Bei langsamem DSL: Tempo-Messer im Netz verwenden

06.03.2009

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München - Wenn der DSL-Anschluss dem Anschein nach lahmt, lohnt sich ein Blick auf Tempo-Messdienste im Internet. Solche kostenlos nutzbaren Geschwindigkeits-Checker zeigen, wie stark die Übertragungsgeschwindigkeit des DSL-Anschlusses von dem jeweils maximal Möglichen abweicht, so die in München erscheinende Zeitschrift "PC-Welt" (Ausgabe 04/2009). Treten zwischen dem vom Anbieter in Aussicht gestellten DSL-Tempo und der tatsächlich erreichten Übertragungsrate dauerhaft große Unterschiede auf, ist ein Anruf beim Provider fällig. Dieser sollte nach den Gründen forschen.

Oft liege die Ursache für lähmend langsames Surfen auch beim Nutzer beziehungsweise bei der von ihm verwendeten Technik. So unterstützen alte Router und DSL-Modems oft nur den ADSL-Standard, der in der Regel nur Übertragungsraten von bis zu 6 Megabit pro Sekunde (MBit/s) ermöglicht. Liefert der Provider mehr Tempo über den ADSL2+-Standard, muss dieser auch vom Modem oder Router unterstützt werden. Empfehlenswert ist außerdem ein regelmäßiges Update der Firmware, jener Software, die auf dem Router oder Modem installiert ist.

Aber auch der PC selbst kann den Angaben zufolge die Datenübertragung bei DSL ausbremsen. Möglich ist es zum Beispiel, dass die Einstellungen des für die Internetnutzung notwendigen TCP/IP- Protokolls nicht optimal sind. Hier helfen unter Umständen kostenlose Programme wie "I-Net Doc" für Windows 2000 und XP weiter. Ist das Internet immer nur für kurze Phasen ausgebremst, könnte die Ursache in anderen Programmen liegen, die vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund ablaufen - das Windows Update zum Beispiel.