Kfz-Versicherung für den VW Golf jetzt vergleichen

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Mit dem Corona-Airbag zeichnet Verivox Versicherer aus, die in ihrem Tarif eine Rückerstattung bei weniger gefahrenen Kilometern anbieten. Bei diesen Tarifen ist eine rückwirkende Nachberechnung der Beiträge während des jeweiligen Versicherungsjahres bei geringerer Fahrleistung möglich.

Ihr Versicherer fragt Sie heute nach der Fahrleistung für 2021. Fahren Sie, z. B. aufgrund coronabedingter Einschränkungen, deutlich weniger, erhalten Sie den zu viel gezahlten Beitrag vom Versicherer zurück – rückwirkend für das gesamte Jahr.

Kfz-Versicherung
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FINANZTIP-Kfz-Studie (09/2020)

Der unabhängige Geldratgeber FINANZTIP hat in seiner aktuellen Studie nach den günstigstenPreisen für Kfz-Versicherungen gesucht. Das Ergebnis: Die besten Angebote gibt es bei Verivox. Verivox hat die niedrigste durchschnittliche Abweichung vom günstigsten Marktpreis.

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Inhalt dieser Seite
  1. VW Golf versichern und sparen
  2. Versicherungsgrundlage für die Golf-Klasse
  3. Zusätzliche Faktoren der Beitragsberechnung
  4. VW Golf, des Deutschen liebstes Kind

VW Golf versichern und sparen

Kein anderes Fahrzeug konnte so viel Einfluss auf eine gesamte Generation nehmen wie der VW Golf. Er begründete eine neue Klasse unter der Mittelklasse. Auch wenn sich dafür der Begriff Kompaktklasse etabliert hat, wird als generalisierter Markenname noch immer der Begriff „Golf-Klasse“ verwendet. Es gibt viele gute Gründe, sich für einen VW Golf zu entscheiden. Wichtig ist aber auch die Kfz-Versicherung. Beim Verivox Versicherungsvergleich können Sie aus über 330 Versicherungstarifen den für sie passenden Tarif wählen.

Jetzt vergleichen

Versicherungsgrundlage für die Golf-Klasse

Neben der Kfz-Haftpflichtversicherung, die Sie für Ihr Fahrzeug grundsätzlich benötigen, gibt es noch zwei weitere Bausteine der Kfz-Versicherung:

Zusätzliche Faktoren der Beitragsberechnung

Besteht der Versicherungsschutz nur aus Haftpflicht oder wurden zusätzlich Teilkasko oder Vollkasko gewählt, hat diese Wahl einen großen Einfluss auf die Berechnung Ihres Versicherungsbeitrags. Weiteren Einfluss nehmen folgende Faktoren:

  • Die Schadenfreiheitsklasse berechnet sich nach Ihrem Fahrverhalten. Sind Sie schadenfrei unterwegs, ist Ihr Versicherungsbeitrag dementsprechend günstiger als wenn Sie Unfälle zu verzeichnen haben.
  • Die Regionalklasse wird durch Ihren Wohnort bestimmt. Sie ist in Gebieten niedriger, in denen weniger Unfälle gemeldet wurden, und in anderen Regionen höher, in denen viele Unfälle geschehen.
  • Die Typklasse ist ein Merkmal, das für jedes Fahrzeugmodell abgegrenzt festgelegt wird. Hier läuft die Schadenshistorie aller für dieses Modell gemeldeten Schäden zusammen.

Alle Klassen werden jährlich anhand der jeweiligen Schadenshistorien geprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Typklassen beliebter Golf-Modelle sehen Sie in der folgenden Tabelle:

Golf-Modelle Kfz-Haftpflicht Teilkasko Vollkasko
Golf V 12-19 15-27 12-21
Golf VI Plus 10-22 14-26 10-26
Golf VII 13-17 19-26 17-24
Golf VII Sportsvan 14 19-22 19-20
Golf VII Variant 11-15 17-26 16-24

Daneben gibt es noch weitere Faktoren, die eine Versicherung für Ihren Seat beeinflussen. Lesen hier mehr darüber, wie Sie die Kfz-Versicherung berechnen.

VW Golf, des Deutschen liebstes Kind

Der Volkswagen-Konzern befand sich Mitte der 70er Jahre in einer selbstverursachten wirtschaftlichen Schieflage. Grund für die schwierige ökonomische Situation war eine falsche Modellpolitik. In dieser kritischen Zeit war der Golf als neues Zugpferd der letzte Rettungsanker des Wolfsburger Konzerns.

Der VW Golf galt als Nachfolger des technisch in die Jahre gekommenen VW-Käfers. Dementsprechend wurde er konzipiert, um den Volkswagen-Konzern wieder zurück in die Erfolgsspur und an die Spitze der Autobranche zu bringen.

Der Golf zeichnete sich durch moderne, wassergekühlte Frontmotoren sowie einen flotten Frontantrieb aus. Mit diesen technischen Details – kombiniert mit einer kompakten Karosserie – ließ sich das Kultauto knapp unterhalb der damaligen automobilen Mittelklasse ansiedeln. Tatsächlich begründete es ein neues Fahrzeugsegment, die Kompaktklasse, die seitdem gern als „Golfklasse“ bezeichnet wird.

VW Golf: ein voller Erfolg

Sofort nach Markteinführung 1974 entwickelte sich der Golf zum Verkaufsschlager. Dieser Siegeszug hält bis heute ungebrochen an. Mittlerweile in der 8. Generation zählt der Golf – gemeinsam mit dem „Corolla" von Toyota – zu den weltweit am häufigsten verkauften PKW-Modellen überhaupt.

Diesen Erfolg verdankt das Unternehmen nicht zuletzt auch den für damalige Zeiten auffällig ironischen Werbekampagnen. Wer die 80er Jahre erlebt hat, erinnert sich sicherlich noch an folgende Golf-Werbung: „… Sag doch einfach, wir fahren Golf“, schlägt der Vater seinem Sohn vor, als der verzweifelt auf der Suche nach seinem Statussymbol ist.

Die Rechnung ging auf. Immer ein wenig konservativ und stets ohne anzuecken schaffte es der Golf über vier Jahrzehnte, sich in der Gesellschaft zu etablieren. Dementsprechend war er auch Namenspate für die „Generation Golf“. Diese in den 80ern aufgewachsene Generation von Deutschen verkörperte eine mehrheitlich unkritische, nach Konsum strebende Gesellschaft.

Für jeden der richtige Golf

Die für diese Klasse hohe Verarbeitungsqualität und eine sukzessiv wachsende Modellvielfalt bauten den Erfolg des Wolfsburgers weiter aus. Mit jeder Modellreihe wuchsen sowohl Motorenauswahl als auch Modell- und Karosserievarianten an:

  • Als erstes erblickte eine Cabriolet-Version des Golf I das Licht der Welt. Diese entwickelte sich schnell zum beliebten Lifestyle-Fahrzeug.
  • Ergänzt wurde das Golf-Cabrio von der eher biederen Stufenhecklimousine, die – zur deutlicheren Abgrenzung – auf den Namen „Jetta“ getauft wurde. Dieser Strategie blieb VW sich bis heute treu. Ganz gleich, ob „Jetta“, „Vento“ oder „Bora“, die Stufenheckvariante durfte nie den Namen „Golf“ tragen.
  • Ebenso erblickten seitdem der fünftürige Kombi „Golf Variant“, der etwas höher gewachsene „Golf Plus“ bzw. „Golf Sportsvan“ und der „Golf Country“ das Licht der Welt.
  • Vervollständigt wird diese Vielfalt durch das Sportcoupé „Scirocco“, das in den 90er Jahren auch auf den Namen „Corrado“ hörte, sowie den „Caddy“. Letzterer repräsentierte zunächst einen Golf Pickup auf Basis des Golf I und später einen Hochdachkombi auf Basis des Golf V.

VW Golf – Die Evolution der Motoren

Auch im Hinblick auf die Leistung der Motoren hat sich beim Wolfsburger Steckenpferd seit dem ersten Golfmodell einiges getan. Von den 50 PS des ersten Golf I bis hin zum 270 PS starken Golf R der siebten Baureihe ist sich der Golf seiner Vierzylinder-Gene fast ausnahmslos treu geblieben. Einzige Ausnahmen stellen der auf dem Golf V basierende R32 und der Golf IV V5 dar. Ersterer brachte es mit Hilfe eines 250 PS starken V6-Benziners zum damals stärksten Golf überhaupt.

Auch der 5-Zylinder-Benziner, der in Deutschland aber nie offiziell verkauft wurde, zählt zu diesen Ausnahmen. Eine ähnliche Ausnahme ist der straßenzugelassene Prototyp GTI W12-650 mit 650 PS starkem W12 Motor und 325km/h Spitze.

Daneben gibt es im Golf auch eine Vielzahl sparsamer und performanter Dieselmotoren. Diese wurden zunächst in zwei Modellen als Direkteinspritzer mit Verteiler-Einspritzpumpe ausgeliefert: unter der Marke TDI für Motoren mit Turboaufladung und SDI für solche ohne Turbolader. Im Rahmen der nach der Jahrtausendwende hochkommenden Feinstaubdebatte wurde die Golf-Diesel-Motorenpalette auf das effizientere Pumpe-Düse-System umgestellt. Dieses konnte aber aufgrund der mangelhaften Laufruhe (Nadeln) nie wirklich Fuß fassen.

Seit mehreren Jahren arbeiten im Golf, wie in vielen anderen Diesel-PKW, hochmoderne Common-Rail-Diesel. Der Name TDI ist indes geblieben.

Volkswagen mit zukunftsweisendem E-Motor

Ab der Modellreihe VII bietet VW mit dem „Golf GTE“ erstmals auch einen serientauglichen Plug-In-Hybriden mit 150 PS Benziner, der von einem 75 kW (102 PS) starken Elektromotor unterstützt wird. Bis zu 50 km kann der GTE mit seinem 8,8 kWh fassenden Akku rein elektrisch fahren. Der Akku wird entweder vom Motor oder der Steckdose geladen. Wer längere Strecken abgasfrei fahren möchte, muss zum „e-Golf“ greifen.