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Schnelles Internet: Anschlüsse mit mehr als 250 Mbit/s stärker gefragt

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

In diesem Jahr, 25 Jahre nach der Liberalisierung des TK-Marktes, steigt die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland um rund 200.000 auf 37 Millionen an. Dies geht aus der aktuellen "TK-Marktstudie 2023" hervor, die der Branchenverband VATM und Dialog Consult nun vorgestellt haben. Die Zahl der Glasfaseranschlüsse nimmt demnach stark zu, doch bislang nutzen erst relativ wenige Haushalte in Deutschland Internet per Glasfaser. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Zahlen.

So verteilen sich die Breitbandanschlüsse auf DSL, Kabel-Internet und Glasfaser

  • 24,3 Millionen der Breitbandanschlüsse basieren auf DSL, das sind mit 65,3 Prozent mehr als zwei Drittel der Anschlüsse. Dennoch ist die Nachfrage nach DSL rückläufig (-300.000 gegenüber 2022).

  • 8,5 Millionen Breitbandanschlüsse werden über Kabelnetze realisiert. Das entspricht 23 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 200.000 Anschlüssen.

  • 4,2 Millionen breitbandige Anschlüsse nutzen Glasfaser, ein Anteil von 11,4 Prozent an allen Breitbandanschlüssen. Das sind 800.000 Anschlüsse mehr im Vergleich zum Vorjahr.

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Die Zahl der Breitbandkunden nach Anbietern

Besonders erfolgreich beim Gewinnen neuer Breitbandkunden war zum Stand Ende Juni 2023 die Telekom, manche Wettbewerber verzeichneten dagegen Kundenverluste. Die Kundenzahlen sind jeweils gerundet:

  • Telekom: 14,9 Millionen Kunden (+300.000). Der Anteil an den Breitbandkunden beträgt zum 30. Juni 2023 40,3 Prozent.
  • Vodafone: 10,5 Millionen Kunden (- 300.000). Demnach entfallen 28,5 Prozent aller Breitbandkunden auf Vodafone.
  • 1&1: 4,1 Millionen Kunden (-100.000). 1&1 kommt damit auf 11,1 Prozent der Breitbandkunden in Deutschland.
  • Telefónica o2: 2,4 Millionen Kunden (+100.000). O2 kann wie die Telekom Kundenwachstum vorweisen, der Anteil an den Breitbandkunden beträgt 6,5 Prozent.
  • EWE-Gruppe: 0,8 Millionen Kunden (+100.000). Der Anteil an den Breitbandkunden liegt bei 2,2 Prozent.
  • Tele Columbus (PYUR): 0,7 Millionen Kunden (+100.000). Das ist ein Anteil von 1,9 Prozent an allen Breitbandkunden.
  • Deutsche Glasfaser: 0,6 Millionen Kunden (+100.000). Ein Anteil von 1,6 Prozent.
  • M-net: 0,5 Millionen Kunden (unverändert), 1,4 Prozent Anteil an allen Breitbandkunden.
  • NetCologne: 0,5 Millionen Kunden (+100.000): Auch der regionale Kölner Provider kann Kunden hinzugewinnen und kommt auf einen Anteil an den Breitbandkunden von 1,4 Prozent.
  • Weitere Wettbewerber: 1,9 Millionen (- 300.000). Auf diese verteilen sich 5,1 Prozent der Breitbandkunden.

Wachsende Nachfrage nach schnellem Internet

  • Mehr als 250 Mbit/s: 8,5 Millionen (fast 23 Prozent) der nachgefragten Breitbandanschlüsse bieten eine Download-Bandbreite von 250 Mbit/s oder mehr. 2,8 Millionen davon ermöglichen sogar eine Surfgeschwindigkeit von mehr als 1.000 Mbit/s.
  • Mehr als 50 Mbit/s bis zu 250 Mbit/s: 14,4 Millionen (rund 39 Prozent) der Anschlüsse werden mit einer Bandbreite von mehr als 50 Mbit/s bis zu 250 Mbit/s genutzt.
  • Mehr als 16 Mbit/s bis zu 50 Mbit/s: 9,2 Millionen (24,9 Prozent) der Anschlüsse bieten ein Tempo von mehr als 16 bis 50 Mbit/s.
  • 16 Mbit/s oder weniger: 4,9 Millionen Anschlüsse (13,2 Prozent) ermöglichen das Surfen mit 16 Mbit/s oder weniger.

Immer mehr Haushalte können bei Bedarf Gigabit-Internet nutzen

Bei den Zahlen muss berücksichtigt werden, dass es sich dabei um sogenanntes Homes passed handelt. Die Leitungen wurden zwar bis in die Nähe der Kunden verlegt, sind aber noch nicht alle angeschlossen und aktiviert.

  • Gigabitfähige Anschlüsse: Bis Ende 2023 soll es laut VATM-Schätzung 42,7 Millionen gigabitfähige Anschlüsse in Deutschland geben.
  • Gigabit-Internet per Kabel: 26,5 Millionen Anschlüsse (62,1 Prozent) in den Kabelnetzen erlauben das Surfen mit Gigabit-Speed.
  • Gigabit-Internet per Glasfaser: 16,2 Millionen der gigabitfähigen Anschlüsse (37,2 Prozent) nutzen Glasfaserleitungen bis ins Haus oder in die Wohnung (FTTB/H). Starker Anstieg von 24,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Gigabitversorgung in Deutschland: Da es in manchen Gebieten sowohl eine Versorgung mit Kabel als auch mit Glasfaser gibt, kommt es zu einer Überlappung. Rechnet man dieses Doppelangebot heraus, ergibt sich eine Gigabitversorgung von über 75 Prozent aller Privathaushalte sowie kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland.

Die Nachfrage nach Glasfaser (FTTB/H) ist noch relativ verhalten

  • Anzahl aller FTTB/H-Glasfaseranschlüsse in Deutschland bis Ende 2023: 16,2 Millionen Glasfaseranschlüsse sind gebaut worden (Homes Passed).
  • Aktive Nutzung: Lediglich 4,2 Millionen Glasfaseranschlüsse werden aktiv von Kunden genutzt.
  • Schwache Telekom-Glasfaservermarktung: 1 Million aktive Glasfaseranschlüsse entfallen auf die Telekom. Damit werden lediglich 13,9 Prozent der 7,2 Millionen Glasfaseranschlüsse vermarktet, die der Bonner Konzern bis Ende 2023 errichtet.
  • Die Wettbewerber vermarkten Glasfaser erfolgreicher: Es werden 3,2 Millionen von insgesamt 9 Millionen Glasfaseranschlüssen der Wettbewerber genutzt. Das entspricht 35,6 Prozent.

Neue Rekordhöhe beim Datenverbrauch im Festnetz

  • Gesamter Datenverbrauch im Festnetz: 2023 wird laut VATM-Schätzung über das Festnetz ein Datenvolumen von insgesamt 142,1 Milliarden Gigabyte übertragen (2022: 122 Milliarden GB).
  • Datenverbrauch pro Anschluss: Das durchschnittliche monatliche Datenvolumen pro Anschluss klettert auf 320,9 GB (2022: 276,3 GB).
  • Zum Vergleich: Der monatliche Datenverbrauch über das Mobilfunknetz liegt 2023 pro SIM-Karte lediglich bei 6,57 GB.