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Berufshaftpflicht für Krankenschwestern

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Schutz vor Fehlern und Unachtsamkeit
  3. Warum braucht eine Krankenschwester eine Berufshaftpflicht?
  4. Unterschiedliche Haftungsfragen bei Angestellten und Selbstständigen
  5. Unterschied zwischen Sach- und Personenschäden
  6. Welche Risiken sind abgesichert?
  7. Was kostet die Berufshaftpflicht für Krankenschwestern?
  8. So funktioniert der Verivox Tarifvergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Berufshaftpflicht für Krankenschwestern haftet bei Schadensersatzansprüchen durch Dritte.
  • Sie deckt Personenschäden, Sachschäden und Vermögensfolgeschäden ab.
  • Ein Tarifvergleich deckt auf, in welchem Umfang Schäden durch die Versicherung abgedeckt sind.

Berufshaftpflicht: Schutz vor Fehler und Unachtsamkeit

Es ist kein Geheimnis, dass eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger einem ungeheuren Druck während der Arbeitszeit ausgesetzt ist. Vor diesem Hintergrund sind Fehler oder Unachtsamkeiten niemals auszuschließen. Wichtig ist vor diesem Hintergrund eine Berufshaftpflicht.

Dies gilt für Schwestern im öffentlichen Dienst genauso wie für selbstständige Pflegekräfte. Der Verivox Versicherungsvergleich hilft, die individuell bestmögliche Haftpflichtversicherung für eine Krankenschwester zu finden.

Warum braucht eine Krankenschwester eine Berufshaftpflicht?

Wer eine Berufstätigkeit ausübt, läuft immer Gefahr, dass er einen Schaden verursacht. Nach zehn Stunden Nachtschicht kann es einfach passieren, dass Medikamente vertauscht werden und der Patient unverträglich darauf reagiert. Eine Klage gegen das Krankenhaus ist nicht auszuschließen.

Krankenhäuser befinden sich oft in der öffentlichen Hand, respektive gehören Krankenschwestern und –pfleger dem öffentlichen Dienst an. Artikel 34 Grundgesetz (GG), Abs. 1 und 2, regelt eindeutig, wie es um die Haftungsfrage für Angestellte im öffentlichen Dienst bestellt ist:

  • (1) „Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so trifft die Verantwortlichkeit grundsätzlich den Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht.“
  • (2)„Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit bleibt der Rückgriff vorbehalten. Für den Anspruch auf Schadenersatz und für den Rückgriff darf der ordentliche Rechtsweg nicht ausgeschlossen werden.“

Mit anderen Worten ist zunächst das Krankenhaus in der Haftung. Allerdings steht es der Leitung unter bestimmten Voraussetzungen frei, bei der verantwortlichen Person Schadensersatz zu fordern.

Die Krankenschwester haftet darüber hinaus dem Krankenhaus gegenüber auch für einen Schaden, den sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als Arbeitnehmer am Eigentum der Klinik verursacht. Ein umgeworfenes Dialysegerät kann schnell einen Schaden in vierstelliger Höhe bedeuten.

Tritt ein Schadensereignis ein und es kommt zu einer Regressforderung, prüft die Haftpflicht zunächst, ob die Schadensersatzforderung gerechtfertigt ist. Sie nimmt damit im ersten Schritt die Funktion einer passiven Rechtsschutzversicherung wahr.

Bei der Auswahl der Berufshaftpflicht kommt es darauf an, dass auch Schäden, die durch Fahrlässigkeit entstanden sind, unter den Versicherungsschutz fallen.

Unterschiedliche Haftungsfragen bei Angestellten und Selbstständigen

Der einzige Unterschied besteht bezüglich der Haftung darin, dass bei einer selbstständigen Krankenschwester die Regressforderung direkt gegen die Schwester gestellt wird und nicht gegen das Krankenhaus als Arbeitgeber.

Durch Artikel 34, Abs. 2 GG sind beide Beschäftigungsformen gleich gestellt. Für beide Varianten gilt darüber hinaus, dass das Schlüsselverlustrisiko auf jeden Fall mitversichert sein muss. Für die angestellte Krankenschwester bleibt das Risiko, dass sie einen Schlüssel verliert und damit die komplette Schließanlage auf ihre Kosten ausgetauscht werden muss. Der Schlüsselverlust umfasst auch Codekarten.

Für die selbstständige Krankenschwester gilt in diesem Zusammenhang, dass die Haftpflichtversicherung das Risiko des Verlustes fremder Schlüssel umfasst. Damit ist sichergestellt, dass sie im Fall häuslicher Pflege nicht mit den Kosten belastet wird, wenn das Schloss des Patienten ausgetauscht werden muss.

Die Wahl der Police hängt allerdings davon ab, ob die Krankenschwester einer angestellten oder einer selbstständigen Tätigkeit nachgeht. Im ersten Fall benötigt sie eine Diensthaftpflichtversicherung, die für alle Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gleich ausfällt. Diese deckt alle Risiken ab, die mit der Ausübung des jeweiligen Berufes einhergehen, und deckt auch Schäden, die dem Dienstherrn zugefügt wurden. Die Diensthaftpflichtversicherung kann als zusätzlicher Baustein in die Privathaftpflicht integriert werden.

Die selbstständige Krankenschwester benötigt dagegen eine spezielle „Berufshaftpflicht für das Heil- und Gesundheitswesen“. Diese kann kein Zusatz zur privaten Haftpflichtversicherung sein. Allerdings kann ein Einschluss der Privathaftpflicht umgekehrt in diese Police erfolgen.

Unterschied zwischen Sach- und Personenschäden

Die Definition ergibt sich aus dem Sachverhalt. Kommt aus welchen Gründen auch immer ein Patient durch eine Aktivität der Krankenschwester zu Schaden, trittt ein Personenschaden ein. Wirft sie die Brille des Patienten herunter und dieses geht kaputt, handelt es sich um einen Sachschaden.

Die Berufshaftpflicht unterteilt sich jedoch in drei Oberbegriffe. Neben Personenschäden und Sachschäden reguliert sie auch Vermögensschäden. Krankenhäuser stellen Patienten beispielsweise Messgeräte für ein Langzeit-EKG zur Verfügung. Dies ist allerdings zeitlich begrenzt. Gibt der Patient das Gerät später ab, muss er eine Gebühr entrichten. Liegt es im Aufgabenbereich der Schwester, das Gerät innerhalb der vorgegebenen Frist zurückzugeben und versäumt sie den Termin, entsteht dem Patienten ein Vermögensschaden. Dieser wird bei Verschulden der Schwester durch deren Berufshaftpflichtversicherung reguliert.

Welche Risiken sind abgesichert?

Während die Diensthaftpflicht für Angestellte im Krankenhaus standardisiert im Rahmen der jeweiligen Versicherungsbedingungen ausfallen, hängen sie bei der Berufshaftpflicht für Krankenschwestern von individuellen Vorgaben ab.

Die drei großen Oberbegriffe haben wir bereits erwähnt. Weitere versicherte Risiken, abhängig vom Anbieter, sind

  • Verletzung der Überwachungspflicht
  • Strafrechtschutz
  • Schäden im Ausland
  • Nachhaftung bei vollständiger Geschäftsaufgabe
  • Datenschutzverletzungen (zählt zu Vermögensschäden)
  • Schlüsselrisiko einschließlich Codekarten
  • Einsatz von Tieren zu Therapiezwecken (optional)
  • spezielle Fachpflege (optional)
  • Pflege im Krankenhaus oder beim Patienten vor Ort

In Zusammenhang mit den Risiken spielen natürlich auch die Deckungssummen eine Rolle. Diese sollte für Personen- und Sachschäden mindestens drei Millionen Euro, besser jedoch zehn Millionen Euro betragen.

Was kostet die Berufshaftpflicht für Krankenschwestern?

Als Zusatz zur privaten Haftpflichtversicherung für angestellte Krankenschwestern ist der Aufwand marginal. Natürlich richtet sich die Prämie auch in diesem Fall nach der Höhe der Versicherungssumme.

Als eigenständiger Vertrag für selbstständige Krankenschwester spielen neben der Versicherungssumme auch die gewählten Risiken und der jährliche Umsatz eine Rolle. Für einen Vertrag, der die oben genannten Risiken mit einer Tätigkeit im Krankenhaus exklusive der optionalen Einschlüsse deckt, fallen bei einer Vertragsdauer von drei Jahren rund 150 Euro an. Dabei beinhaltet die Police keine Selbstbeteiligung. Der jährliche Umsatz wurde in diesem Beispiel mit 60.000 Euro angegeben, weitere Mitarbeiter gibt es keine.

So funktioniert der Verivox Tarifvergleich

Im Verivox Tarifrechner werden angestellte und selbstständige Krankenschwestern gleich gestellt.

Im ersten Schritt erfolgt die Eingabe der Berufsbezeichnung. Die folgenden Felder sind alle selbsterklärend und umfassen Angaben zur Person und zur Tätigkeit. Die Frage nach dem jährlichen Umsatz können Arbeitnehmer mit einer „1“ beantworten, da diese Zahl bei der Prämienermittlung keine Rolle spielt. Wichtig ist dagegen, dass die Frage nach dem Pflegestatus in Bezug auf spezielle Tätigkeiten korrekt beantwortet wird. Unterschiedliche Pflegen bedeuten unterschiedliche Risiken und damit ein differenziertes Haftungspotenzial.