Aktuelle Angebote der 1er-Modellreihe von BMW

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Der BMW 1er: der erste echte BMW-Kompaktwagen

BMW konzentrierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst auf sein Kerngeschäft: die Herstellung von Fahrzeugmodellen der Mittelklasse und größer. Die Modelle Isetta und BMW 600 wurden in den 50er Jahren noch unterhalb der Kompaktklasse angeboten. Sie stellten zwar seinerzeit moderne Kleinwagen dar, waren aber vom Absatzvolumen her nicht geeignet, um den Münchnern eine solide Basis zu schaffen. Erst der 1959 bis 1965 gefertigte BMW 700 erreichte die notwendigen Verkaufszahlen, um BMW vor der Pleite beziehungsweise der Übernahme durch den Wettbewerber Mercedes Benz zu bewahren. Ohne günstige Einstiegsmodelle war es schon immer schwer, sich am Markt zu behaupten. Trotzdem dauerte es nach Ende der Produktion des 700 fast 30 Jahre, bis BMW wieder ein Fahrzeug unterhalb der Mittelklasse anbot.

Der BMW 1er wird eingeführt

Der 1994 vorgestellte BMW 3er Compact war dabei keine echte Kompaktklasse, sondern eher eine verkürzte dreitürige Schrägheck-Variante der BMW 3er-Baureihen. Erst im Jahr 2004 startete man bei BMW mit dem 1er die Produktion eines echten Kompaktwagens. Die sowohl von ihren Ausmaßen als auch von der Nomenklatur klar unterhalb des 3ers angesiedelte 1er-Reihe stellte fortan das Einstiegsmodell von BMW dar. Dass es unterhalb des 1ers noch einen BMW geben würde, galt als unwahrscheinlich, da dieses Segment bereits durch die 2001 zugekaufte Marke „Mini“ bedient wurde.

Der 1er, der zunächst ausschließlich als fünftürige Variante angeboten wurde (E87), war dabei in der Kompaktklasse ein Exot. Der vorne längs hinter der Vorderachse verbaute Motor treibt, wie bei allen modernen BMW ohne X-Drive bis zu diesem Zeitpunkt, die Hinterachse an. Dies sorgte zwar für höhere Produktionskosten im Vergleich zum Wettbewerb, ermöglichte BMW aber, auf vorhandene Motoren zurückzugreifen. So ist der 1er der einzige Vertreter der Kompaktklasse, der mit einem Reihensechszylinder angeboten werden kann. Zusammen mit dem Heckantrieb unterstreicht BMW damit ausdrücklich sein sportliches Image.

Dennoch dauerte es fast drei Jahre, bis mit dem E81 die erste dreitürige Version erschien. Wenig später erweiterte man die Reihe noch um ein Coupé (E82) und eine darauf basierende Cabriolet-Variante. Gerade das 1er Coupé stellte die sportlichen Ambitionen wieder deutlicher in den Vordergrund.  Die Einstiegsmotorisierung des Coupés war – im Vergleich zum Fünftürer modifizierten 120i mit immerhin 170 PS aus zwei Litern Hubraum – ungewöhnlich für die Kompaktklasse. Um beispielsweise einen VW Golf mit ähnlicher Motorisierung zu erhalten, muss man schon auf die „GTI“- oder „R“-Versionen zurückgreifen.

Der BMW 1er mit Dieselmotor

Auch bei Dieselmotoren fängt die Palette erst beim 118d mit 143 PS an, kleinere Motorisierungen sind für das Coupé nicht vorgesehen. Die Top-Motorisierung, der 135i mit satten 306 PS unter der Haube, ist nur dem Coupé und der Cabriolet-Variante vorbehalten. Dennoch entschlossen sich die Bayern 2011, noch einen Schritt weiterzugehen. Mit dem M-Coupé (E82), einem 135i mit veränderter Motorsteuerung, entließen sie einen Kompaktwagen mit 340 PS und bis zu 500 Nm Drehmoment, der den Sprint von 0 auf 100 in unter 5 Sekunden meistert. Damit spielt er in einer Liga mit dem Audi RS3 und dem A 45 AMG von Mercedes Benz, die mit 367 PS sowie 381 PS das BMW M-Coupé sogar noch übertrumpfen.

Für die anderen Modellvarianten werden drei Benzin- und drei Dieselmotorisierungen mit vier Zylindern angeboten: 116i mit 1,6 Litern und 118i, 120i, 118d, 120d und 123d mit zwei Litern Hubraum. Außerdem steht mit dem 130i ein drei-Liter-Reihensechszylinder zur Verfügung.

BMW 1er – die zweite Generation

Mit der 2011 eingeführten Baureihe F20/F21 geht BMW in die zweite Generation des 1ers. Insbesondere bei der Einstiegsmotorisierung hat BMW sein Portfolio nach unten erweitert. Als kleinster Motor steht jetzt mit dem 114i ein abgespeckter 1,6-Liter-Benziner zur Verfügung. Dass dieser nicht aufgrund der besseren Verbrauchszahlen, sondern aus Preisgründen eingeführt wurde, sollte dabei nicht unerwähnt bleiben. Mit 127-132g CO2 pro gefahrenen Kilometer liegt das 102-PS-Aggregat deutlich über den 116g/km des 116i, der seine 109 PS zudem aus 100 ml weniger Hubraum schöpft und der klar modernere Motor ist. Der 114i ist eigentlich ein älterer Motor, dessen Produktionskosten aber deutlich geringer sind, wodurch ein günstigerer Einstiegspreis für die Modellreihe aufgerufen werden konnte.

Genauso verhält es sich bei den Dieselmotoren. Auch hier ist der 114d weder sparsamer noch kleiner als der 116d. Während der vermeintlich günstigere 114d seine 95 PS aus 1,6 Litern Hubraum entwickelt und dabei 112 g/km CO2 nach Euro 5 Norm ausstößt, bietet der 116d immerhin 116 PS aus 1,5 Litern und erfüllt Euro 6. Zudem liegt er mit 96 g/km CO2 unter der magischen Marke von 100 g/km.

Ebenfalls neu ist der M135i als Top-Modell. Als einziger verfügt dieser über den Reihensechszylinder und leistet in der aktuellen Ausbaustufe 326 PS. Der M135i ist in der aktuellen Baureihe als klassischer Dreitürer (F21) verfügbar. Die Coupé- und Cabrio-Varianten des 1ers werden in der aktuellen Baureihe nicht mehr angeboten. Sie wurden nach Einführung  der 2er-Baureihe in diese „aufgewertet“. Damit folgt BMW dem Trend, den sie zuvor auch beim 3er eingeschlagen hatten.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

BMW 1er (alle)