Hinter dem Kürzel HSDPA verbirgt sich eine besonders schnelle Anbindung ans Internet mit mobilen Endgeräten wie Handys, Tablets oder Notebooks. Die Abkürzung steht für "High Speed Downlink Packet Access" und bezeichnet ein erweitertes Übertragungsverfahren des 3G-Mobilfunkstandards UMTS.

Das Wichtigste in Kürze

  • HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access
  • HSDPA bietet schnelle Anbindungen ans Internet mit mobilen Endgeräten wie Handys, Tablets oder Notebooks.
  • HSDPA ermöglicht Übertragungsraten von 3,6 Mbit/s bis zu 7,2 MBit/s.
  • HSDPA ist noch nicht flächendeckend verfügbar - Insbesondere in ländlichen Regionen gibt es weiterhin Funklöcher.

Hohe Datenübertragungsraten, bessere Kapazitätsausnutzung

Herkömmliches UMTS ermöglicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). HSDPA hingegen erlaubt deutlich schnellere Übertragungsraten von 3,6 Mbit/s bis zu 7,2 MBit/s. Doch mit HSDPA kann man nicht nur schneller Dateien aus dem Internet herunterladen, sondern auch Daten schneller versenden. Das ist besonders praktisch, wenn man beispielsweise E-Mails mit großen Anhängen verschicken oder größere Datenmengen auf einen Server übertragen möchte. Außerdem sorgt HSDPA auch dafür, dass gleichzeitig mehrere Teilnehmer mit hohen Datenraten online sein können, da dank HSDPA der Zugriff auf eine UMTS-Zelle besser organisiert wird.

Verfügbarkeit von HSDPA in Deutschland

In Deutschland wurde HSDPA erstmals anlässlich der CeBIT 2006 von der Deutschen Telekom und Vodafone eingeführt. E-Plus und O2 zogen nach und rüsteten ebenfalls ihr Netz mit HSDPA auf. Die schnellen HSDPA-Übertragungsraten sind ebenso wie das noch schnellere LTE allerdings nicht flächendeckend verfügbar. Insbesondere in ländlichen Regionen gibt es noch zahlreiche kleine Funklöcher, in denen man, wenn überhaupt, bloß den veralteten und vergleichsweise langsamen GSM-Standard nutzen kann.

HSDPA mit dem Handy oder Tablet nutzen

Wenn man unterwegs ins Internet will, kann man dies natürlich auch mit dem Handy beziehungsweise Smartphone tun. Inzwischen unterstützen nahezu alle neuen Geräte UMTS oder HSDPA und bieten auch ausreichend Leistung, um Webseiten entsprechend darzustellen. Was mit dem Smartphone funktioniert, geht auch mit dem Laptop. Wer mit seinem Notebook oder Tablet ins Netz will, kann dies ganz einfach mit einem Surfstick tun. Viele moderne Tablets bieten zudem die Möglichkeit, eine SIM-Karte und damit alle Möglichkeiten eines Mobilfunkgerätes zu nutzen.

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