Kühlschrank einräumen: Tür offen lassen oder nicht?

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Wie räumen Sie Ihren Einkauf in den Kühlschrank? Tür kurz öffnen und dafür öfter auf und zu? Oder einmal länger öffnen, bis der ganze Einkauf verstaut ist? Welche Methode mehr Strom verbraucht, erfahren Sie hier:

Die Stiftung Warentest (test 2/2014) hat es ausprobiert und bringt Licht ins Dunkel. Die Tester öffneten eine Kühlschranktür je 50-mal für 15 Sekunden sowie je 25-mal für 45 Sekunden. Das überraschende Ergebnis: Bei länger geöffneter Tür war der Strombedarf deutlich geringer als bei ständigem Auf und Zu.

Tipp: Verstauen Sie Ihren Wocheneinkauf in einem Rutsch im Kühlschrank, statt für jedes Lebensmittel einzeln die Türe zu öffnen.

Und auch die folgenden Tipps sorgen dafür, dass Ihr Kühlschrank nicht zum Stromfresser wird:

1. Lüftungsschlitze freihalten

Achten Sie darauf, dass die Luft an seiner Rückseite gut zirkulieren kann. Dazu einfach regelmäßig die äußeren Lüftungsgitter und Wärmetauscher von Staub und Schmutz befreien.

2. Richtigen Aufstellungsort wählen

Platzieren Sie Ihren Kühlschrank nie direkt neben Wärmequellen wie Herd oder Heizung. Die so produzierte Wärme muss der Kühlschrank mühsam wieder runterkühlen. Und das kostet Strom.

3. Kältespeicher nutzen

Ist der Kühlschrank mal nur halb gefüllt, dienen mit Wasser gefüllte Flaschen oder Tetrapacks als Kältespeicher. Der Kühlschrank dankt es mit einem geringeren Stromverbrauch.

4. Die richtige Temperatur wählen

Viele Menschen stellen den Kühlschrank zu kalt ein. Empfehlenswert ist eine Temperatur von 7 Grad Celsius. Jedes eingesparte Grad verringert den Energieverbrauch um rund 6 Prozent.

Energie und Geld sparen

Die günstigste Energie ist die, die erst gar nicht verbraucht wird. Doch auch beim Rest können Sie kräftig sparen. Ein Wechsel des Stromanbieters dauert nur wenige Minuten und kann jährlich mehrere Hundert Euro sparen.

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