Entsorgungstipps: Vorsicht bei beschädigten Energiesparlampen

10.05.2012 | 13:27

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Berlin - Die Glühbirne verschwindet langsam aber sicher aus deutschen Haushalten. Dafür halten Energiesparlampen Einzug, deren Entsorgung jedoch recht kompliziert ist. Immerhin enthalten viele Modelle Quecksilber. Was tun, wenn so eine Lampe zu Bruch geht?

Eine zerbrochene Energiesparlampe wird am besten vorsichtig mit einem angefeuchteten Papiertuch aufgehoben. Die Bruchstücke sollten dann luftdicht in einer Plastiktüte oder einem Einmachglas verpackt werden, rät die Initiative EnergieEffizienz der Deutsche Energie-Agentur in Berlin.

Zwar enthalte eine Energiesparlampe nur geringe Mengen giftigen Quecksilbers. Dennoch sollten die luftdicht verpackten Überreste nicht in den Hausmüll, sondern zu einer Sammelstelle gebracht werden. Die Reste sollten nicht mit der Haut berührt werden. Außerdem sollte der betroffene Raum mindestens 20 bis 30 Minuten lang gelüftet werden.

Es gebe auch Lampen mit Splitterschutz, erläutert die Initiative in einem Onlineratgeber. Diese Modelle seien zusätzlich mit einem Kunststoffmantel umgeben. Eine Alternative seien Lampen, die Quecksilber in gebundener Form enthalten. Die austretende Menge im Falle eines Bruchs sei bei ihnen deutlich geringer.