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5G-Handys sind fast doppelt so teuer wie 4G-Geräte

14.06.2022 | 09:00

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Heidelberg. Gut die Hälfte der zuletzt in Deutschland neu erschienenen Smartphones funkt bereits im 5G-Netz. Der neue Mobilfunkstandard macht sich beim Kauf oft auch im Geldbeutel bemerkbar: 5G-Smartphones sind beim Kauf über die großen deutschen Mobilfunker im Schnitt doppelt so teuer wie 4G-Geräte. Das zeigt die aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox.

Ein 5G-Smartphone kostet im Schnitt 685 Euro

Am 12. Juni jährte sich das Ende der 5G-Frequenzauktion zum dritten Mal. Wer das noch immer im Aufbau befindliche Netz nutzen möchte, benötigt neben einem passenden Handytarif auch ein 5G-fähiges Endgerät. Inzwischen haben 53 Prozent der seit Juli 2021 neu in Deutschland erschienenen Smartphones einen 5G-Chip an Bord. Bei den Netzbetreibern sind sogar 82 Prozent der angebotenen Geräte mit dem neuen Standard kompatibel. 5G-Handys kosten bei Telekom, Vodafone & Co. im Schnitt 685 Euro – ein 4G-Gerät hingegen lediglich 354 Euro.

„Der große Preisunterschied hat vor allem folgenden Grund: Neuerungen wie der 5G-Standard werden zuerst in Highend-Modellen verbaut, ehe sie auch günstigere Geräteklassen erreichen“, sagt Jens-Uwe Theumer, Vice President Telecommunications bei Verivox. „Hierbei treiben vor allem hohe Lizenzkosten die Preise, ehe über Mengeneffekte eine andere Kalkulation möglich wird. Zwar gibt es vereinzelt bereits 5G-Modelle unter 200 Euro, aber noch dominieren die hochpreisigen Geräte.“

Zweiklassengesellschaft bei 5G-Tarifen

Auf dem Tarifmarkt ist der Graben zwischen hochpreisigen und günstigen Angeboten noch einmal tiefer als bei den Smartphones. Während bei den Netzbetreibern erstmals über zwei Drittel (69 Prozent) der aktuellen Tarife 5G-fähig sind, warten fast alle Discounterkunden weiterhin auf die 5G-Freischaltung.

„Drei Jahre nach dem Start ist 5G-Mobilfunk bei den Netzbetreibertarifen nahezu Standard geworden,“ sagt Jens-Uwe Theumer. „Bei Günstig-Anbietern hingegen wendet sich das Blatt nur sehr langsam: Zwar bieten inzwischen auch Service-Provider günstigere Originaltarife der Netzbetreiber an, doch bei Discountern sind eigene 5G-Tarife weiterhin eine Seltenheit.“

5G-Tarifquote steigt in einem Jahr von 58 auf 80 Prozent

Den höchsten 5G-Anteil im Neukunden-Tarifportfolio verzeichnet Vodafone mit 88 Prozent; bei O2 hat dagegen weniger als jeder zweite Tarif 5G (47 Prozent). In den meisten Laufzeittarifen der Netzbetreiber (80 Prozent) ist 5G ohne Aufpreis inkludiert – bei Vodafone sogar in allen. Vor einem Jahr lag die 5G-Quote der großen Mobilfunker noch bei lediglich 58 Prozent.

Günstigere Angebote ohne Vertragsbindung werden in den Tarifportfolios meist schlechter gestellt. So sind über alle großen Anbieter hinweg nur 40 Prozent der Prepaidtarife 5G-tauglich – also gerade einmal halb so viele wie im Postpaid-Bereich.

Auch drei Jahre nach dem Ende der 5G-Auktion spüren Mobilfunknutzerinnen und -nutzer die Vorteile im privaten Alltag kaum. „Der Unterschied zwischen 500 Mbit/s im 4G-Netz oder einem Gigabit im 5G-Netz verändert das mobile Surfen nicht entscheidend“, sagt Theumer. „Ein 4G-Tarif mit passend gewähltem Datenvolumen bietet den allermeisten Anwendern eine völlig ausreichende Performance. Ähnlich groß ist das Sparpotenzial beim Smartphone-Kauf: Gute 4G-Geräte bieten alle wesentlichen Features und sind eine sinnvolle Alternative zu oft überteuerten 5G-Flaggschiffen.“

5G punkte jedoch an anderer Stelle, so Theumers Hinweis: „Bei Großveranstaltungen mit vielen gleichzeitigen Zugriffen und überlasteten Netzen verbessert sich das Surferlebnis spürbar, wenn die Auslastung gleichmäßiger verteilt wird. Das 5G-Netz kann deutlich mehr Teilnehmer pro Funkzelle schultern als das 4G-Netz.“

Methodik

Geprüft wurden für Deutschland alle Smartphone-Neuerscheinungen seit Juli 2021. Einfache Tasten-Handys, Senioren-Telefone und Outdoor-Geräte wurden ausgeschlossen, ebenso Modellvarianten mit verschiedenen Speichergrößen. Für die Preisermittlung wurde der Einzelpreis ohne Tarif und ohne zeitlich begrenzte Rabatte auf den Netzbetreiber-Webseiten zugrunde gelegt; Kombinationen aus Gerät und Tarif (Bundles) wurden nicht mit eingerechnet.

Ausgewertet wurden die online für Neukunden verfügbaren Smartphonetarife der Netzbetreiber Telekom, Vodafone, Telefonica/O2 und 1&1. Spezialtarife für spezifische Zielgruppen wurden ebenso wie reine Datentarife nicht berücksichtigt. Quelle: Angaben der Provider- und Hersteller-Webseiten, Auswertung von Verivox. Stand: 30.05.2022.