Vodafone verabschiedet sich von Marke Unitymedia – mehr Gigabit-Internet

17.02.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Der Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia ist 15 Jahre nach seiner Gründung als Marke Geschichte. Seit dem 17. Februar 2020 werden keine Produkte mehr unter dem Markennamen Unitymedia vermarktet. Das Unternehmen war im August 2019 von Vodafone übernommen worden, gehörte zuvor zehn Jahre zum weltweit aktiven Kabelriesen Liberty Global. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern Vodafone bietet nun bundesweit Internet, Telefonie und TV einheitlich unter der Marke Vodafone an.

Vodafone weitet Verfügbarkeit von Gigabit-Internet aus

Zum Wochenstart schaltete Vodafone zudem im ehemaligen Unitymedia-Verbreitungsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg Gigabit-Anschlüsse per Kabelnetz mit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s für weitere 5,5 Millionen Haushalte frei. Damit kann Vodafone bundesweit in allen Bundesländern Gigabit-Internet für insgesamt 17 Millionen Haushalte bereitstellen.

Der Gigabit-Ausbau soll weiter vorangetrieben werden. Bis Ende 2022 soll Gigabit-Internet von Vodafone dann für 25 Millionen Haushalte in Deutschland buchbar sein. Im Rahmen einer bis zum 5. April 2020 laufenden Aktion wirbt Vodafone derzeit mit dem neuen Gigabit-Tarif "GigaCable Max", der für alle Neu- und Bestandskunden dauerhaft für 39,99 Euro pro Monat nutzbar ist.

Unitymedia-Shops werden zu Vodafone-Shops

In der Nacht zu Montag wurde die bisherige Unitymedia-Homepage im roten Vodafone-Design neugestaltet. Das bunte Unitymedia-Logo ist verschwunden. Die bisherigen Unitymedia-Shops vor Ort werden in Vodafone-Shops umgewandelt. In den kommenden Wochen will Vodafone zudem auch die noch verfügbaren Internet- und TV-Tarife von Unitymedia an das Vodafone-Angebot anpassen.