Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und verarbeiten damit einhergehend Ihre personenbezogene Daten bzw. greifen auf solche zu. Manche helfen uns, das Nutzungserlebnis unserer Services zu verbessern, sowie personalisierte Empfehlungen und Werbung auszuspielen. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Cookie-Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und verarbeiten damit einhergehend Ihre personenbezogene Daten bzw. greifen auf solche zu. Manche helfen uns, das Nutzungserlebnis unserer Services zu verbessern, sowie personalisierte Empfehlungen und Werbung auszuspielen. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Deine Privatsphäre Einstellungen

Für unseren Service speichern wir Cookies und andere Informationen auf Ihren Geräten und verarbeiten damit einhergehend Ihre personenbezogene Daten bzw. greifen auf solche zu. Manche helfen uns, das Nutzungserlebnis unserer Services zu verbessern, sowie personalisierte Empfehlungen und Werbung auszuspielen. Hierfür bitten wir um Ihre Einwilligung. Sie können diese jederzeit in unseren Datenschutzbestimmungen ändern oder widerrufen.

Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unseres Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.

Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.

Um unseren Service noch persönlicher zu machen, spielen wir mit Hilfe dieser Cookies und anderer Informationen personalisierte Empfehlungen und Werbung aus [beim Einsatz von Social Plugins: „und ermöglichen eine Interaktion mit sozialen Netzwerken“]. Die Cookies werden von uns und unseren Werbepartnern gesetzt. Dies ermöglicht uns und unseren Partnern, den Nutzern unseres Services personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf einer website- und geräteübergreifenden Analyse ihres Nutzungsverhaltens basiert. Die mit Hilfe der Cookies erhobenen Daten können von uns und unseren Partnern mit Daten von anderen Websites zusammengeführt werden.

Vodafone baut sieben Millionen Glasfaseranschlüsse und rüstet Kabelnetz auf

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Vodafone Deutschland will zusammen mit einem Partner ab 2023 in großem Rahmen in eigene Glasfaseranschlüsse investieren. In den kommenden Jahren sollen in Deutschland bis zu sieben Millionen FTTH-Anschlüsse entstehen. Zudem soll das Kabelnetz fit gemacht werden für Download-Bandbreiten von bis zu 10 Gbit/s.

Vodafone: Bis zu sieben Milliarden Euro für Glasfasernetz

Nach der Deutschen Telekom und anderen Internetanbietern will auch der Telekommunikationskonzern Vodafone in Deutschland im großen Stil in den Glasfaser-Ausbau einsteigen. Mit der Luxemburger Finanzholding Altice wolle man ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das binnen sechs Jahren bis zu sieben Milliarden Euro investieren werde, teilte Vodafone am Montag in Düsseldorf mit. Das Ziel ist es, an sieben Millionen Haushalten Glasfaser verfügbar zu machen, die bis in die Wohnungen reicht. Die Firmengründung soll im ersten Halbjahr 2023 erfolgen.

Vodafone hat nur rund 40.000 FTTH-Anschlüsse - Telekom 3,9 Millionen

Es geht um sogenannte FTTH-Anschlüsse ("Fiber to the Home"). Solche Anschlüsse hat Vodafone bisher nur wenige, derzeit sind es etwas mehr als 40 000. Statt FTTH setzt die Firma auf Fernsehkabel als Übertragungsweg. Reines Glasfaser-Internet gilt aber als stabiler und schneller, solche Verträge sind für Kunden aber auch teurer.

Mit den Ausbauplänen ist Vodafone spät dran. Die Deutsche Telekom fuhr ihre Investitionen schon 2020 hoch und macht dabei Tempo, Mitte 2022 lagen die Bonner bei 3,9 Millionen. In einem Zwischenschritt soll ihr FTTH-Netz 2024 an 10 Millionen Haushalten verfügbar sein. Danach soll der Ausbau weitergehen, wobei die Telekom zum Teil auch auf ein Gemeinschaftsunternehmen mit australischen Investoren setzt. Telefónica und der Versicherungskonzern Allianz verkündeten vor zwei Jahren die Gründung eines Joint Ventures, das fünf Milliarden Euro binnen sechs Jahren investieren will.

20 Prozent der FTTH-Anschlüsse dort wo noch kein Vodafone-Festnetz verfügbar ist

Nun geht Vodafone einen ähnlichen Weg wie die Konkurrenten und sucht den Schulterschlusss mit einem externen Partner, um den teuren Glasfaser-Ausbau zu stemmen. Die Schulden, die das geplante Unternehmen aufnehmen wird, lasten nicht auf der Bilanz.

80 Prozent der FTTH-Anschlüsse sollen dort liegen, wo Vodafone bereits Fernsehkabel hat, vor allem in Mietshäuser und Mehrfamilienhäusern. Dort haben die Kunden dann die Möglichkeit, auf reine Glasfaser zu wechseln. 20 Prozent sollen dort gebaut werden, wo noch kein Vodafone-Festnetz verfügbar ist. Vodafone-Chef Nick Read sprach von einer wichtigen Infrastruktur-Investition, die dazu beitragen werde, die Breitband-Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Die Regierung will, dass es in Deutschland bis 2030 eine flächendeckende Glasfaser-Versorgung gibt.

So sieht die Finanzierung aus

In dem Joint-Venture-Deal gibt Vodafone eine moderate Finanzspritze, der Großteil der Investitionen soll über Schulden des Gemeinschaftsunternehmens finanziert werden. Für den Zugang zu den Fernsehkabel-Kunden bekommt Vodafone im Laufe der Jahre bis zu 1,2 Milliarden Euro von Altice. Die Finanzspritze, die Vodafone zur Firmengründung gibt, wird den Angaben zufolge geringer sein als der Gesamtbetrag, den die Firma bekommt.

Der Partner Altice ist kein Unbekannter in Europas Internetbranche, die Finanzholding hält Beteiligungen an Telekommunikationsfirmen unter anderem in Frankreich und Portugal. Über seine Tochter Geodesia ist Altice bereits in Deutschland tätig, die Baufirma Geodesia ging vor einem Jahr eine strategische Partnerschaft mit der Internetfirma Deutsche Glasfaser aus Monheim (NRW) ein.

Vodafone will Bandbreite im Kabelnetz erhöhen

Vodafone gab am Montag außerdem bekannt, dass es Investitionen bereitstellt, um sein Fernsehkabel-Netz technisch zu verbessern. Es sollen mehr Verteilerkästen (Glasfaser-Knotenpunkte) entstehen und das Upload-Tempo soll erhöht werden. Bei seinem bisherigen Festnetz setzt Vodafone bereits zum großen Teil auf Glasfaser. Auf der letzten Meile aber - also der Strecke bis in die Wohnung hinein - liegen besagte Fernsehkabel. Die ermöglichen ein Download-Tempo von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.