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Gasheizung explodiert: Wer zahlt?

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Rund 50 Prozent der Haushalte greifen in Deutschland auf Gas zurück. Dass eine Gasheizung explodiert, ist eher unwahrscheinlich. Falls das Unglück doch einmal eintreten sollte, stellt sich auch die Frage, welche Versicherung für den Schaden aufkommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ob die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratversicherung nach einer Gasexplosion greift, hängt von den beschädigten Gegenständen ab.#
  • Versäumen Eigentümer oder Eigentümerin die vorgeschriebene regelmäßige Wartung, handeln sie grob fahrlässig, was im Schadensfall zu einer Kürzung der Versicherungsleistung führen kann.

Wer zahlt bei einer Gasexplosion im Schadensfall?

Kommt es zu einer Explosion der Gasheizung, hängt es vom Schaden ab, welche Versicherung greift. Ist nur das Gebäude betroffen, nicht aber die Einrichtungsgegenstände, fällt die Regulierung ausschließlich in die Zuständigkeit der Wohngebäudeversicherung. Sind auch Teile des Hausrats beschädigt, erfolgt die Schadensbegleichung durch die Hausratversicherung.

Wichtig ist, dass der Eigentümer der Immobilie die Heizung den Vorgaben entsprechend hat warten lassen. War dies nicht der Fall, müssen sich Eigentümer oder Eigentümerin dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit stellen.

Die Wohngebäudeversicherung kann bei nachgewiesener grober Fahrlässigkeit die Schadensregulierung auf den Teil beschränken, der auch bei ordnungsgemäßer Wartung eingetreten wäre.

Wurde Hausrat des Mieters zerstört, kann dessen Hausratversicherung den Eigentümer oder die Eigentümerin für die Schadensbegleichung heranziehen. Die Haftpflichtversicherung der Vermieter leistet auch bei grober Fahrlässigkeit, kann allerdings auch Leistungskürzungen vornehmen, die dann der Vermieter gegenüber den Mietern tragen muss.

Sicherheitsvorschriften beachten

Die Verantwortung für die Gasheizung geht ab dem Hausanschluss der Gasleitung auf den Eigentümer des Objektes über, damit auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.

Zu den Sicherheitsvorschriften gehören beispielsweise die turnusmäßige Wartung durch den Schornsteinfeger. Die Gasgeräte und Leitungen sollten Eigentümer durch Experten überprüfen lassen. Die regelmäßige Wartung gemäß den Vorgaben des Herstellers basiert auch auf Paragraf 11 Absatz 3 der Energieeinspar-Verordnung (EnEV). Der DVGW spricht sich dafür aus, Rohre und Brenner alle zwölf Jahre auf Dichtigkeit zu überprüfen.

Präventiv handeln, um Explosion zu vermeiden

Um zu vermeiden, dass die Gasheizung explodiert, empfiehlt sich präventives Handeln. Dazu zählt die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage. Außerdem sollten Bewohner sofort reagieren, wenn Gas ausströmt. Denn dieses wird zusammen mit Sauerstoff zum hochexplosiven Gemisch.

Stadt- oder Erdgas ist von Haus aus geruchsneutral. Um mögliches ausströmendes Gas sofort zu bemerken, wird ihm von den Versorgern ein Geruchsstoff zugefügt, der nach Lösungsmittel riecht. Durch den penetranten Geruch wird ausströmendes Gas sofort bemerkbar gemacht.

Bemerken Bewohner Gasgeruch, muss sofort jedes offene Feuer gelöscht und möglicher Funkenflug vermieden werden. Die Nutzung von Computern, Klingeln, Telefon, Handy oder Lichtschalter muss ebenfalls sofort unterbleiben.

Wurde ausströmendes Gas bemerkt, müssen im ersten Schritt alle Fenster und Türen nach außen geöffnet werden, damit das Gas abziehen kann. Im zweiten Schritt müssen die Bewohner und Bewohnerinnen die Gaszufuhr abstellen und das Gebäude verlassen. Die Information des Versorgers per Telefon muss aufgrund der Explosionsgefahr ebenfalls im Freien erfolgen. Die Suche nach dem Leck ist dann die Sache von Experten, in der der Versorger.

Da im Schlaf kaum Gerüche wahrgenommen werden, empfehlen Experten nicht nur den Einbau von Rauchmeldern, wie er Pflicht ist, sondern auch den Einbau von Gasmeldern in allen Räumen, in denen sich Gasleitungen befinden. Diese Geräte reagieren schon auf kleinste Mengen ausströmenden Gases.