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Bargeldlos bezahlen: Sicherheitstipps für Verbraucher

05.02.2016 | 14:03

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox | dpa/tmn

Berlin - Alternative Bezahlmethoden zum Bargeld rücken immer mehr in den Fokus. Damit Verbraucher diese nutzen können, brauchen sie die technischen Voraussetzungen. Außerdem sollten sie an die Sicherheit denken. Diese 7 Punkte sind rund um die neue Bezahltechnik wichtig.

1. Funkwellen markieren Terminals

Ohne Bargeld und ohne Pin-Eingabe können Verbraucher mit der Karte kontaktlos bis zu 25 Euro bezahlen - an speziellen Terminals, die in der Regel mit stilisierten Funkwellen markiert sind. Das Symbol steht für Near Field Communication (NFC), eine Art Kurzstreckenfunk.

2. Chip-Karte oder Smartphone nutzen

Voraussetzung dafür: Sie haben eine Chip-Karte oder ein Smartphone mit der speziellen kontaktlosen Bezahlfunktion. Das ist bei den meisten Kreditkarten schon der Fall. In diesem Jahr wollen viele Geldinstitute auch die neuen Girocards mit der Technik ausstatten.Daneben gibt es die Möglichkeit, einen NFC-Sticker auf ein Handy zu kleben und so kontaktlos zu bezahlen.

3. Pin-Eingabe für mehr Sicherheit

Wer einen höheren Betrag als 25 Euro per NFC begleichen will, muss dann doch seine Pin eingeben. "Das Limit soll die Sicherheit für Kunden, die NFC nutzen, erhöhen", erklärt Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken.

4. So geht's: kontaktlos einkaufen

Wer kontaktlos einkaufen geht, muss sein Smartphone oder seine Chip-Karte ganz nah an das Terminal halten - maximal drei Zentimeter dürfen zwischen Gerät und Karte sein. Dadurch sollen Betrüger kaum Chancen haben, dazwischenzufunken - also Daten abzugreifen. Sie müssen so also auch keine Angst haben, etwas versehentlich zu bezahlen.

5. Für mehr Sicherheit sorgen

Zusätzlich rät Beller: Brauchen Handynutzer die Funktion gerade nicht, schalten sie diese am besten aus. Das erhöht die Sicherheit. Manche Banken bieten zusätzlich spezielle Hüllen für die Karten mit NFC an. Damit die Technik funktioniert, darf die Karte nicht geknickt sein.

6. Technik schon alltagstauglich?

Nach Branchenschätzungen sind etwa 100.000 Terminals für das kontaktlose Zahlen ausgerüstet. Immer mehr Händler bieten das kontaktlose Bezahlen an. Dabei brauchen Kunden nicht unbedingt eine Kreditkarte, bei großen Händlern wie Lidl ist inzwischen auch das Zahlen mit Girocard möglich.

7. Bezahlen per Guthabenkarte

Schon länger gibt es die Möglichkeit mit Geld-Karten ohne Pin und Benutzeridentifizierung zu bezahlen. Dabei werden kleinere Beträge - bis 200 Euro - als Guthaben auf den Chip geladen. So können Nutzer etwa am Automaten Tickets für den öffentlichen Nahverkehr kaufen.

Tipps fürs Zahlen mit Giro- und Kreditkarte

Noch häufiger verbreitet ist allerdings das Bezahlen mit Giro- und Kreditkarten, die man in Kassenterminals steckt. Hierbei sollten Verbraucher laut Angaben des Bankenverbandes beachten:

Pin: Klar, die Geheimnummer dürfen sie nicht Dritten mitteilen. Außerdem gilt: Die Pin nirgendwo notieren und sie immer verdeckt eingeben. "Lassen Sie sich in diesem Moment nicht ablenken", rät Tanja Beller . Fühlt sich ein Kartennutzer bedrängt oder fällt ihm etwas Ungewöhnliches auf, sollte er besser die Transaktion abbrechen. "Im Zweifel die Bank informieren", sagt sie.

Betrag: Verbraucher sollten immer den Betrag überprüfen, den sie bestätigen.

Kartensperrung: Bei Verlust oder Diebstahl sofort die Karte bei der eigene Bank sperren oder die zentrale Sperrnummer 116 116 wählen. Denn geschützt sind Kunden erst, wenn die Karte gesperrt ist. Wichtig: schnell reagieren. "Hier können Minuten entscheiden", sagt Beller.

Kontrolle: Kontoauszüge regelmäßig überprüfen und auf Fehlbuchungen achten. Auch an die Kreditkartenabrechnung denken, die in der Regel monatlich kommt.