Private Pflegeversicherung: Zusatzpolice abschließen!

Pflegezusatzversicherung

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Die gesetzliche Absicherung reicht nicht aus

Durch den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung können sich Versicherte gegen die finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit absichern. Die Kosten, die im Pflegefall entstehen, sind insbesondere bei einer hohen Pflegebedürftigkeit durch die normale Rente nicht zu bezahle. Damit diese Pflegekosten nicht durch Angehörige getragen werden muss oder Sozialleistungen in Anspruch genommen werden müssen, bietet die private Pflegeversicherung einen sinnvollen und guten Zusatz.

Allerdings gibt es zwischen den einzelnen privaten Pflegeversicherungen erhebliche Unterschiede. Ein Vergleich der Tarife und der Leistungen der Anbieter lohnt sich immer.

Egal ob bei häuslicher Pflege Pflegesachleistungen anfallen oder die Unterbringung in einem Pflegeheim notwendig ist. In der Regel fallen hohe Kosten für Pflegepersonal oder Umbaumaßnahmen in der eigenen Wohnung an, sobald man pflegebedürftig wird.

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet bei weitem nicht das, was sie eigentlich leisten müsste. In vielen Fällen deckt die Pflegepflichtversicherung und die Pflegekasse nicht einmal die Hälfte der auftretenden Kosten. Der Staat gibt lediglich einen Zuschuss, der aber auf jeden Fall beantragt werden sollte.

Unterarten der privaten Pflegeversicherung

Die Vielzahl an Angeboten seitens der Krankenkassen und Lebensversicherungen lässt sich grob in drei Varianten aufteilen:

Pflegetagegeldversicherung

Diese Art der Pflegezusatzversicherung ist die am häufigsten angebotene Variante. Ab Nachweis der Pflegebedürftigkeit wird dem Versicherten ein fest vereinbartes Tagegeld für jeden Pflegetag ausgezahlt. Dieses Pflegetagegeld erhält der Kunde unabhängig davon, wie viel Geld er tatsächlich für die Pflege ausgibt. Bei diesem Modell entsteht dem Versicherten ein wichtiges Zusatzeinkommen. Positiv ist, dass keine Belege eingereicht werden müssen und somit keine Gründe zum Streit mit der Versicherung über die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen bestehen.

Die Höhe der Auszahlungen der privaten Pflegeversicherung ist hier entsprechend nach den fünf Pflegegraden gestaffelt. Die genaue Definition der Pflegegrade und der Leistungen erfolgt durch einen Gutachter. Vor der Pflegereform 2016/2017 wurden die Patienten in 3 Pflegestufen eingeteilt. Nach der Beantragung eines Pflegegrades wird dieser durch einen Gutachter festgestellt. Wurde vor der Reform eine Pflegestufe zugeteilt, ist keine neue Beurteilung notwendig. Die bisherige Pflegestufe wird in einen Pflegegrad umgewandelt. Dadurch sollen sich insbesondere für Patienten mit einer Pflegestufe mit Demenzerkrankung höhere Leistungen ergeben. Auch die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung orientiert sich an der Pflegestufe.

Üblicherweise werden nur bei Pflegegrad 5 (ehemals Pflegestufe 3 oder Härtefall) im Pflegefall 100 Prozent der vereinbarten Monatsrente ausgezahlt – es sei denn, es handelt sich um stationäre und nicht ambulante Pflege. Da die Tarife der Pflegeeinrichtungen oft nicht vom Pflegegrad abhängig sind, zahlen viele Versicherungen in diesem Fall auch bei niedrigerem Grad volle Monatsrente.

Förderung durch den Pflege-Bahr

Bei sogenannten flexiblen Tarifen der Pflegezusatzversicherung kann der Versicherte individuell festlegen, wie hoch die Leistung je nach Pflegegrad ausfallen soll. Zudem besteht die Möglichkeit auf eine staatliche Förderung der Pflegetagegeldversicherung. Beim sogenannten „Pflege-Bahr“ gibt für jeden der monatlich einen Mindestbetrag von 10 Euro einzahlt einen staatlichen Zuschuss von 5 Euro. Es gibt mehrere Voraussetzungen für den Abschluss eines „Pflege-Bahr“, wie zum Beispiel eine festgelegte Wartezeit von höchstens 5 Jahren.

Pflegerentenversicherung

Die Pflegerentenversicherung ist das teuerste Modell unter den privaten Pflegeversicherungen. Durch sie erhält der Versicherte eine lebenslange Monatsrente ab dem Punkt der Pflegebedürftigkeit. Ähnlich wie bei einer flexiblen Pflegetagegeldversicherung kann der Versicherte die Höhe der monatlichen Rente je nach Pflegegrad selbst bestimmen. Die hohen Kosten dieser Form der Pflegezusatzversicherung sind durch Leistungen jedoch in vielen Fällen nicht gerechtfertigt. Die Pflegetagegeldversicherung bietet häufig ähnliche Leistungen zu gleichem Preis.

Pflegekostenversicherung

Bei der Pflegekostenversicherung beteiligt sich der Versicherer anteilig an den Pflegekosten nach Abzug der gesetzlichen Pflegeversicherung. Die genaue Höhe des übernommenen Anteils wird im Vorfeld bei Abschluss der Versicherung festgelegt und richtet sich üblicherweise wieder nach dem Pflegegrad. Ein wichtiger Vorteil dieses Modells ist, dass die tatsächlich anfallenden Kosten mit in die Rechnung genommen werden und sich die Leistungen an diesen orientieren. Kommt es im Pflegefall zu Preissteigerungen auf Seiten des Pflegepersonals, der Medikamente oder anderer Faktoren, wird dies berücksichtigt. Allerdings müssen für eine Kostenübernahme immer entsprechende Belege eingereicht werden.

Wann ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine private Pflegeversicherung ist mehr als nur sinnvoll – sie ist leider sogar notwendig. Immer mehr Menschen werden im Alter pflegebedürftig und die gesetzliche Pflegeversicherung deckt in vielen Fällen die anfallenden Kosten einer umfassenden Pflege nicht ab. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollten Sie sich Gedanken um die Pflege im Alter machen. Auch wenn eine Pflegeversicherung auch nur kurz vor der Rente abgeschlossen werden kann, sollten Sie die Police frühzeitig abschließen, weil die Beiträge mit dem Alter ansteigen. Versicherte sollten auch prüfen, ob für Ihre Eltern ausreichender Versicherungsschutz besteht.

Vergleich der Tarife

Der private Zusatz schließt die entstehende Lücke in der Finanzierung. Die Prämien schwanken dabei stark je nach Anbieter und richten sich häufig nach angebotenen Leistungen je nach Pflegegrad sowie der Art und dem Tarif der Pflegeversicherung. Entsprechend wichtig ist es, zu vergleichen und die Police der privaten Pflegeversicherung genau zu studieren beziehungsweise sich umfassend beraten zu lassen. Leistungen sollten in jedem Pflegegrad (1 bis 5) erfolgen. Zu beachten sind auch eventuelle Wartezeiten, bis Leistungen bezogen werden können.

Bedingungen und Voraussetzungen seitens der Versicherungen

Bei allen drei Arten der privaten Pflegeversicherung können Versicherungsgeber Gesundheitsprüfungen durchführen, um das Risiko vor dem Vertragsabschluss festzustellen. Bei der Pflegetagegeldversicherung besteht jedoch Kontrahierungszwang. Das heißt, alle Versicherungsgesellschaften sind dazu verpflichtet, jeden Antragsteller unabhängig von den Ergebnissen der Gesundheitsprüfung zu akzeptieren – selbst wenn Vorerkrankungen bestehen. Dadurch sind bei der Pflegetagegeldversicherung keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge statthaft.

Bei der Pflegekosten- und der Pflegerentenversicherung ist es den Versicherungen dagegen gestattet, Versicherungsnehmer abzulehnen, erhöhte Kosten festzusetzen und Zuschläge zu berechnen. Auch dürfen einzelne Leistungen ausgeschlossen werden.

Wägen Sie vor einer Entscheidung genau ab

Es gilt also abzuwägen, welches Modell der privaten Pflegeversicherung im eigenen Fall optimal ist. Dabei steht natürlich auch immer die Frage im Raum, ob Pflegebedürftige beispielsweise von der Familie unterstützt werden können oder ob ein Pflegegeld notwendig ist. Viele wählen aufgrund der Einfachheit und Zugänglichkeit die Pflegetagegeldversicherung. Beraten Sie sich am besten mit Ihren Angehörigen, bevor Sie sich für eine Police entscheiden. Mit dem Vergleichsrechner von Verivox können Sie die unterschiedlichen Tarife schnell und unkompliziert vergleichen.

Alternativen zur Pflegezusatzversicherung

Doch es muss nicht unbedingt eine Pflegezusatzversicherung sein, um die Pflegekosten im Alter zu finanzieren. Wer monatlich genug verdient, der kann anstatt jeden Monat einen Betrag an die Versicherung zu zahlen auch eine gewisse Summe zurücklegen. Dabei kann er verschiedene Formen der Geldanlage nutzen. Je nach Einkommen ist die Absicherung im Alter auch über Immobilien oder Aktien möglich.

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