Surfen auf der Skipiste

20.12.2012 | 10:53

Heidelberg - Die Wintersportsaison hat begonnen und wieder zieht es zahlreiche Wintersportler in die Skigebiete. „Winterurlauber, die in die Schweiz oder nach Österreich fahren, sollten nicht vergessen, dass sie dort Roaminggebühren für die Smartphone-Nutzung zahlen müssen“, warnt Telekommunikationsexperte Christof Zinkgräf vom unabhängigen Vergleichsportal Verivox.

Roaminggebühren in der Schweiz und Österreich

Die Kosten für die mobile Internetnutzung via Smartphone können vor allem in der Schweiz schnell richtig teuer werden. So müssen Telekom-Kunden in der Schweiz bis zu 10 Euro pro Megabit zahlen. In Österreich werden je nach Tarifoption für die Internetnutzung bis zu 83 Cent je Megabit fällig.

Ein ähnliches Bild zeigt sich je nach Tarifoption auch bei Vodafone: In der Schweiz müssen Vodafone-Kunden bis zu 3,48 Euro je Megabit für die Internetnutzung zahlen. In Österreich zahlen Vodafone-Kunden bis zu 83 Cent je Megabit. „Vor allem für Schweiz-Urlauber lohnt es sich, vor dem Wintersporturlaub beim jeweiligen Anbieter nach speziellen Auslandsoptionen zu fragen“, so Zinkgräf.

Kostenfreie WLAN-Hotspots auf der Piste nutzen

Die auf Berg- und Talstationen sowie Skihütten installierten Hotspots ermöglichen eine oftmals kostenfreie Internetnutzung und können gerade im Ausland eine sehr gute Alternative zum kostenpflichtigen Datenroaming sein.

„Bei unverschlüsseltem WLAN sollten Nutzer jedoch nicht auf sensible Daten zugreifen, da Unbefugte sich darauf Zugriff verschaffen könnten“, warnt Zinkgräf. Wer aber nur kurz die Wettervorhersage oder das Programm der Après-Ski-Party checken will, geht kein nennenswertes Risiko ein.