Smartphone im Urlaub: Vorsicht bei Reisen außerhalb der EU

22.06.2012 | 09:29

Heidelberg. Zwar sollte man gerade im Urlaub besser mal das Handy oder Smartphone zur Seite legen, um so auch vom Alltag loszulassen, doch das schaffen die wenigsten. Schließlich will man via Facebook auf dem Laufenden bleiben, Urlaubsfotos versenden oder man braucht in der Fremde Hilfe bei der Navigation.

„Wer seinen Urlaub innerhalb der EU verbringt, kann noch relativ sorglos zum Handy greifen, denn die EU-Preisobergrenzen schützen vor Horrorrechnungen“, erklärt Verivox-Telekommunikationsexperte Christof Zinkgräf. Diese EU-Preisgrenzen werden erneut zum 1. Juli 2012 gesenkt: Dann zahlt man noch mal weniger für das Telefonieren, Simsen und Surfen. „Doch in beliebten Urlaubsländern außerhalb der EU, wie der Türkei, Ägypten oder den USA, ist und bleibt es sehr teuer“.

Hohe Kosten in USA, Türkei und Ägypten

Ein Urlauber, der zwei mal für fünf Minuten nach Deutschland telefoniert, fünf SMS versendet und 500 KB für die mobile Internetnutzung verbraucht, zahlt innerhalb der EU dafür je nach Anbieter zwischen vier und sieben Euro. Ist der Urlauber jedoch in der Türkei oder den USA zu Gast, zahlt er für dieselbe Nutzung bis zu etwa 24 Euro, in Ägypten sogar rund 39 Euro.

Günstige Alternativen nutzen

Hohe Kosten kann man mit ein paar Tricks umgehen: Beispielsweise sind SMS deutlich günstiger als jedes kurze Telefonat. Wenn das Hotel einen kostenfreien WLAN-Zugang anbietet, kann man für wenige Cent via Skype ins deutsche Festnetz telefonieren oder via WhatsApp komplett kostenfrei Kurzmitteilungen versenden.