ProSiebenSat.1 ruft mit Verivox, billiger-mietwagen.de und CamperDays Initiative für mehr Verbraucherschutz bei digitalen Vergleichsportalen ins Leben

München/Heidelberg/Köln, 31. Januar 2019: ProSiebenSat.1 und seine Vergleichsportale Verivox, billiger-mietwagen.de und CamperDays setzen ein Zeichen für digitalen Verbraucherschutz. Mit einer freiwilligen „Selbstverpflichtung zur Stärkung des Verbraucherschutzes auf digitalen Vergleichs- und Verbraucherplattformen“ stärkt die Gruppe ihre Vorreiterrolle für wirksamen Verbraucherschutz im Internet.

31.01.2019

Bild: Junge Paar am Laptop Bild: ©alfa27 / Adobe Stock / Text: Verivox

Ziel der Selbstverpflichtung ist es, einen verbindlichen und wegweisenden Standard für Transparenz und Verbraucherschutz zu setzen, der über das gesetzliche Maß hinausgeht. Dies beinhaltet neben wichtigen Kriterien wie der Darstellung von Geschäfts- und Finanzierungsmodellen sowie Vertragspartnern auch die klare Kennzeichnung von Werbung und authentischen Kundenbewertungen.

Die Selbstverpflichtung wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe #CreateChange am 30. Januar in Berlin veröffentlicht. Das Event von ProSiebenSat.1 und Verivox stand unter dem Motto „Verbraucherschutz im Internet: Weichenstellung für die Zukunft“. Zu Gast waren neben Kartellamtspräsident Andreas Mundt auch Verbraucherschützerin Tatjana Halm, Ministerialrat Dr. Armin Jungbluth (BMWi), Bitkom-Geschäftsführungsmitglied Susanne Dehmel, Conrad Albert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von ProSiebenSat.1 sowie Dagmar Ginzel, Mitglied der Geschäftsleitung Verivox

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts: „Einige Märkte sind durch Vergleichsportale transparenter geworden, gleichzeitig ergeben sich für den Verbraucher auch mehr Fallen. Der Verbraucher muss sich auf die angebotenen Informationen verlassen können. Im Rahmen unserer Sektoruntersuchung haben wir festgestellt, dass viele Vergleichsinformationen zutreffend und seriös sind. Wir haben aber auch mancherorts Probleme identifiziert, die beim Verbraucher zu Fehleinschätzungen führen können. Dem werden wir weiter nachgehen.“

Armin Jungbluth, Ministerialrat und Leiter des Referats Rechtsrahmen digitale Dienste, Medienwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Mehr Transparenz bei der Marktabdeckung oder der Frage, welche oder wie viele Vertreter in einem Ranking überhaupt vertreten sind, können wir gut in Brüssel regulieren. Zugleich dürfen wir aber nicht alles über einen Kamm scheren. Eine zu strenge Regulierung großer Player wie z.B. Google würde deutsche oder europäische Anbieter teilweise unverhältnismäßig hart treffen.“

„Ich freue mich, dass das Geschäft mit Vergleichsportalen von zwei großen deutschen Unternehmen besetzt wird.“

Susanne Dehmel, Mitglied der Geschäftsleitung Bitkom e.V.: „Nur seriöse Angebote haben Chancen auf Dauer Erfolg. Wir brauchen einen Dialog zwischen Anbieter und Nutzer, um zu sehen, was tatsächlich gebraucht wird und wie man das verständlich darstellt.“

Tatjana Halm, Verbraucherschützerin: „Was kann der Verbraucher bei der Fülle der Angebote überhaupt noch wahrnehmen? Die Anzahl der Bereiche, über die er sich informieren muss, steigt permanent. Dabei geht es nicht nur um Transparenz, sondern vor allem um faire Angebote.“

Conrad Albert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und General Counsel der ProSiebenSat.1 Media SE: „Wir bieten mit unserer Selbstverpflichtung einen wegweisenden Standard, der über die Forderungen von Politik und Verbraucherschutz hinausgeht. Transparenz und Vertrauen sind Werttreiber, irreführende Geschäftsmodelle sind nicht zukunftsfähig. Wir wollen mit unserem Vorstoß innerhalb der Branche einen gewissen Druck aufbauen, hohe Standards anzuwenden und in Zukunft gewisse Gütesiegel zu normieren. Denn Verbraucher wirkungsvoll zu schützen bedeutet auch, dass wir einen fairen Wettbewerb in digitalen Umfeldern haben. Wir sollten raus aus den Silos in Politik und Wirtschaft, die Kräfte bündeln und eine gemeinsame Transparenzoffensive starten.“

Dagmar Ginzel, Mitglied der Geschäftsleitung Verivox: „Verbraucher erwarten Transparenz und echte Vergleichbarkeit, Provisionen dürfen die Ergebnisse von Rankings nicht beeinflussen. Darauf legt Verivox für alle seine Angebote großen Wert. Mit der Selbstverpflichtung gehen wir nun einen Schritt weiter und wollen zusammen mit Politik und Verbraucherschutz verbindliche Standards für die Branche etablieren.“

> Hier finden Sie die Selbstverpflichtung (pdf)

> Zur Pressemitteilung Selbstverpflichtung (pdf)

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