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38 Prozent der Flugreisenden nutzen das Bord-Internet

25.09.2023 | 10:00

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Heidelberg. Trotz vergleichsweise hoher Preise hat ein gutes Drittel der Flugpassagiere in den letzten 12 Monaten mindestens einmal WLAN an Bord genutzt. In Zügen und Fernbussen loggten sich bis zu 80 Prozent der Reisenden in das dort kostenfreie WLAN ein. Die Qualität des Flugzeug-Internets wird von den Reisenden am besten bewertet, am schlechtesten schneidet das Fernbus-WLAN ab. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox.

Fast jeder Zweite unter 30 nutzt das Flugzeug-Internet

Unter den Befragten, die in den letzten 12 Monaten privat mit dem Flugzeug gereist sind, haben 20 Prozent das Bord-WLAN sogar mehrfach genutzt. Unter jungen Passagieren bis 30 Jahre ist die Surfquote mit 49 Prozent am höchsten, bei den Reisenden über 70 Jahre nutzte immerhin jeder Dritte das in aller Regel kostenpflichtige Flugzeug-Internet.

Unter Bahnreisenden steigt die WLAN-Nutzung hingegen mit dem Alter an: 84 Prozent der Über-70-Jährigen surften im Zug, bei den Reisenden unter 30 Jahren jedoch nur 75 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg beträgt die Nutzungsquote 79 Prozent. Wer in den letzten 12 Monaten mit dem Fernbus unterwegs war, nutzte zu 80 Prozent das dortige WLAN. Die fleißigsten Surfer in Fernbussen sind Menschen zwischen 30 und 49 Jahren (86 Prozent). Wer Kinder hat, surft seltener – in allen drei Verkehrsmitteln. Übergreifend wird das WLAN im Zug am häufigsten regelmäßig genutzt.

Befragte mit einem höheren Einkommen (ab 2.500 Euro) waren in Zügen und Fernbussen deutlich häufiger im WLAN als die anderen Einkommensgruppen – ausgerechnet beim kostenpflichtigen Flugzeug-WLAN ist der Abstand am geringsten. Das ist durchaus überraschend, denn im Zug oder im Bus ließe sich auch auf das Datenvolumen des Handytarifs ausweichen – im Flugzeug geht das nicht.

Das Flugzeug-WLAN bekommt die besten Qualitätsnoten

70 Prozent der Flugzeug-Surfer waren mit dem dort angebotenen WLAN entweder "sehr zufrieden" oder "einigermaßen zufrieden" – die höchste Quote unter allen drei Verkehrsmitteln. Zugreisende zeigten sich zu 60 Prozent entsprechend zufrieden mit dem dortigen Internet, in Fernbussen sinkt die Zufriedenheitsquote auf 57 Prozent. "Überhaupt nicht zufrieden" waren in allen drei Verkehrsmitteln nur sehr wenige Reisende. Etwa jeder Vierte gibt für alle drei WLAN-Angebote an, teils zufrieden gewesen zu sein und teils nicht.

Geringe Bereitschaft zur Zahlung eines Aufpreises

Mehr als zwei Drittel der Reisenden geben für alle drei Verkehrsmittel an, keinen Aufpreis für ein besseres Netz zahlen zu wollen. Jeder Fünfte würde maximal fünf Euro für ein Datenkontingent von 200 Megabyte pro Stunde ausgeben wollen – eine Zustimmung zu höheren Aufpreisen erfolgt nur sehr vereinzelt. Die jüngste Altersgruppe ist noch am ehesten zu finanziellen Zugeständnissen bereit, die älteste Gruppe am wenigsten. Dies gilt für alle drei Verkehrsmittel.

"WLAN-Netze für einen großen Nutzerkreis, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, kommen nicht ohne Beschränkungen aus", sagt Jens-Uwe Theumer, Vice President Telecommunications bei Verivox. "Teilweise werden datenintensive Anwendungen wie Streaming von vornherein untersagt. Am geringsten ist die verfügbare Bandbreite in Flugzeugen – wegen der satellitengestützten Funksignale, die sehr weite Strecken zurücklegen müssen."

Flugzeug-WLAN: Nur ganz vereinzelt kostenloses Surfen möglich

Aktuell ist die WLAN-Nutzung in Fernzügen und -bussen gratis, im Flugzeug nur ausnahmsweise: So bieten etwa Air France und Swiss kostenloses Chatten an, Iberia gestattet seinen Businesskunden kostenfreies Messaging. In aller Regel müssen Flugpassagiere also für das Surfen an Bord bezahlen – sofern es überhaupt angeboten wird. So bietet etwa Swiss nur auf Langstrecken Internetzugänge an, andere Gesellschaften nur auf ausgewählten Routen. Bei Europas größter Fluggesellschaft Ryanair bleiben Passagiere auf allen Flügen offline.

In der Regel sind Preis und Leistung der Surftarife abhängig von der Länge der Flugstrecke. Kleine Tarife für die Messenger-Nutzung auf Kurz- und Mittelstrecken sind vielfach für rund drei Euro zu haben (Lufthansa, Eurowings, Austrian Airlines, British Airways, Iberia, Aer Lingus); auf Langstreckenflügen sind solche Tarife meist etwas teurer. Die Tarifstruktur der größeren Surfpakete ist uneinheitlich und unterliegt entweder Zeit-, Volumen- oder Geschwindigkeitsbeschränkungen. Die Preise variieren stark: So bietet etwa Austrian Airlines einen Video-tauglichen Tarif für 12 Euro an – Swiss verlangt mit 36,55 Euro das Dreifache, gestattet jedoch nur Audiostreaming.

"Während das mobile Internet am Boden durch LTE-Advanced und 5G immer schneller wird, stagnieren die Surfgeschwindigkeiten über den Wolken seit Jahren", sagt Jens-Uwe Theumer. Beispiel: Der günstigste Lufthansa-Tarif bietet gerade einmal 150 Kilobit pro Sekunde – das ist langsamer als der 17 Jahre alte Datenübertragungsstandard EDGE.

Methodik

Für die Umfrage im Auftrag von Verivox hat das Meinungsforschungsinstitut Innofact im August 2023 insgesamt 1.006 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren online befragt. Die Befragten entstammen einem ISO-zertifizierten Online-Panel mit rund 500.000 Teilnehmenden. Gefragt wurde: "Sind Sie in den letzten 12 Monaten privat per Zug, Fernbus oder Flugzeug gereist? / Haben Sie in dem jeweiligen Verkehrsmittel das WLAN genutzt? / Waren Sie zufrieden mit der Qualität des WLAN-Netzes? / Wenn Sie gegen Aufpreis ein besseres WLAN in den jeweiligen Verkehrsmitteln bekämen, wo läge Ihre finanzielle Schmerzgrenze für einem max. Datenverbrauch von 200 Megabyte in der Stunde?" Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.

Die WLAN-Preisdaten der Airlines wurden am 21.08.2023 auf den Webseiten der Fluggesellschaften erhoben. Berücksichtigt sind die 20 Airlines mit den meisten Passagieren bzw. Flügen pro Tag (Quelle: Eurocontrol, www.flughafendetails.de).

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