Maßnahmen gegen langsames WLAN

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Bild: WLAN-Router Bild: ©Ronen/fotolia.com / Text: dpa/tmn, dapd

Das schnellste Internet lässt sich heute leicht im ganzen Haus verbreiten. Moderne WLAN-Router ermöglichen eine Internetverbindung scheinbar auch problemlos durch Wände hindurch. Allerdings kommt es auch zu Störungen, die nichts mit dem Anbieter zu tun haben, die Geschwindigkeit oder Stabilität einer WLAN-Verbindung jedoch stark beeinträchtigen. Kleinen Tricks vermindern diese Einflüsse und sorgen für optimalen Empfang.

Position des Routers innerhalb von Wohnung oder Haus

Obwohl ein moderner WLAN-Router für eine starke Signalübertragung sorgt, gelingt dies eben nicht durch Wände hindurch. Der Grund dafür ist die Beschaffenheit von elektromagnetischen Wellen, die aufgrund ihrer Eigenschaften an abschirmenden Oberflächen reflektiert werden. Betonwände mit Stahlelementen sind ein solches Beispiel, doch auch einfache Steinmauern schwächen Verbindungen deutlich ab. Als Folge lässt sich nicht die volle Geschwindigkeit des Internetanschlusses nutzen oder der Zugriff bricht immer wieder ab.

Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte ein WLAN-Router so positioniert werden, dass er nahezu ungehindert die Orte in Wohnung oder Haus erreicht, an denen das Internet am häufigsten benötigt wird. Die Verbindung zwischen Router und Anschlussbuchse in der Wand kann mit passenden Kabeln beliebig verlängert werden ohne die Internetverbindung zu beeinträchtigen. Achten Sie darauf, dass der Router möglichst frei steht. Auch wenn die meisten Geräte lieber versteckt werden, kann dies ihre Leistung stark beeinträchtigen.

Mögliche Störquellen beheben

WLAN-Router sind nicht die einzigen Geräte, die elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz verbreiten. Auch andere Sender nutzen diese Funkfrequenz und können eine Internetverbindung beeinträchtigen. Stellen Sie daher sicher, dass weder der Router noch der Empfänger in der Nähe anderer starker Funksender befindet. Das einfachste Beispiel wäre ein zweiter Router.

Sollten Sie alle potenziellen Störfaktoren behoben haben, die Verbindung aber dennoch nicht in entsprechender Qualität aufgebaut werden, hilft oft schon ein kurzer Neustart des Routers. Damit sich dieser vollständig neu ins Internet einwählt, sollte dieser für mindestens fünf aber maximal zehn Sekunden vom Stromnetz getrennt werden.

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