Ladesäulen für E-Autos: Förderung für Pilotprojekte wird aufgestockt

24.01.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Den Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Parkhäusern, auf Parkplätzen und in Tiefgaragen fördert Baden-Württemberg mit weiteren 7,85 Millionen Euro. Das Geld wird für Pilotprojekte für eine intelligente Ladeinfrastruktur in den Jahren 2020 und 2021 bereitgestellt, kündigte die Landesregierung nun an.

Förderprogramm für intelligente Netzanbindung

Detaillierter geht es um das Förderprogramm "Intelligente Netzanbindung von Parkhäusern und Tiefgaragen" (INPUT), welches das Umweltministerium 2018 gestartet hat und das nun verlängert werden soll. In der ersten Förderrunde hat das Umweltministerium acht Vorhaben an 15 Standorten mit 2,9 Millionen Euro unterstützt.

Anträge müssen bis zum 20. März eingereicht werden

Dem Förderverfahren geht ein Teilnahmewettbewerb voraus. Dieser richtet sich an unter anderem an Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbände, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Anträge zur Teilnahme an dem Wettbewerb können bis 20. März 2020 beim Projektträger Karlsruhe am Karlsruher Institut für Technologie eingereicht werden.

Die Elektromobilität kann entscheidend dazu beitragen, die Luftqualität in unseren Städten zu verbessern und die Emissionen im Allgemeinen zu reduzieren, sagte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich des Starts des Förderwettbewerbs INPUT 2.0. Die Ladeinfrastruktur müsse der mit dem Hochlauf der Elektromobilität verbundenen Belastung der Stromnetze Rechnung tragen. Das gelänge nur, wenn für die Anbindung der Ladesäulen an das Stromnetz intelligente Lade-, Last- und Nutzungskonzepte zur Verfügung stünden.