Gebäudeversicherung

Gebäudeversicherung: Im Schadensfall finanziell abgesichert

Wohngebäudeversicherung

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Welche Gebäude können in der Gebäudeversicherung versichert werden?
  3. Welche Gefahren deckt die Gebäudeversicherung?
  4. Welche Schäden deckt die Gebäudeversicherung?
  5. Wann leistet die Gebäudeversicherung nicht?
  6. Welche Zusatzleistungen sind sinnvoll?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die klassische Gebäudeversicherung greift nur für Wohngebäude.
  • Sie versichert nur das Gebäude, dazu zählende Gebäude und mit der Immobilie fest verbundene Sachen und grenzt sich damit deutlich von der Hausratversicherung ab.
  • Die Elementarschadenversicherung wird als Bestandteil immer wichtiger.
  • Der Standardschutz lässt sich durch weitere Bausteine individuell an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Welche Gebäude können in der Gebäudeversicherung versichert werden?

Die Gebäudeversicherung heißt in vollem Umfang "Verbundene Wohngebäudeversicherung". Daraus lässt sich bereits ableiten, dass diese Police nur Wohngebäude abdeckt. Für Hausbesitzer ist es daher zwingend notwendig, bei Antragstellung den Versicherer darauf hinzuweisen, wenn sie in dem versicherten Gebäude einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Gewerblich genutzte Gebäude müssen über eine spezielle gewerbliche Gebäudeversicherung eingedeckt werden, die auch darauf abstellt, welche Tätigkeit in dem Gebäude ausgeübt wird.

Die Ermittlung des Grundbeitrages kann auf drei Arten erfolgen:

  • Über den 1914er Wert: Auf dessen Grundlage wird der gleitende Neuwert einer Immobilie berechnet.
  • Anhand der Quadratmeter der Grundfläche des Gebäudes zuzüglich der Nebengebäude.
  • Auf der Basis des umbauten Raums.

Neben diesen Kenngrößen spielen dann noch die Ausstattung (zum Beispiel Marmorfußboden oder Teppichboden), die Art der Bedachung und die Bauweise eine Rolle. Anhand der Postleitzahl wird dann die Gefahrenklasse ermittelt. Diese berücksichtigt die Sturmhäufigkeit und die Wahrscheinlichkeit einer Überschwemmung.

Welche Gefahren deckt die Gebäudeversicherung?

Der Begriff "verbunden" resultiert daraus, dass die Wohngebäudeversicherung aus mehreren Bausteinen besteht. Dabei handelt es sich um die Gefahren

  • Feuer
  • Leitungswasser
  • Sturm / Hagel
  • Elementarschäden

Abgesehen von Elementarschäden kann jeder dieser Bausteine für sich abgedeckt werden.

Bis zum Jahr 1994 handelte es sich bei der Feuerversicherung noch um eine Pflichtversicherung, die nur von den öffentlich-rechtlichen Versicherungen angeboten werden dürfte. In Hessen beispielsweise war es die Brandkasse in Nordhessen und die Hessen-Nassauische Brandversicherungsanstalt. Das Monopol fiel im Rahmen der Umsetzung einer EU-Richtlinie. Auch wenn es sich bei der Feuerversicherung um keine Pflichtversicherung mehr handelt, wird keine Bank eine Baufinanzierung genehmigen, wenn die Brandversicherungsurkunde nicht vorliegt. Dies gilt auch für den Nachweis einer Feuerrohbauversicherung, wenn ein Neubau finanziert werden soll.

Vor dem Hintergrund, dass es in den Medien täglich Meldungen über einen Wohnhausbrand gibt, ist der Abschluss der Feuerversicherung eine Frage des gesunden Menschenverstandes. Alleine für das Jahr 2017 weist der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) 200.000 gemeldete Feuerschäden aus, über 540 Wohnhausbrände am Tag.

Welche Schäden deckt die Gebäudeversicherung?

Vereinfacht ausgedrückt deckt die Gebäudeversicherung alle Schäden, welche durch die versicherten Risiken hervorgerufen wurden. Bei der Betrachtung des Leistungsspektrums muss man allerdings differenziert vorgehen, da es hier zwischen den einzelnen Versicherern deutliche Unterschiede gibt. Zunächst einmal versichert die Gebäudeversicherung die Immobilie selbst, alle mit ihr fest verbundenen Teile sowie Gartenhäuser, Carports und Garagen. Üblicherweise, aber nicht generell, sind auch Garagen mitversichert, die nicht direkt auf dem Grundstück stehen, sondern beispielsweise in einer externen Garagenzeile.

Der wesentliche Unterschied zur Hausratversicherung besteht darin, dass die Gebäudeversicherung die beweglichen Gegenstände in einem Haus nicht mit einschließt.

Feuer

Neben einem klassischen Brand decken neuere Policen auch Sengschäden mit ab. Ebenfalls Bestandteil des Versicherungsschutzes ist der Aufprall von Flugkörpern oder Fahrzeugen. Unter das Feuerrisiko fallen auch Schäden durch Blitzschlag, Explosion und Implosion.

Leitungswasser

Versicherungsnehmer sollten bei der Deckung Leitungswasser einen sehr genauen Blick in das Kleingedruckte werfen. Ein Leitungswasserschaden ist als ein Schaden definiert, der durch "bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser" entstand. Als Standard gilt, dass Wasserrohre innerhalb des Gebäudes versichert sind. Rohre unterhalb der Bodenplatte sind im Standard nicht mehr versichert. Vorzugsweise sollten Immobilienbesitzer darauf achten, dass sie das Leitungswasserrisiko bis zur Grundstücksgrenze erweitern können, wenn der Vertrag dies nicht vorsieht. Bruchschäden auf dem Grundstück sind generell versichert, auch wenn die Police nur Leistungen innerhalb des umbauten Raumes vorsieht.

Besteht auch auf dem Grundstück Versicherungsschutz, schließt dieser beispielsweise Schäden ein, die entstehen, wenn sich das Wurzelwerk von Bäumen durch die Rohre bohrt und es zu einem Rückstau mit Überflutung des Hauses kommt. Wichtig ist der Einschluss von Allmählichkeitsschäden. Darunter verstehen die Versicherer Schäden, die nicht sofort sichtbar sind, sondern erst lange nach Eintritt des Schadens auftreten, beispielsweise von innen heraus nässendes Mauerwerk.

Der GdV sieht auf seine Mitgliedsunternehmen in den nächsten Jahren sehr hohe Leistungen im Bereich der Leitungswasserschäden zukommen. Hintergrund ist, dass viele Wasserrohrsysteme in Deutschland 30 Jahre, 40 Jahre und älter sind. Auch Wasserleitungen kommen in die Jahre und lassen qualitativ nach. Die wenigsten Hausbesitzer denken jedoch daran, dass Leitungen auch einmal ersetzt werden müssen.

Sturm

Schäden durch Sturm sind ab der Windstärke acht versichert. 2015 war das Jahr der Stürme. Im Vergleich zum Jahr 2016 war die Anzahl der Schäden dreimal so hoch. Die Gesamtleistung, welche die Versicherer erbrachten, betrug das Doppelte gegenüber 2016.

Hagelschäden sind generell versichert, die Größe der Hagelkörner spielt keine Rolle.

Elementarschäden

Die Risikoabsicherung gegen Elementarschäden wird aufgrund des Klimawandels immer wichtiger. Die Elementarschadenversicherung greift bei Schäden durch Schneelawinen, Schlammlawinen, Schneedruck, Hochwasser, Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Details zu dieser Zusatzdeckung finden sich in unserem gesonderten Beitrag zu Elementarschäden.

Wann leistet die Gebäudeversicherung nicht?

Immer mehr Versicherungsgesellschaften verzichten auf die "Einrede der groben Fahrlässigkeit". Das bedeutet, dass der Versicherungsnehmer auch bei grober Fahrlässigkeit zumindest einen Anspruch auf eine anteilige Leistung hat. Was fällt aber bei einer Wohngebäudeversicherung unter die grobe Fahrlässigkeit?

Der Klassiker ist die bei strengen Minustemperaturen auf null gestellte Heizung, da sich die Hausbesitzer in Winterurlaub befinden. Die Folge ist ein Frostbruch des Wasserrohres. Es kann aber auch schon genügen, eine Pfanne mit heißem Öl auf dem Herd stehen zu haben, und ins Bad zu gehen. Das Öl erhitzt so sehr, dass es Flammen schlägt und das Gebäude in Brand setzt. Ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen zu nutzen, ohne einen Eimer Wasser danebenstehen zu haben, kann ein Versicherer ebenfalls als grob fahrlässig einstufen.

Ein Leistungsausschluss besteht auch, wenn der Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde, oder eine arglistige Täuschung darstellt. Kam es aufgrund mangelhafter Beschaffenheit der Immobilie zu Schäden, ist die Versicherung ebenfalls von der Leistung freigestellt. Kriegsereignisse stellen einen weiteren Ausschlussgrund dar. War das Gebäude bei Eintritt des Schadens noch nicht fertiggestellt oder bezugsfertig, besteht ebenfalls kein Anspruch gegenüber der Wohngebäudeversicherung. In diesem Fall ist die Feuerrohbauversicherung oder die Bauleistungsversicherung der Risikoträger.

Welche Zusatzleistungen sind sinnvoll?

Ein Blick in den Antrag einer Wohngebäudeversicherung zeigt, dass es zahlreiche individuelle Erweiterungen gibt. Das beginnt mit dem Einschluss der Kostenübernahme für die Dekontaminierung. Der Versicherungsnehmer kann bei Fremdvermietung auch das Mietausfallrisiko absichern. Aufräumarbeiten sind in der Regel nur mit einem Sockelbetrag abgesichert, den der Versicherungsnehmer aber gegen Mehrprämie aufstocken kann. Müssen Bäume gefällt werden, stellt sich die Frage, ob für das Grundstück die Basisabsicherung ausreichend ist, oder ob ein höherer Betrag notwendig werden kann. Letztendlich lassen sich bei Unbewohnbarkeit des Hauses auch die Hotelkosten auf den Versicherer übertragen, ebenso mögliche Kosten für ein Bewachungsunternehmen.

Besitzer einer Photovoltaikanlage können diese ebenfalls über die Wohngebäudeversicherung abdecken. Sinnvoller ist jedoch eine spezielle Photovoltaikversicherung, da diese auch einen möglichen Verdienstausfall ersetzt, wenn eine Einspeisung von Strom in die öffentlichen Netze aufgrund einer Beschädigung nicht möglich ist.

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