Verbraucher-Atlas: Gasnetzentgelte

Netzgebühren sind ein Viertel des Gaspreises

Die Entgelte für die Nutzung des Gasnetzes müssen von jedem privaten Verbraucher entrichtet werden. Sie machen rund ein Viertel der jährlichen Gesamtkosten aus. Da es in jeder Ortschaft immer nur einen zuständigen Netzbetreiber gibt, kann man nicht wechseln. Die Höhe der Gasnetzentgelte wird von der Bundesnetzagentur kontrolliert.

Gasnetzentgelte 2022: Was ändert sich?

Gasnetzentgelte in den Bundesländern

Wie erfahre ich, wie viel Gasnetzentgelte ich bezahle?

Die Gasnetzentgelte tauchen meistens auf Ihrer jährlichen Abrechnung auf und werden dort gesondert aufgezählt. Doch Vorsicht: Es handelt sich dabei immer um die Gasnetzgebühren des letzten Abrechnungszeitraums. Die Höhe der aktuellen Gasnetzentgelte wird in den meisten Fällen auf den Internetseiten der örtlichen Netzbetreiber veröffentlicht.

Wenn ich den Netzbetreiber nicht wechseln kann, wie dann sparen?

Bei den Gasnetzbetreibern gibt es keine Auswahl, bei den Gasanbietern allerdings schon. Sie können zu einem günstigeren Gastarif wechseln und so Ihre Kosten senken. Suchen Sie sich einfach einen passenden Versorger aus und wechseln Sie den Gasanbieter. Der übernimmt dann die Kündigung Ihres alten Vertrags für Sie.

Wenn Sie in der Vergangenheit schon einmal einen günstigeren Tarif ausgesucht haben, können Sie bei einer Preiserhöhung Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen. Dafür reicht meistens eine Textnachricht an Ihren aktuellen Versorger aus. Dann wählen Sie einfach mit einem Gasvergleich einen günstigeren Anbieter!

Worauf achten beim neuen Gasanbieter?

Der Gasanbieterwechsel ändert nur wenig. Die Leitungen und der Zähler bleiben dieselben. Die ununterbrochene Versorgung ist gesetzlich garantiert. Dafür ist nach wie vor der örtliche Netzbetreiber zuständig. Sie erhalten nur Ihre Rechnung von einem anderen Anbieter.

Beim neuen Tarif ist neben dem Preis natürlich auch die Leistung wichtig. Beim Preis zu beachten: Die meisten Versorger bieten Neukunden verschiedene Bonuszahlungen. Dadurch sind die Kosten im ersten Jahr niedrig. Danach lohnt es sich oft, die Preise neu zu prüfen. Wichtige Leistungen: Die Vertragslaufzeit des neuen Tarifs sollte nicht länger als 12 Monate sein und für die gesamte Laufzeit sollte es eine Preisgarantie geben. So sind Sie vor unerwarteten Preiserhöhungen geschützt.

Achten Sie auf die Empfehlungen anderer Kunden: Beim Preisvergleich mit Verivox bekommen Sie nur Tarife mit fairen Bedingungen und gutem Kundenfeedback empfohlen.

Verivox Verbraucher-Atlas

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