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Parodontosebehandlung: Ablauf und Kosten

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Volkskrankheit Parodontose
  3. Die häufigsten Ursachen für Parodontose
  4. Ablauf einer Parodontosebehandlung
  5. Dauer der Parodontosebehandlung
  6. Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
  7. Die Parodontosebehandlung ist eine Kassenleistung
  8. Günstige Zahnzusatzversicherung finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Parodontose ist eine Erkrankung des Zahnbettes, die unbehandelt zu einem Rückgang des Zahnfleischs und im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führt.
  • Die bei einer gewöhnlichen Parodontosebehandlung anfallenden Kosten übernimmt die Krankenversicherung. Die Kosten für Vorbehandlung und Zusatzleistungen trägt jedoch der Versicherte.
  • Die passende Zahnzusatzversicherung schützt vor einer Reihe von Kostenfaktoren.

Volkskrankheit Parodontose

Parodontose beziehungsweise Parodontitis – so der zahnmedizinisch korrekte Begriff – zählt neben Karies zu den am häufigsten auftretenden Zahnerkrankungen. Es handelt sich dabei um eine bakterielle Entzündung des Zahnbettes, die etwa 80 Prozent der über 40-Jährigen irgendwann im Leben betrifft. Die ersten Symptome sind oftmals geschwollenes sowie gerötetes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten und Mundgeruch. Schreitet die Erkrankung voran, bilden sich Zahnverlängerungen. Zusätzlich kommt es häufig zu Zahnwanderungen und Zahnlockerungen.

Heute lässt sich eine Parodontose meist schmerzfrei und unkompliziert therapieren. Erfolgt jedoch keine Behandlung, führt die Erkrankung auf längere Sicht zum Verlust der Zähne. Für Betroffene stellt sich häufig die Frage, ob sie bei einer Parodontosebehandlung die Kosten selbst entrichten müssen oder ob eine Zahnzusatzversicherung vor hohen Eigenleistungen schützen kann.

Die häufigsten Ursachen für Parodontose

Vereinzelt liegt der Grund für eine Parodontose in genetischen Faktoren. Für gewöhnlich sind jedoch die folgenden Ursachen verantwortlich:

  • unzureichende Mundhygiene
  • falsche Ernährung
  • Schmutznischen aufgrund von überstehenden Füllungen oder Kronen
  • geschwächte Abwehrkräfte
  • Übersäuerung sowie Mangel an Vitaminen und Mineralien
  • Rauchen

Ablauf einer Parodontosebehandlung

Die Hauptziele einer Parodontose- beziehungsweise Parodontalbehandlung bestehen darin, die Entzündung zu stoppen und das zahnstützende Gewebe dauerhaft zu erhalten. Im Regelfall gliedert sich die Behandlung in drei Phasen:

  • Vorbehandlung
  • Hauptbehandlung
  • Nachbehandlung

Vorbehandlung: Status erfassen und optimale Ausgangsbedingungen schaffen

Für gewöhnlich legt der behandelnde Arzt erst nach einer professionellen Zahnreinigung genaue Behandlungsmaßnahmen für die betroffenen Zähne fest. Die Zahnreinigung ist notwendig, um die Anzahl vorhandener Bakterien zu reduzieren und so eine gute Ausgangsposition für einen Behandlungserfolg zu schaffen. Bei der anschließenden Statuserhebung vermisst der Arzt die Zahnfleischtaschen. Schließlich benötigt er messbare Parameter, um den Behandlungserfolg später überprüfen zu können.

Hauptbehandlung: Geschlossene Parodontosebehandlung

Die geschlossene Parodontosebehandlung stellt bei leichter bis mittlerer Ausprägung der Erkrankung die häufigste Form der Therapie dar. Hier reinigt der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen mit speziellen Handinstrumenten. Im Anschluss glättet er die Zahnwurzel, um erneuten Bakterienbefall zu erschweren.

Hauptbehandlung: Offene Parodontosebehandlung

Bleibt eine Besserung nach einer abgeschlossenen Parodontitistherapie aus, empfiehlt sich eine offene Parodontalbehandlung. Unter örtlicher Betäubung öffnet der Zahnarzt die Taschen durch einen operativen Eingriff und klappt das Zahnfleisch vom Zahn ab. Dadurch kann er tiefliegende Beläge besser erkennen und beseitigen. Im Anschluss legt er das Zahnfleisch an die Ursprungposition zurück und vernäht es.

Hauptbehandlung: Alternative Methoden

Als besonders schonend gilt die antimikrobielle Laserbehandlung. Bei dieser innovativen Therapieform sorgt der Arzt mithilfe eines Softlasers dafür, dass die Erreger Sauerstoff freisetzen und dadurch absterben. Nebenwirkungen gibt es keine, auch die Einnahme von Antibiotika ist nicht erforderlich. Die Methode ist gewebeschonend und ermöglicht eine schnelle Wundheilung.

Im Falle einer fortgeschrittenen Parodontose hilft insbesondere eine Ultraschalltherapie. Mittels Schallwellen entfernt der Arzt Beläge und glättet die Zahnoberfläche. Bei dieser Behandlung wird das Gewebe geschont und kaum Zahnsubstanz abgetragen.

Nachbehandlung: Nachsorge und regelmäßige Kontrollen

Die Nachbehandlung erfordert für gewöhnlich mehrere Kontrolltermine. Bei diesen überprüft der Arzt, ob sich die Zahnfleischtaschen geschlossen haben und vermisst diese erneut. Die erste Kontrolle findet meist ein bis drei Tage nach der Behandlung statt, die zweite nach etwa einer Woche.

Bei Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausbrechen kann. Demzufolge sind eine gute Mundhygiene und Zahnvorsorge sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Zahnreinigungen für Betroffene von hoher Wichtigkeit.

Dauer der Parodontosebehandlung

Grundsätzlich hängt die Therapiedauer von der Schwere der Erkrankung ab. Bei einer leichten oder mittleren Parodontitis lässt sich die Behandlung oft innerhalb weniger Wochen realisieren. In den meisten Fällen sind lediglich zwei Behandlungstermine nötig – einer für den Ober- und einer für den Unterkiefer. Je nach Schweregrad der Parodontitis können aber auch mehrere Sitzungen erforderlich sein; dann erstreckt sich die Therapie über einige Monate.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Je nach Aufwand und Dauer entstehen bereits bei der Voruntersuchung Kosten. Für eine Zahnreinigung fallen beispielsweise etwa 50 bis 120 Euro an, für die Zahnsteinentfernung zwischen 20 und 40 Euro. Zieht der behandelnde Arzt eine Antibiotika-Therapie in Erwägung, ist zusätzlich ein Labortest notwendig. Dieser kostet circa 80 bis 120 Euro. Einige Zahnärzte bieten daher Komplettpakete für die Vorbehandlung an. Die Preisspanne reicht von 100 bis 300 Euro. Bei der gewöhnlichen Therapievariante liegen die Kosten je nach Ausprägungsgrad der Parodontose normalerweise zwischen 100 und 400 Euro.

Wie teuer eine Ultraschall- oder Lasertherapie insgesamt wird, hängt von der Anzahl der behandelten Zähne ab. Eine Laserbehandlung kostet je nach Ausprägung der Parodontose pro Zahn etwa 15 bis 40 Euro. Arbeitet der Arzt mit Ultraschall, berechnet er für jeden behandelten Zahn rund 10 bis 25 Euro.

Die Parodontosebehandlung ist eine Kassenleistung

Besteht die medizinische Notwendigkeit einer Parodontitistherapie, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten. Dafür lassen Sie vom jeweiligen Arzt einen Behandlungsplan erstellen, den Sie an die Krankenversicherung senden. Die Versicherung entscheidet im Anschluss darüber, ob sie den Plan bewilligt. Allerdings sieht die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlung erst als notwendig an, wenn die Zahnfleischtaschen dreieinhalb Millimeter tief sind. Eine vorherige Behandlung – etwa bei einer Taschentiefe von zwei Millimetern – müssen Patienten häufig privat zahlen. Auch Vorbehandlungen wie das Entfernen von Zahnstein, eine Zahnreinigung oder einen Labortest übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel nicht. Eine Zahnzusatzversicherung schafft hier Abhilfe.

Günstige Zahnzusatzversicherung finden

Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt bei einer Parodontosebehandlung die Kosten meist nur dann, wenn die Versicherung bereits vor Therapiebeginn abgeschlossen wurde. Je nach Tarif beinhaltet die Zusatzversicherung beispielsweise professionelle Zahnreinigungen und teilweise sogar die Erstattung einer Lasertherapie. Mit dem Verivox-Rechner für Zahnzusatzversicherungen finden Sie unkompliziert den für Sie optimalen Anbieter.

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