Insolvenzverfahren des Energieversorgers TelDaFax

Insolvenzverfahren

Am 14.06.2011 hat der Strom- und Gasanbieter TelDaFax beim Amtsgericht Bonn einen Antrag für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Energieversorger hatte zu Spitzenzeiten rund 700.000 Kunden.

Das Amtsgericht Bonn bestellte den Rechtsanwalt Biner Bähr von der Insolvenzrechtspraxis White & Case zum vorläufigen Insolvenzverwalter Nachdem erfolglos versucht worden war, neue Investoren für TelDaFax zu finden, wurde am 01.09.2011 das Insolvenzverfahren eröffnet und Biner Bähr zum Insolvenzverwalter bestellt.

Bei der Gläubigerversammlung am 08.11.2011 berichtete er, dass er von einem Fall der Insolvenzverschleppung ausgehe. Eine Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens TelDaFax sei bereits im Jahr 2009 gegeben gewesen. Aufgrund der großen Zahl von Kunden und den Rückständen in der Buchhaltung des insolventen Versorgers geht der Insolvenzverwalter weiterhin davon aus, dass mit einem Abschluss des Verfahrens nicht vor dem Jahr 2017 gerechnet werden kann.

Informationen zum Insolvenzverfahren

Ehemalige Kunden von TelDaFax, die noch Forderungen an den Energieversorger haben, mussten ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Dazu wird ihnen ein personalisiertes Anmeldeformular zugeschickt. Wer bis zum 31.12.2011 kein Anmeldeformular erhalten hat, sollte die Forderungsanmeldung selbst übernehmen. Aktuelle Informationen zum Verlauf des Verfahrens finden sich auf der Webseite von TelDaFax und beim Amtsgericht Bonn.

Berichterstattung

Im Oktober 2010 wurde zum ersten Mal berichtet, dass es bei TelDaFax Zahlungsschwierigkeiten gebe. Die Bundesnetzagentur leitete im Februar 2011 eine Überprüfung des Energieversorgers ein. In dieser Zeit häuften sich auch Berichte über Netzbetreiber, die wegen unbezahlten oder zu spät bezahlten Rechnungen die Durchleitungsverträge mit TelDaFax kündigten.

Durch einen Umbau der Unternehmensführung und den Einstieg neuer Investoren sollte das Unternehmen gerettet werden. Dennoch konnte sich der Energieversorger nicht aus der Krise befreien und musste schließlich einen Insolvenzantrag stellen. Die Kunden von TelDaFax fielen in der Folge in die Ersatzversorgung des jeweiligen örtlichen Grundversorgers, der gesetzlich zur Versorgung mit Strom und Gas verpflichtet ist.

Im September 2011 erschien ein Zeitungsbericht, in denen Verivox eine wettbewerbswidrige Zusammenarbeit mit TelDaFax vorgeworfen wurde. Verivox weist diese Vorwürfe entschieden zurück und hat dazu eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht.

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