Weihnachtsgeschenke mit günstigen Kleinkrediten finanzieren

06.12.2012 | 11:15

Heidelberg. Ob Nebenkostenabrechnung oder Versicherungsprämien: Alle Jahre wieder flattern zum Jahresende geballt Rechnungen ins Haus. Gleichzeitig fallen mit dem Weihnachtsfest zusätzliche Ausgaben an. Doch trotz Ebbe in der Kasse sollten Geschenke für die Liebsten besser nicht durch die Überziehung des Girokontos finanziert werden. Ratenkredite sind die günstigere Alternative.

Dispokredite sind unverhältnismäßig teuer

„Der Dispokredit ist der teuerste Weg, um sich Geld zu leihen“, sagt Thomas Prangemeier, Geschäftsführer des unabhängigen Vergleichsportals Verivox. Die Stiftung Warentest hat das jüngst bestätigt. Bis zu 15,32 Prozent Zinsen verlangen Banken in der Spitze. Der Durchschnittszins liegt immerhin noch zwischen elf und zwölf Prozent. „Wer einen finanziellen Engpass überbrücken muss, ist mit einem Ratenkredit besser beraten. Die Zinslast lässt sich in der Regel mehr als halbieren“, so Prangemeier.

Die durchschnittlichen Kosten für Ratenkredite belaufen sich bei einer Kredithöhe von 1.500 Euro und 12 Monaten Laufzeit derzeit auf 6,8 Prozent. Das günstigste Angebot gibt es schon ab einem Effektivzins von 2,99 Prozent.

Ratenkredite können jederzeit zurückgezahlt werden

Ratenkredite können ohne Einhaltung einer Frist zurückgezahlt werden. Wer beispielsweise einen Weihnachtsbonus vom Arbeitgeber erhält, kann dieses Geld nutzen, um den Kredit vorzeitig abzulösen. Für den entgangenen Gewinn kann die Bank zwar eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen. Beträgt die Restlaufzeit des Kredites weniger als ein Jahr, dürfen das jedoch maximal 0,5 Prozent der Restkreditsumme sein.

Hände weg von Schufa-freien Krediten

Grundsätzlich ist von Schufa-freien Krediten abzuraten. Sie versprechen schnelle Liquidität für Menschen, die aufgrund ihrer schlechten Bonität anderswo keinen Kredit bekommen. Die Auszahlung des Kredits ist jedoch häufig an die Zahlung diverser Gebühren und sehr hoher Zinsen geknüpft.