Kfz-Versicherung: Warum einige Tarife teurer werden

29.05.2018 | 09:10

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Heidelberg. Die Preise für Kfz-Versicherungen sind seit der Wechselsaison im November 2017 um 5 Prozent angestiegen. Die Differenz zwischen günstigen und durchschnittlichen Preisen liegt aktuell bei 180 Euro. Das zeigt eine Auswertung des Kfz-Versicherungsindex, den das Verbraucherportal Verivox gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Bischof von der Hochschule Rosenheim erstellt.

Top-Preise angestiegen, mittlere Preise stagnieren

Für den Index wurden Berechnungen von Verivox-Nutzern anonymisiert ausgewertet und bei jedem Nutzer die Preise der 3 günstigsten Angebote und der Durchschnittspreis analysiert.

Die Preise der Top-Angebote kletterten von November bis April um 5 Prozent. Die mittleren Preise veränderten sich kaum und lagen im April 0,5 Prozent unter dem Preis vom November.

Autofahrer sollten im November wieder prüfen

„Im November herrscht ein harter Preiskampf um die Kunden, die ihre Kfz-Versicherung wechseln. Die Top-Anbieter lassen nach der Saison erfahrungsgemäß etwas nach“, sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. „Wer jetzt ein Auto zulässt, sollte deshalb im November prüfen, ob die Preise gesunken sind.“

Top-Angebote über 180 Euro günstiger als mittlere Preise

Die Beiträge der Versicherer zu vergleichen, lohnt sich für Verbraucher aber auch außerhalb der Wechselsaison. Zwischen den günstigsten Kfz-Versicherern und den mittleren Preisen klafft immer noch eine Lücke von 28 Prozent – das sind mehr als 180 Euro. Im November waren es 32 Prozent.