iPhone 8: Die günstigsten Tarife

22.09.2017 | 17:48

Heidelberg. Seit dem heutigen 22. September ist das iPhone 8 im Handel. Die Tarifexperten von Verivox haben ausgerechnet, dass sich ein kombinierter Kauf von Handy und Vertrag nur selten lohnt. Die meisten Verbraucher können mehrere Hundert Euro sparen, wenn sie sich für einen günstigen Tarif entscheiden und das Gerät separat kaufen.

Verglichen wurden die günstigsten Tarife für drei Nutzerprofile – jeweils sowohl für den getrennten Kauf von Gerät und Tarif als auch für die gebündelte Version. Berechnet wurden die Kosten für das Apple iPhone 8 mit 64 Gigabyte zum Preis von 799 Euro.

Profil Wenignutzer: 50 Minuten und 1 Gigabyte (GB) Datenvolumen

„Der Vergleich für Wenignutzer zeigt große Preisunterschiede auf“, sagt Christian Schiele, Bereichsleiter Telekommunikation bei Verivox. „Beim günstigsten Angebot zahlen Verbraucher über 24 Monate insgesamt knapp 880 Euro, beim teuersten Angebot rund 1.650 Euro – also fast 770 Euro mehr. Der separate Kauf von Gerät und Tarif ist erheblich günstiger, insbesondere über Discounter. Allerdings sollte der Nutzer bei so einem Topgerät eventuell auf einen größeren Tarif ausweichen, um es sinnvoll nutzen zu können.“

Profil Normalnutzer: 100 Minuten und 2 GB Datenvolumen

In diesem Profil fallen für das günstigste Angebot über 24 Monate gerechnet fast 765 Euro weniger an als für das teuerste. Die Ersparnis zeigt sich auch in den monatlichen Effektivpreisen: Für die günstigen Tarife zahlen Kunden rund 40 Euro im Monat, für die teuren 60 bis 70 Euro. Auch hier sind Discounttarife mit getrenntem Gerätekauf deutlich günstiger als die Angebote der Netzbetreiber.

Profil Vielnutzer: Telefon-Flatrate und 6 GB Datenvolumen

In diesem Profil sind die Preisunterschiede etwas geringer: „Für Vielnutzer mit einem sehr hohen Datenbedarf kann ein kombinierter Kauf von Handy und Vertrag interessant sein“, sagt Christian Schiele. „Je höher der Datenverbrauch, desto geringer sind oft die Preis-Leistungs-Unterschiede zwischen Discounter- und Netzbetreibertarifen.“