Commerzbank hat grünes Licht für Stellenabbau

Frankfurt/Main - Die Commerzbank kann den geplanten Stellenabbau wie geplant umsetzen. Die Betriebsräte haben den Interessenausgleichen zugestimmt. Bis 2020 sollen Tausende Stellen abgebaut, aber auch einieg neue geschaffen werden.

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Die Commerzbank kann den Abbau Tausender Stellen wie geplant durchziehen. "Die Commerzbank hat die Verhandlungen mit den Arbeitnehmergremien zur Umsetzung ihrer Strategie "Commerzbank 4.0" erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Gesamtbetriebsrat hat nun auch der Konzernbetriebsrat den Interessenausgleichen zugestimmt", teilte ein Sprecher des Instituts am Dienstag in Frankfurt mit.

9.600 Vollzeitstellen sollen wegfallen

"Damit können wir den Stellenabbau wie angekündigt umsetzen und möglichst sozialverträglich gestalten." Die Commerzbank will mit dem Abbau von 9.600 Vollzeitstellen bis 2020 die Kosten langfristig senken. 2.300 neue Jobs werden parallel aufgebaut, etwa um die Digitalisierung der Bank voranzutreiben.

Ende Juni gab es noch gut 41.500 Vollzeitstellen im Haus, nachdem ein Teil der Jobs schon weggefallen war. Bis zum Jahr 2020 plant das Institut mit einem Stammpersonal von rund 36.000 Vollzeitstellen. In welchen Bereichen der Bank wie stark Jobs wegfallen, dazu äußerte sich das Institut nicht.

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