Buchungsposten und Arbeitsposten

Der Begriff Buchungsposten entstammt der Betriebswirtschaft, speziell dem Bankwesen. Unter einem Buchungsposten verstehen Banken eine Buchung auf einem Konto, die zu einer Veränderung des Saldos auf dem Konto führt. Dabei kann es sich sowohl um eine Gutschrift als auch um eine Belastung des Kontos handeln. Im ersten Fall entsteht eine Verpflichtung der Bank gegenüber dem Kontoinhaber, im zweiten Fall hat die Bank einen Anspruch gegen den Kontoinhaber.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Buchungsposten als Bestandteil von Arbeitsposten
  3. Auf Gebühren achten
  4. Grund für Gebühren
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt Girokonten vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeder Umsatz auf einem Konto führt zu einem Buchungsposten.
  • Arbeitsposten sind in einer Sammelüberweisung zusammengefasste einzelne Buchungsposten.
  • Kontoführungsgebühren für Firmenkonten orientieren sich auch an der Anzahl der Buchungsposten.

Buchungsposten als Bestandteil von Arbeitsposten

Buchungen können einzeln oder als Sammelbuchung erfolgen. Dies ist in der Regel der Fall, wenn ein Kontoinhaber mehrere Überweisungen über einen Beleg als Sammelüberweisung ausführen lassen möchte. In diesem Fall gilt für die Summe der Überweisungen die Bezeichnung Arbeitsposten. Der Arbeitsposten wiederum setzt sich aus den einzelnen Buchungsposten zusammen.

Üblicherweise ist es günstiger, gebündelte Überweisungen in Form von Arbeitsposten ausführen zu lassen, als jede Überweisung einzeln in Auftrag zu geben.

Die Gebühren bei Buchungsposten und Arbeitsposten

Arbeitsposten spielen in der Regel bei Firmenkonten eine Rolle. Bei der Wahl eines Firmenkontos sollten die Kontoinhaber nicht nur auf die Höhe der Kontoführungsgebühr achten. Es macht auch Sinn, die Kosten für einzelne Buchungen und die Kosten für Arbeitsposten zu vergleichen. Banken bieten in der Regel unterschiedliche Kontomodelle an. Je nach Höhe der Grundgebühr fällt auch die Zahl kostenloser Buchungsposten oder die Höhe der grundsätzlichen Gebühren für Buchungen aus. Wer viele Buchungen im Jahr ausführen lassen muss, ist unter Umständen besser damit bedient, einen etwas teureren monatliche Grundpreis zu wählen. In der Summe wird er durch die niedrigeren Kosten für die Buchungsposten günstiger fahren.

Die folgende Gebühren-Übersicht einer Bank macht das Grundprinzip deutlich:

Kontenmodelle Modell S Modell M Modell L Modell XL
Kontoführung (Grundpreis pro Monat) 4,90 Euro 8,50 Euro 17,50 Euro 57,50 Euro
Buchungsposten / Arbeitsposten (Sammler) 0,15 Euro 0,07 Euro 0,04 Euro 0,03 Euro
Empfehlung bei Buchungsposten pro Jahr bis 540 541–3.600 3.601–48.000 ab 48.001

Monatlicher Grundpreis zuzüglich der Kosten für 600 Buchungen im Modell S bedeuten einen Aufwand von 94,90 Euro im Monat. Im Modell M beträgt die monatlich anfallende Gebühr in der Summe nur noch 50,50 Euro im Monat.

Warum überhaupt Gebühren für Buchungsposten?

Da es sich bei einer Buchung nicht mehr um einen händisch ausgeführten Vorgang handelt, der mit Personalkosten verbunden ist, eine berechtigte Frage. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Buchung selbst außer dem benötigten Strom für die EDV keine Kosten verursacht, die Implementierung der Software und die Anschaffung der Hardware dagegen schon.

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