Wie viel Datenvolumen brauche ich wofür?

Ratgeber / Mobiles Internet

Bild: Junge Frau mit Smartphone Bild: ©George Dolgikh / Adobe Stock / Text: Verivox, dpa/tmn

Smartphone-Tarife unterscheiden sich heute vor allem über das enthaltene Datenvolumen. Um den passenden Tarif zu finden, sollten Mobilfunknutzer daher ihren Datenbedarf kennen. So lassen sich Mehrkosten vermeiden – genauso wie eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit.

Tipp: Schätzen Sie Ihren Datenverbrauch richtig ein, passen Sie Ihren Tarif an und vermeiden Sie so die Datendrosselung!

Wer lediglich seine Mails checkt, einen Messenger wie WhatsApp nutzt und sonst gelegentlich surft, kommt entsprechend mit 200 Megabyte (MB) Inklusivvolumen pro Monat gut zurecht. Deutlich mehr Volumen braucht, wer datenintensive Anwendungen nutzt, also Videos schaut, Musik herunterlädt oder Fotos versendet.

Datenvolumen verschiedener Internetanwendungen:

  • Messenger (z. B. WhatsApp): ca. 10 KB pro Textnachricht, ca. 80 KB mit Bild, 30 Sekunden Video 6 bis 10 MB
  • Facebook-Update: ca. 200 KB, mit Bildern deutlich mehr
  • Musik hören über das Internet: bis zu 1 MB pro Minute
  • Videos auf YouTube: ca. 2 bis 8 MB pro Minute, je nach Auflösung mehr
  • Streaming von HD-Inhalten: ca. 2GB pro Stunde
  • E-Mails checken: 50 KB
  • Fahrplanauskunft der Bahn (mobile Seite): ca. 200 KB
  • Suche mit Google: ca. 200 KB
  • Anruf über Skype: ca. 1 MB pro Minute / ca. 3 MB pro Minute zu Skype, mit Video mehr

Die folgende Formel hilft grundsätzlich beim Ermitteln des benötigten Datenvolumens: 1.024 Kilobyte ergeben 1 Megabyte. 1.024 Megabyte ergeben 1 Gigabyte.

Was passiert, wenn das Datenvolumen überschritten ist?

Ist das Inklusivdatenvolumen aufgebraucht, wird "gedrosselt" – das gilt für nahezu alle Flatrates zur mobilen Nutzung. Ein Zugriff aufs Internet ist dann zwar möglich, die Anwendungen nehmen dann jedoch erheblich mehr Ladezeit in Anspruch: Die Geschwindigkeit ist reduziert (meist auf maximal 64 Kilobit/s), der Surfspaß vorbei. Viele User empfinden das Surfen mit gedrosselter Datenübertragung mittlerweile als unzumutbar. In Ausnahmefällen kommt es vor, dass der Zugang nicht gedrosselt wird, der Smartphone-Nutzer aber mit hohen Zusatzkosten rechnen muss. Echte Datenflatrates mit unbegrenzter Datennutzung sind sehr selten. Der Anbieter O2 hatte die Drosselung zuletzt immerhin auf 1 Megabit/s festgelegt.

Der richtige Datentarif: Das Volumen macht den Preis

Der Datenverbrauch von Smartphone-Nutzern steigt seit Jahren – entsprechend sind heute Tarife mit bis zu 10 Gigabyte ungebremstem Datenvolumen erhältlich.

Monatstarife, die zusätzlich zu 250 MB Datenbudget auch 50 Telefonminuten und 50 SMS beinhalten, gibt es schon für unter 5 Euro. Gute Tarifangebote mit 1 GB LTE-Datenvolumen und Telefon- und SMS-Flatrates sind schon für knapp 10 Euro zu haben (bei 24 Monaten Laufzeit).

Einen guten Überblick über die Angebote schafft ein Vergleich. Zur Wahl stehen Komplettangebote, verschiedene Upgrades – oder Tarife mit zubuchbaren Extraoptionen. Zu diesen Zusatzoptionen gehören etwa Musik- oder Gaming-Flatrates, mit denen die entsprechenden Inhalte jederzeit heruntergeladen werden können.

Für drei Nutzertypen: Die besten Handy-Tarife des Monats

Handytarife vergleichen

Wer dagegen Datenvolumen nachbucht, zahlt meistens drauf. Für 250 Megabyte extra verlangen die Netzbetreiber zwischen 3 und 5 Euro, manche Discounter sogar 6 Euro. Wer mehr Daten nachbucht, zahlt bis zu 15 Euro für knapp 2 Gigabyte.

Tricks zum sparsamen Surfen

Um eine Drosselung zu vermeiden, kann sparsames Surfen helfen. Grundsätzlich gilt: Je öfter der Nutzer per WLAN ins Netz geht, desto länger hält seine Datenflatrate – und er surft in der Regel schneller. Einen kostenlosen Zugang ins drahtlose Internet gibt es beispielsweise in Hotels, Cafés oder mittlerweile in vielen Innenstädten. Mögliche Sicherheitsrisiken sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren. Grundsätzlich gilt: Wer die mobile Version einer Website mit dem Smartphone oder dem Tablet nutzt, verbraucht deutlich weniger Datenvolumen.

Hilfreich sind auch sogenannte Datenzähler-Apps, die einen Überblick über die verbrauchten Datenmengen geben. Stellt sich dabei heraus, dass das eigene Surfverhalten die Grenzen der Flatrate überschreitet, kann der Nutzer den Datenverbrauch mit einigen Handgriffen verringern. Das beginnt bei den Einstellungen des Mobilbrowsers. Bilder und Videos auf Webseiten verbrauchen viel Datenvolumen. Deshalb ist es ratsam, das Laden der Bilder abzustellen. Die Einstellungen für Updates, Downloads und Nachrichten sollten so geregelt werden, dass der Nutzer den Zeitpunkt des Herunterladens selbst bestimmen kann.

Ausnahmen für bestimmte Verbraucher?

Gerade im ländlichen Raum sind Nutzer mangels DSL-Verbindung unter Umständen auf mobile Datenverträge angewiesen. Wer dann auch daheim per UMTS oder LTE surfen muss und einen Vertrag mit Drosselung hat, kann sich an seinen Anbieter wenden und das Problem schildern. Möglicherweise kann eine Sonderregelung ohne Drosselung erreicht werden.

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Smartphone-Tarife unterscheiden sich heute vor allem über das enthaltene Datenvolumen. Um den passenden Tarif zu finden, sollten Mobilfunknutzer daher ihren Datenbedarf kennen. So lassen sich Mehrkosten vermeiden – genauso wie eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit.

Tipp: Schätzen Sie Ihren Datenverbrauch richtig ein, passen Sie Ihren Tarif an und vermeiden Sie so die Datendrosselung!

Wer lediglich seine Mails checkt, einen Messenger wie WhatsApp nutzt und sonst gelegentlich surft, kommt entsprechend mit 200 Megabyte (MB) Inklusivvolumen pro Monat gut zurecht. Deutlich mehr Volumen braucht, wer datenintensive Anwendungen nutzt, also Videos schaut, Musik herunterlädt oder Fotos versendet.

Datenvolumen verschiedener Internetanwendungen:

  • Messenger (z. B. WhatsApp): ca. 10 KB pro Textnachricht, ca. 80 KB mit Bild, 30 Sekunden Video 6 bis 10 MB
  • Facebook-Update: ca. 200 KB, mit Bildern deutlich mehr
  • Musik hören über das Internet: bis zu 1 MB pro Minute
  • Videos auf YouTube: ca. 2 bis 8 MB pro Minute, je nach Auflösung mehr
  • Streaming von HD-Inhalten: ca. 2GB pro Stunde
  • E-Mails checken: 50 KB
  • Fahrplanauskunft der Bahn (mobile Seite): ca. 200 KB
  • Suche mit Google: ca. 200 KB
  • Anruf über Skype: ca. 1 MB pro Minute / ca. 3 MB pro Minute zu Skype, mit Video mehr

Die folgende Formel hilft grundsätzlich beim Ermitteln des benötigten Datenvolumens: 1.024 Kilobyte ergeben 1 Megabyte. 1.024 Megabyte ergeben 1 Gigabyte.

Was passiert, wenn das Datenvolumen überschritten ist?

Ist das Inklusivdatenvolumen aufgebraucht, wird "gedrosselt" – das gilt für nahezu alle Flatrates zur mobilen Nutzung. Ein Zugriff aufs Internet ist dann zwar möglich, die Anwendungen nehmen dann jedoch erheblich mehr Ladezeit in Anspruch: Die Geschwindigkeit ist reduziert (meist auf maximal 64 Kilobit/s), der Surfspaß vorbei. Viele User empfinden das Surfen mit gedrosselter Datenübertragung mittlerweile als unzumutbar. In Ausnahmefällen kommt es vor, dass der Zugang nicht gedrosselt wird, der Smartphone-Nutzer aber mit hohen Zusatzkosten rechnen muss. Echte Datenflatrates mit unbegrenzter Datennutzung sind sehr selten. Der Anbieter O2 hatte die Drosselung zuletzt immerhin auf 1 Megabit/s festgelegt.

Der richtige Datentarif: Das Volumen macht den Preis

Der Datenverbrauch von Smartphone-Nutzern steigt seit Jahren – entsprechend sind heute Tarife mit bis zu 10 Gigabyte ungebremstem Datenvolumen erhältlich.

Monatstarife, die zusätzlich zu 250 MB Datenbudget auch 50 Telefonminuten und 50 SMS beinhalten, gibt es schon für unter 5 Euro. Gute Tarifangebote mit 1 GB LTE-Datenvolumen und Telefon- und SMS-Flatrates sind schon für knapp 10 Euro zu haben (bei 24 Monaten Laufzeit).

Einen guten Überblick über die Angebote schafft ein Vergleich. Zur Wahl stehen Komplettangebote, verschiedene Upgrades – oder Tarife mit zubuchbaren Extraoptionen. Zu diesen Zusatzoptionen gehören etwa Musik- oder Gaming-Flatrates, mit denen die entsprechenden Inhalte jederzeit heruntergeladen werden können.

Für drei Nutzertypen: Die besten Handy-Tarife des Monats

Handytarife vergleichen

Wer dagegen Datenvolumen nachbucht, zahlt meistens drauf. Für 250 Megabyte extra verlangen die Netzbetreiber zwischen 3 und 5 Euro, manche Discounter sogar 6 Euro. Wer mehr Daten nachbucht, zahlt bis zu 15 Euro für knapp 2 Gigabyte.

Tricks zum sparsamen Surfen

Um eine Drosselung zu vermeiden, kann sparsames Surfen helfen. Grundsätzlich gilt: Je öfter der Nutzer per WLAN ins Netz geht, desto länger hält seine Datenflatrate – und er surft in der Regel schneller. Einen kostenlosen Zugang ins drahtlose Internet gibt es beispielsweise in Hotels, Cafés oder mittlerweile in vielen Innenstädten. Mögliche Sicherheitsrisiken sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren. Grundsätzlich gilt: Wer die mobile Version einer Website mit dem Smartphone oder dem Tablet nutzt, verbraucht deutlich weniger Datenvolumen.

Hilfreich sind auch sogenannte Datenzähler-Apps, die einen Überblick über die verbrauchten Datenmengen geben. Stellt sich dabei heraus, dass das eigene Surfverhalten die Grenzen der Flatrate überschreitet, kann der Nutzer den Datenverbrauch mit einigen Handgriffen verringern. Das beginnt bei den Einstellungen des Mobilbrowsers. Bilder und Videos auf Webseiten verbrauchen viel Datenvolumen. Deshalb ist es ratsam, das Laden der Bilder abzustellen. Die Einstellungen für Updates, Downloads und Nachrichten sollten so geregelt werden, dass der Nutzer den Zeitpunkt des Herunterladens selbst bestimmen kann.

Ausnahmen für bestimmte Verbraucher?

Gerade im ländlichen Raum sind Nutzer mangels DSL-Verbindung unter Umständen auf mobile Datenverträge angewiesen. Wer dann auch daheim per UMTS oder LTE surfen muss und einen Vertrag mit Drosselung hat, kann sich an seinen Anbieter wenden und das Problem schildern. Möglicherweise kann eine Sonderregelung ohne Drosselung erreicht werden.

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