Die Klinik-Card ist vor allen Dingen all jenen, die eine private Krankenversicherung nutzen, ein Begriff. Denn die Klinik-Card ist der Versicherungsnachweis, der die private Krankenvollversicherung anzeigt. Zudem sind auf dieser Karte alle Versicherungsdaten des Patienten gespeichert. Damit ist die Klinik-Card eine Art Ausweis, der an jeden Privatversicherten ausgehändigt wird, wenn dieser eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist die Card für Privatversicherte?
  3. Welchen Nutzen hat die Klinik-Card?
  4. Welche Informationen befinden sich auf der Karte?
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Private Krankenversicherung: Vergleich der Tarife

Das Wichtigste in Kürze

  • Privat Krankenversicherte erhalten die Klinik-Card nach Abschluss des Vertrages.
  • Die Karte ist für den stationären Aufenthalt in Krankenhäusern oder Spezialkliniken notwendig.
  • Die Klinik-Card dient als Nachweis über die private Krankenversicherung.
  • Sie berechtigt das Krankenhaus, Kosten direkt mit der Krankenversicherung abzurechnen.

Was ist die Card für Privatversicherte?

Die Klinik-Card ist ein wichtiger Bestandteil der privaten Krankenversicherung. Sie ist dann notwendig, wenn der Versicherte einen Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen muss. Relevant ist dabei nicht, ob es sich um ein normales Krankenhaus oder eine Spezialklinik handelt. Wichtig ist lediglich, dass diese Karte anzeigt, dass es sich um einen Privatversicherten handelt. Die Karte erlaubt zudem dem Krankenhaus, erste Kosten, die aufgrund der medizinischen Versorgung, des Transportes oder auch der Heilbehandlung anfallen, direkt mit der Krankenversicherung abzurechnen. So erspart die Klinik-Card dem Versicherten hohe Vorfinanzierungen, wie das beispielsweise bei ambulanten Behandlungen der Fall ist.

Durch die Klinik-Card wird dafür gesorgt, dass eine ordentliche medizinische Behandlung in den Krankenhäusern und Spezialkliniken stattfindet, ohne dass die Einrichtungen Bedenken haben müssen, dass die anfallenden Kosten vom Versicherten oder der Versicherungsgesellschaft nicht beglichen werden. So ist für den Versicherten immer ausreichend Schutz vorhanden und jede Notsituation, die ihn in das Krankenhaus bringt, muss nicht zwangsläufig mit hohen finanziellen Einschränkungen für den Versicherten einhergehen.

Welchen Nutzen hat die Klinik-Card?

Die Karte ist ein wichtiges Mittel, um im Notfall bei einem ungeplanten Krankenhausaufenthalt schnell und unkompliziert die Finanzierung der Behandlung sicherzustellen. Notfalleinsätze und die daraus resultierenden Behandlungen erzeugen sehr hohe Kosten. Sie liegen ohne Weiteres im fünfstelligen Bereich. Durch die Klinik-Card hat das behandelnde Krankenhaus die Möglichkeit, alle möglichen Behandlungsmethoden auszuschöpfen, ohne bezüglich der Kostendeckung Befürchtungen haben zu müssen.

Zudem ist die Klinik-Card mit den Daten des Versicherten bestückt. Besonders in Notfällen ist es nicht immer möglich, vom Versicherten alle relevanten Daten zu erfragen. Da diese auf der Karte verzeichnet sind, kann direkt mit der Behandlung begonnen werden, ohne dass diese Daten im Vorfeld umständlich angefragt werden müssen.

Ausgegeben wird die Klinik-Card an privat Krankenversicherte, die ihre Ansprüche im Rahmen einer Vollversicherung abdecken lassen. Gesetzlich Versicherte erhalten eine solche Karte nicht. Zudem muss berücksichtigt werden, dass die Klinik-Card erst dann vergeben wird, wenn nach Abschluss des Versicherungsvertrages ein gewisser Zeitraum verstrichen ist. Welche Wartezeit relevant ist, ist dem Versicherungsvertrag zu entnehmen.

Welche Informationen befinden sich auf der Karte?

Auf der Karte befinden sich alle Daten, die für eine Notfallbehandlung wichtig sind. Das sind die persönlichen Daten des Versicherungsnehmers und Angaben zur privaten Krankenversicherung. Die Klinik-Card wird nur dann vergeben, wenn im Versicherungsvertrag der privaten Krankenversicherung kein Ausschluss von Leistungen vereinbart wurde. Dabei handelt es sich um Leistungen, die bei einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus oder in einer Spezialklinik relevant sein können. So haben die behandelnden Ärzte durch die Karte die Möglichkeit, jede nur erdenkliche Behandlungsmethode zur Anwendung zu bringen. Somit ist die Patientenversorgung immer sichergestellt, egal ob der Patient ansprechbar ist oder nicht.

Neben den persönlichen Daten und den Angaben zur privaten Krankenversicherung lässt sich auf der Klinik-Card zusätzlich das Gültigkeitsdatum der Karte erkennen. Damit wird sichergestellt, dass die Karte ihre Gültigkeit noch nicht verloren hat und dass das Versicherungsverhältnis weiterhin besteht.

Zusätzliche Angaben, die im Bereich der medizinischen Behandlung zu finden sind, sind in der Regel auf dem Chip der Karte nicht gespeichert. Solche Informationen sind im Moment noch datenrechtlich geschützt und dürfen in dieser Form noch nicht weitergegeben werden. Viele Krankenkassen arbeiten aber bereits an einem entsprechenden Modell.

Private Krankenversicherung: Vergleich der Tarife

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