Krankenversicherung: Als Student gut abgesichert!

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. So können sich Studenten krankenversichern
  3. Studenten in der Familienversicherung
  4. Studentische Krankenversicherung
  5. Krankenversicherung für Studenten über 30
  6. Private Krankenversicherung
  7. Als Werkstudent krankenversichert
  8. Krankenversicherung und BAföG
  9. Günstige Versicherung finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Studenten unter 25 Jahren können in der Familienversicherung mitversichert werden.
  • Studenten, die 25 Jahre oder älter sind, müssen eine eigene gesetzliche Krankenversicherung abschließen.
  • Mit dem 30. Lebensjahr oder 14. Semester sind Studenten nicht mehr in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig.
  • Sie müssen sich dann freiwillig gesetzlich oder privat weiterversichern.

So können sich Studenten krankenversichern

Die gesetzliche Versicherungspflicht für Studenten kann über folgende Krankenversicherungs-Möglichkeiten abgedeckt werden:

  • kostenlose Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung der Eltern für Studenten unter 25 Jahren
  • tarifgünstige Studentenversicherung für Studierende zwischen 25 und 30 Jahren
  • freiwillige private oder gesetzliche Krankenversicherung für Studenten ab dem 30. Lebensjahr oder 14. Semester

Studenten in der Familienversicherung

Bis zum 25. Geburtstag können eingeschriebene Studenten über ihre Eltern mit allen Leistungen kostenlos in der gesetzlichen Krankenkasse familienversichert werden. Behinderte Menschen, die an einer Universität eingeschrieben sind, sind übrigens von der Altersbeschränkung der Familienversicherung ausgenommen, wenn die Beeinträchtigung bereits während der Familienversicherung bestand. Dafür muss durch ein Attest nachgewiesen werden, dass der Student nach § 2 SGB IX wegen körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung nicht selbst für sich sorgen kann.

Die Familienversicherung für Studierende ist auch über den eingetragenen Lebens- oder Ehepartner möglich. Hier gilt keine Altersgrenze.

Für Kinder von Studierenden, die familienversichert oder gesetzlich krankenversichert sind, gilt ebenfalls die kostenlose Familienversicherung.

Studentische Krankenversicherung

Studenten über 25 Jahren müssen in eine eigene Krankenversicherung wechseln. Bis zum 30. Lebensjahr oder 14. Fachsemester können Studierende Mitglied in einer günstigen Studenten-Krankenversicherung mit niedrigen Beiträgen werden. Dabei haben studentisch Krankenversicherte Anspruch auf den vollen Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende kann auch nach dem 30. Geburtstag verlängert werden, wenn sich das Studium durch eine Behinderung, die Mitarbeit in einem Hochschulgremium, die Betreuung von Familienangehörigen mit Behinderung oder die Geburt von Kindern und deren Betreuung verzögert hat.

Die Mitgliedschaft in der Studentischen Krankenversicherung endet immer einen Monat nach Semesterende.

Die gesetzliche Versicherungspflicht besteht übrigens auch für ausländische Studenten.

Krankenversicherung für Studenten über 30

Studierende ab 30 Jahren oder 14 Fachsemestern sind weiterhin versicherungspflichtig, für sie gilt aber nicht mehr der günstige Studenten-Tarif der Krankenkassen. Dafür können betroffene Studenten ab 30 wählen, ob sie sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern. Bei Ausnahmen, die nachvollziehbar mehr Studienzeit erfordern, verlängern die Krankenkassen den Studententarif bis maximal zum Ende des 37. Lebensjahres. Etwa für Studenten, die auf dem zweiten Bildungsweg an der Universität studieren.

Weitere Gründe für die Verlängerung der Studentenversicherung können sein:

  • in der Vergangenheit abgeleisteter Wehr- oder Zivildienst
  • Geburt und Erziehung eines Kindes
  • langfristige Erkrankungen im Laufe des Studiums
  • eine nachgewiesene Behinderung

Außerdem gewähren die Krankenkassen Studierenden über 30 im Abschlusssemester einen "Examenstarif"“, der mit 100 bis 115 Euro im Monat deutlich günstiger ausfällt als die rund 180 Euro für die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Private Krankenversicherung für Studenten

Es ist für Studierende nach Paragraph 8 Abs. 1 Nr. 5 / Abs. 2 Satz 1 SGB V möglich, sich innerhalb von drei Monaten nach Einschreibung an der Hochschule von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Die Möglichkeit, in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln, besteht also in den ersten drei Monaten nach Studienbeginn an der Universität oder nach Ablauf der gesetzlichen Familienversicherung am 25. Geburtstag.

Die Entscheidung zum Wechsel der Krankenkasse (in die PKV) kann danach für die Dauer des Hochschulstudiums nicht mehr rückgängig gemacht werden (§ 8 Abs. 2 Satz 3 SGB V). In die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) können Studierende erst wieder wechseln, wenn ihre gesetzliche Versicherungspflicht mit dem 30. Geburtstag oder mit Abschluss des 14. Fachsemesters endet.

Private Krankenversicherung für Studenten - Vorteile:

Für eine private Krankenversicherung sprechen die in jungen Jahren günstigen Beiträge der PKV, die gerade für Studenten über 30 Jahren sogar niedriger ausfallen können als in der GKV, Kostenerstattung für alle zugelassenen Medikamente, die Möglichkeit, sich die Arztbehandlung im Krankenhaus bis zum Chefarzt auszusuchen, Therapiefreiheit und die bevorzugte Behandlung von Privatpatienten im Gesundheitssystem, etwa bei Terminvergaben.

Private Krankenversicherung für Studenten - Nachteile:

Gegen eine private Krankenversicherung spricht zum Beispiel, dass privat krankenversicherte Studenten die Kosten für Medikamente und Behandlungen vorlegen müssen. Je nach Behandlung können so hunderte bis tausende Euros zur Vorlage anfallen.

Außerdem sind Familienmitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse über eine Familienversicherung generell kostenlos mitversichert, in der privaten Krankenversicherung selbst beitragspflichtig. Für Studierende mit Vorerkrankungen kann der private Krankenversicherer auf Verträgen mit Risikozuschlägen bestehen, bestimmte Risiken aus ihren Leistungen ausschließen oder den Antragssteller bei schwerwiegenden Erkrankungen gar nicht erst aufnehmen, da private Krankenversicherungen im Gegensatz zur GKV nicht dazu verpflichtet sind, jeden Bewerber zu akzeptieren.

Auch nach dem Studium können privat versicherte Studierende der gesetzlichen Krankenversicherung zunächst nicht wieder beitreten. Nur im Rahmen einer neuen Versicherungspflicht, zum Beispiel als Arbeitnehmer, endet die Befreiung von der Versicherungspflicht wieder.

Für junge Menschen vor Beginn ihres Berufslebens ist es schwer abzuschätzen, ob sie nicht im Laufe der nächsten Jahrzehnte - oder spätestens mit der Rente - darauf angewiesen sind, ins Solidarsystem der gesetzlichen Krankenkassen zu wechseln, da private Krankenversicherungen immer die aktuellen Risiken versichern, die mit Alter und Erkrankungen ebenso steigen wie die Beiträge der PKV.

Als Werkstudent krankenversichert

Für Werkstudenten gelten die gleichen Bedingungen wie für andere Studenten, die neben dem Studium arbeiten. Entsprechend ist vor allem das Alter ausschlaggebend für die Art der Versicherung. Daher kann ein Werkstudent sich in der Regel folgendermaßen krankenversichern lassen oder bleiben:

  • bis zum 25. Geburtstag über die Familienversicherung
  • ab dem 25. bis zum 30. Geburtstag (oder bis zum 14. Fachsemester) in der studentischen Krankenversicherung
  • nach dem 30. Geburtstag oder nach dem 14. Fachsemester über eine freiwillige private oder gesetzliche Krankenversicherung.

Und ebenso wie bei anderen jobbenden Studierenden darf ein Werkstudent während der Vorlesungszeit nur bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten und pro Monat nicht mehr als 435 Euro beziehungsweise 450 Euro bei geringfügiger Beschäftigung verdienen. Wer mehr arbeitet, verliert seinen Studentenstatus und muss die vollen Versicherungsbeiträge an die Krankenkasse zahlen wie jeder andere Arbeitnehmer. Meistens erkennt die Krankenkasse allerdings diese Ausnahmen von der 20 Stunden-Regel an:

  • Der Student arbeitet im Beschäftigungsjahr nur bis zu 26 Wochen über 20 Wochenstunden = 182 Kalendertage.
  • Der Student jobbt ausschließlich in den Semesterferien oder im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung, die auf höchstens drei Monate befristetet ist.
  • Der Student geht seiner Lohnarbeit hauptsächlich abends und nachts oder an freien Tagen nach.

Krankenversicherung und BAföG

Da der Beitrag zur Krankenversicherung zu den Lebenshaltungskosten gehört, können Studierende die BAföG erhalten und nicht mehr familienversichert sind, dafür einen Zuschuss beantragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Student elternunabhängiges BAföG oder Studenten-BAföG bezieht. Voraussetzung ist nur, dass der Student nicht bereits den BAföG-Höchstsatz erhält, sondern darunter liegt, da im Höchstsatz der Krankenkassenzuschuss bereits eingerechnet ist.

Günstige Versicherung finden

Mit durchschnittlich 92 Euro einschließlich Pflegeversicherung ist der Beitrag zur studentischen Krankenversicherung für Studierende kein kleiner Posten der fixen monatlichen Ausgaben. Hier lohnt es sich, mit dem Verivox Vergleichsrechner den günstigsten Preis inklusive Zusatzbeitrag für das beste Angebot bei Bonusprogrammen und freiwilligen Zusatzleistungen zu vergleichen. Mit dem Verivox Vergleichsrechner finden Sie ganz einfach die beste studentische Krankenversicherung zum niedrigsten Preis.

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