Apple iPhone 7

Alle Infos zum Apple iPhone 7

4,7 Zoll
256 GB
12 MP
LTE
Highlights
Betriebssystem
iOS
Kamera
12 Megapixel-Kamera
Display
4,7 Zoll mit Retina-LCD
Interner Speicher
Bis zu 256 GB

Smartphone-Funktionalität deutlich gemacht: Das iPhone 7 von Apple

Von Apple kommt das Smartphone iPhone 7, das über ein Touchdisplay bedient wird. Mit dabei beim Apple: ein 4,7 Zoll großes Retina-Display sowie ein Akku, der circa 10 Tage Betrieb im Standby möglich macht. Der Akku hat eine Kapazität für eine maximale Gesprächszeit von bis zu 14 Stunden.

Die Arbeitsleistung des iPhone 7 en detail

Im Inneren dieses Geräts ist die CPU Apple A10 Fusion. Dazu kommt noch der Arbeitsspeicher mit einer Größe von 2.048 MB.

Die grafischen Fähigkeiten des iPhone 7 im Überblick

Wie stark ist die Grafikqualität des iPhone 7? Das Ergebnis liefert eine Überprüfung der Einzelkomponenten – danach werfen wir einen Blick darauf, was dies in Bezug auf das grafische Gesamtpaket bedeutet. Bei diesem Handy ist ein Retina-Display vorhanden. Diese Display-Technologie ist ein Apple-Eigenprodukt. Sie basiert auf einer sehr hohen Punktdichte. Das menschliche Auge kann die Pixel nicht mehr erkennen – so klein sind sie. Die Darstellung wirkt dadurch feiner und weicher für das Auge. Das Apple besitzt ein Retina-Display mit einer Auflösung von 1.334 x 750 Pixel. Mit dieser Auflösungsleistung landet das iPhone 7 im Vergleich mit dem Marktangebot im Mittelfeld. Das Gerät kommt also auf eine gute Auflösungsleistung. Die Darstellung von Bildern, das Abspielen von Videos und auch Games sind im Endeffekt für das Modell easy to handle! Ganz wichtig: Die Displayauflösung sollte immer in Relation zur Displaygröße betrachtet werden. Diese befindet sich bei 4,7 Zoll. Das iPhone 7 ist mit der gerade aufgeführten Displayabmessung und der vorliegenden Auflösungsqualität gut ausgestattet. Noch weitere technische Fertigkeiten sollte man im Auge behalten. Wichtig zur Bewertung der Bildschirmqualität ist auch die Pixeldichte. Und die beträgt beim iPhone 7 326 ppi. Damit befindet sich das Smartphone von Apple im starken Mittelfeld. Es ist immer wichtig, die Auflösung im Verhältnis zur Fläche zu sehen, deshalb ist der ppi-Wert sinnvoll. Alternativ wird er übrigens als dpi-Wert angegeben (dots per inch). Mit einem überdurchschnittlich hohen ppi-Wert kann man mit dem Auge sehr nah an das Smartphone-Display heran, ohne dass das Bild an Schärfe verliert. Die Bildbausteine sind nämlich deutlich feiner.

Was kann die Kamera des iPhone 7?

Selbstverständlich hat Apple dem iPhone 7 eine Kamera verpasst. Die Kamera-Auflösung erzielt 12 MP. Im Vergleich mit anderen Geräten ist das iPhone 7 hier gut ausgestattet. Die Qualität von geknipsten Bildern ist vollkommen in Ordnung. Ein technischer Mehrwert der Kamera ist, dass sie einen Stabilisator besitzt. Dadurch können Bilder nicht mehr verwackeln. Die Kamera des Geräts besitzt einen Autofokus und ein Fotolicht. Bei diesem Modell ist die Variante 10 vorinstalliert. Das Gerät ist mit 32 GB, 128 GB oder 256 GB internem Speicher verfügbar. Mit 138 Gramm ist das iPhone 7 eines der leichtesten Modelle auf dem Markt. Das iPhone 7 ist in folgenden Farben verfügbar: Schwarz, Silber / Grau, Gold, Pink und Rot.
Weiterhin zu beachten:

  • Es muss eine Nano-SIM-Karte verbaut werden
  • Per Bluetooth können andere Geräte wie zum Beispiel Headsets verwendet werden
  • Das iPhone 7 unterstützt NFC
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Technische Details zum Apple iPhone 7

Allgemein
Hersteller Apple
Modell iPhone 7
Herstellungsjahr 2016
Marktstart September 2016
Einführungspreis 759,00 € - 979,00 € (UVP)
je nach Modell
Farben
schwarz
diamantschwarz
silber
rot
gold
rosa
Abmessungen Höhe: 138 mm
Breite: 67 mm
Tiefe: 7,1 mm
Gewicht 138 g
Hardware
Interner Speicher 32 GB / 128 GB / 256 GB
Prozessor Apple A10 Fusion
Prozessor-Typ Quad-Core-Prozessor
Arbeitsspeicher 2 GB
SIM-Typ nanoSIM
Versionen Single-SIM
Akku
Akku-Kapazität 1960 mAh
Sprechzeit/Laufzeit 14 Stunden
Standby-Zeit 240 Stunden
Datenübertragung
Datenstandards GPRS, UMTS, EDGE, HSDPA, HSUPA, LTE
Display
Typ Retina-LCD
Größe 4,7 Zoll
Auflösung 750 x 1334 Pixel
Pixeldichte 326 ppi
Touchscreen ja
Kamera
Hauptkamera (Auflösung) 12 Megapixel
Hauptkamera Spezifikationen Autofokus
Bildstabilisator
Fotolicht
Hauptkamera Video 4K (3840 x 2160)
Frontkamera (Auflösung) 7 Megapixel
Frontkamera Spezifikationen Bildstabilisator
Fotolicht
Frontkamera Video Full-HD (1920 x 1080)
Datenübertragung
Anschlüsse Bluetooth
WLAN
NFC
Software & Navigation
Betriebssystem iOS 10
Anmerkungen FaceTime, Siri, Wallet, iCloud Drive
Navigation Navigationssoftware
GPS
Multimedia MP3-/Music-/Mediaplayer
Video-Player
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Das sagen unsere Kunden

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Apple iPhone 7 Test

Testbericht vom 10.10.2016

Gleicher Bildschirm

Der Touchscreen blieb mit 4,69 Zoll oder 119 Millimeter exakt gleich, ebenso wie die Auflösung mit 750 x 1334 Bildpunkten und die daraus resultierende Schärfe von 165 Pixel pro Quadratmillimeter respektive 326 ppi. Damit rangiert der Kandidat 6 Prozent unter dem Durchschnitt aller in den letzten 24 Monaten getesteten Smartphones: ordentlich, aber nicht sensationell. Die Helligkeit von 584 Candela pro Quadratmeter in hellen Umgebungen wie im Sonnenschein hat man ebenfalls belassen, ansonsten beträgt die Leuchtkraft der Mattscheibe 496 Candela, was immer noch kräftig ist.

Apple iPhone 7

Schneller, größer, strahlender

Auch sind die Vorgänger ja bereits üppig ausgestattet mit WLAN ac, Bluetooth 4.2 und NFC. Die LTE-Datenrate legt von 300 auf 450 Megabit pro Sekunde nominal zu, doch da die Netze hierzulande allenfalls punktuell soweit sind und das praktische Empfangstempo ohnehin stets weit unter diesen Laborwerten liegt, dürfte das in der Praxis kaum zu nennenswerten Geschwindigkeitsgewinnen führen. Immerhin hat Apple bei den Speicher-Varianten aufgeräumt und die aberwitzige Version mit 16 Gigabyte ad acta gelegt: Davon bleiben netto gerade mal 10 Gigabyte übrig, wie immer bei Apple nicht per Speicherkarte ausbaufähig. Wer also Multimedia macht – gerade bei iPhones ja gang und gäbe –, kommt damit nicht lange über die Runden. Stattdessen beginnt die Palette nun mit 32 Gigabyte, von denen netto 26,8 Gigabyte zur Verfügung stehen: Damit sollten die Meisten gut hinkommen. Und erfreulicherweise ist der Preis nur geringfügig von 739 auf 759 Euro gestiegen – ungewohnt bescheiden für Apple. Daneben stehen Modelle mit 128 und 256 Gigabyte für 869 und 979 Euro zur Wahl. Bedenken sollten Interessenten zudem, dass der SAR-Wert von akzeptablen 0,874 Watt pro Kilogramm auf kräftige 1,38 Watt angestiegen ist. Das iPhone 7 strahlt also deutlich mehr als sein Vorgänger.

Wasserschutz – auf dem Papier

Möglicherweise liebäugeln Besitzer älterer Versionen mit dem iPhone 7 aufgrund des Schutzes vor Staub und Wasser nach IP 67. Doch da sollte man sich keinen Illusionen hingeben, denn der Hersteller selbst bezeichnet dieses Feature lediglich als Spritzwasserschutz. Tauchen gehen sollte man mit dem iPhone 7 also auf keinen Fall. Mehr noch: Die Garantie schließt Schäden, die von Flüssigkeiten verursacht wurden, explizit aus. Sollte das Telefon also etwa in eine Pfütze plumpsen und danach streiken, hat der Kunde das Nachsehen – IP 67 hin oder her. In der Praxis bedeutet das: Auch mit dem Novizen müssen Besitzer ebenso sorgsam umgehen wie mit früheren Modellen, und die haben ja auch nicht gerade beim ersten Regentropfen den Geist aufgegeben. Es ändert sich also nicht wirklich etwas für Käufer.

Schwarz ist das neue Schwarz

Ein weiterer Anreiz – wenngleich ein höchst subjektiver – könnten die neuen Farbvarianten in Schwarz darstellen, einmal matt und einmal hochglänzend. Bei letzterer, „Diamondschwarz“ genannt, sollte allerdings bedacht werden, dass Apple vorsorglich warnt, es könnten „mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden“, weshalb man die Verwendung einer Schutzhülle empfiehlt. Außerdem prägen sich auf der Klavierlack-Oberfläche Fingerabdrücke ein, was die Rückseite rutschig werden lässt. Aber das kennt man ja von zahlreichen anderen Smartphones mit gläsernem Rücken.

Hammer-Prozessor

Bleibt also allein der Prozessor, der eine echte Neuerung darstellt. Dieser hört auf die Bezeichnung A10 Fusion, weil Apple erstmals das so genannte Big-Little-Prinzip zur Anwendung bringt, welches sich bei Android-Smartphones schon seit Jahren bewährt hat. Die CPU besteht also aus zwei Clustern à zwei Kernen, einmal für Höchstleistungen mit bis zu 2,34 Gigahertz und einmal fürs Stromsparen mit unbekannter Taktung. Damit platziert sich der Proband in der Gesamtwertung aus mehr als 50 erfassten Einzelwerten von 15 der bekanntesten Benchmarks unglaubliche 216 Prozent über dem aktuellen Durchschnitt. Das bedeutet eine mehr als dreimal höhere Rechenleistung als die durchschnittliche Konkurrenz! Ein sensationeller Wert, von dem Androiden nur träumen können. Trotzdem müssen Inhaber jüngerer iPhones nicht gleich in die Shops eilen, denn in der Praxis dürften nur die Wenigsten etwas von diesem Zugewinn merken. Denn auch das iPhone 6S respektive 6S Plus liegt immer noch hervorragend im Rennen, nämlich 137 Prozent über dem Mittel, es rechnet also mehr als doppelt so schnell wie der Schnitt. Um das auf ein Praxisbeispiel herunter zu brechen, muss sich jeder Kandidat im grafisch aufwändigen Spiel „Dead Trigger 2“ beweisen. Dort erzielt das iPhone 6S von 60 möglichen Bildern pro Sekunde 59 – sogar einen Hauch mehr als die 58 des iPhone 7. Heißt, dass selbst anspruchsvolle Gamer kaum einen Unterschied bemerken werden.

Gesamtergebnisse Benchmark Test_iphone-7

Das soll die Leistung des Probanden nicht schlechtreden, nur ins rechte Licht rücken. Doch wer Rechenkraft und Preis ins Verhältnis setzt, wird verblüfft feststellen, dass das iPhone 7 trotz sportlicher 759 Euro 37 Prozent über dem Mittel liegt, Kunden erhalten also klar mehr Leistung für ihr Geld als üblich.

Gesamtergebnisse Benchmark Tests-Relation zum Preis_iphone-7

Die Kalifornier haben darüber hinaus die Kapazität des Akkus von 1.715 auf 1.960 Milliamperestunden angehoben und versprechen damit zwei Stunden mehr Laufzeit. Im Test bei der Videowiedergabe mit auf 200 Candela gedimmtem Display im Flugmodus kommt der Kandidat auf 556 Minuten: 13 Prozent mehr als im Schnitt. Und exakt das Niveau des iPhone 6S, das unter identischen Bedingungen 559 Minuten lang durchhält. Es scheint mithin wenig wahrscheinlich, dass Nutzer in der Praxis mehr Zeit gewinnen, geschweige denn zwei Stunden; vielmehr wird das Plus an Stromkapazität wohl vom kräftigeren Prozessor verschlungen. Man kann das Glas aber auch halb voll sehen und argumentieren, dass die Laufzeit trotz der Leistungssteigerung nicht weniger geworden ist.

Ergebnisse Akkulaufzeittests bei 200cd-m-iphone-7

Schonendes Laden

Beim Laden lässt sich Apple wie immer reichlich Zeit, weil das serienmäßig beiliegende Netzteil lediglich 1 Ampere liefert. Damit weist der zuvor vollständig entladene Akku nach 15 Minuten einen Stand von 10 Prozent auf, nach 30 Minuten sind es 19 Prozent und nach einer Stunde 37 Prozent. Für die komplette Ladung benötigt der Proband 191 Minuten, was angesichts der Akkukapazität 34 Prozent langsamer ist als im Durchschnitt. Zum Vergleich: Sprinter wie etwa das Huawei P9 Plus weisen nach 15 Minuten schon wieder 35 Prozent auf! Vermutlich macht Apple hier aber aus gutem Grund nicht mehr Druck, denn nach aktuellem Kenntnisstand sieht es ganz danach aus, als ob schnelles Laden den Akku fünfmal mehr abnutzt als ohnehin schon, siehe hierzu die Erläuterungen im Rahmen des Tests des Sony Xperia X.

Mehr Licht

Spannend wird es dann nochmal in der Abteilung Multimedia, denn die Entwickler haben erstmals auch dem kleinen iPhone einen optischen Bildstabilisator spendiert. Außerdem lässt das Objektiv mit f 1,8 statt 2,2 mehr Licht durch; größere Werte sind hier schlechter, weil sie für eine höhere Abdunkelung durch die Blende stehen. Die Auflösung blieb indes mit 12,2 Megapixel gleich. Des Weiteren schießt der Proband Selfies nun mit 7 statt 5 Megapixel und in den Einstellungen findet sich eine HDR-Automatik, der Kontrastoptimierer schaltet sich also auf Wunsch selbständig zu, wenn erforderlich – das bringt auch meist einen sichtbaren Qualitätssprung. Nicht zuletzt finden sich jetzt auf der Rückseite je zwei weiße und orangefarbene LEDs, weshalb sich die Lichtleistung des Blitzes von 48 auf 103 Lux verdoppelt hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass Blitz-Fotos nun doppelt so stark ausgeleuchtet wären, vielmehr kann die Software nun zu geeigneteren Einstellungen greifen, also etwa die ISO-Zahl reduzieren, was zu geringerem Bildrauschen führt. Trotzdem bleiben die Aufnahmen ohne nennenswertes Umgebungslicht mit LED-Blitz bei rund 1/17 Sekunde, was recht lang ist und deshalb bei den Vorgängern zu leichtem Verwackeln führte. Das ist dank des optischen Stabilisators Geschichte: Die Blitz-Fotos des iPhone 7 fallen mithin klar besser aus als die der Vorgänger.

Geringfügige Verbesserung

Bei Tageslicht und ohne Blitz entspricht das Niveau von Schärfe und Details dem des iPhone 6S, die Ergebnisse sind also prima, aber nicht gänzlich optimal. Bei mittleren und schlechten Lichtbedingungen wie in geschlossenen Räumen und am Abend hilft erneut der optische Stabilisator, indem er die Schärfe steigert. Es bleibt aber bei den grundlegenden Problemen der kleinen Smartphone-Linsen und mithin bei einem kräftigen Bildrauschen. Deshalb hat sich die Gesamtbeurteilung im Vergleich zum iPhone 6S leicht gesteigert, aber nicht um Welten verbessert. Allein die Aufnahmen mit Blitz sind sichtbar besser geworden, doch erstens blitzt man ja nur in Ausnahmefällen, und zweitens reicht die LED nur für den Nahbereich – weshalb dieser Aspekt in der Gesamtwertung nur dezent ins Gewicht fällt. Wie sein Vorgänger, kassiert auch das iPhone 7 ein knappes „Sehr gut“ in der Foto-Wertung.

Gut stabilisiert

Videos nimmt auch schon der Vorgänger in Ultra HD auf, also mit bis zu 3840 x 2160 Pixel. Die Front-Kamera zeichnet Clips jetzt in Full HD (1920 x 1080 Pixel) statt mit mageren 1280 x 720 Pixel auf. In Full HD können die Resultate der Hauptkamera nicht so sehr überzeugen wie beim iPhone 6S, weil die Belichtung teilweise etwas zu hell ist, die Videos wirken daher ein wenig milchig. Bei Ultra HD steigern sich Schärfe und Detailtreue erheblich, es bleibt aber bei den leicht flauen Kontrasten aufgrund der nicht optimalen Belichtung. Deshalb liegt die Video-Wertung leicht unter jener des Vorgängers, es reicht aber trotzdem noch für ein hauchdünnes „Sehr gut“, weil der Autofokus rein gar nicht pumpt und der Stabilisator die Clips beinahe so ruhig wirken lässt wie mit der Steadicam aufgenommen. Beides sieht man sonst nur höchst selten.

Kein Kopfhörer-Anschluss

Erstmals kommt ein iPhone mit Stereo-Lautsprechern, wobei der eine wie gewohnt in der Unterkante residiert und der andere auf der Front oben, wo er bei Telefonaten als Hörmuschel fungiert. Aus diesem Grund fällt der Stereo-Effekt nur marginal aus. Immerhin sind beide Böxchen recht kräftig für ein Mobiltelefon, Klingeltöne dürfte damit kaum mehr jemand überhören. Allerdings haben sich die Entwickler der Kopfhörerbuchse entledigt: Die Signale werden jetzt über den Lightning-Anschluss ausgespuckt. Wer einen klassischen Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Stecker anschließen möchte (so wie die beiliegenden Earpods), muss sich ergo des zum Lieferumfang gehörenden Adapterkabels bedienen. Dieses wurde auch für den Hörtest mit dem Referenz-Headset verwendet, den Ultimate Ears Reference Monitors. An diesen erzeugt der Kandidat den gewohnt kräftigen, natürlichen Klang. Im Vergleich mit der Referenz, dem Samsung Galaxy Note 4, fällt dann aber auf, dass die Höhen beim Samsung eine Spur spritziger ausfallen, so wie dort auch die Bässe einen Hauch mehr Volumen aufweisen. Es scheint also ganz so, als bräche der Frequenzgang an beiden Enden etwas früher ein als bei den Vorgängern. Möglicherweise liegt es ja aber auch an besagtem Adapterkabel. Wie auch immer: Die Unterschiede bewegen sich auf höchstem Niveau, man nimmt sie also allenfalls im direkten Vergleich und mit ausgezeichnetem Equipment wahr. Deshalb reicht es auch für das iPhone 7 noch zu einem glatten „Sehr gut“.

Abschied von der Mechanik

An der Verarbeitung gibt es absolut nichts zu meckern, was man bei den stolzen Preisen aber auch uneingeschränkt erwarten darf. Mit 67 x 138 Millimetern entspricht die Größe exakt der des Vorgängers, lediglich die Stärke nahm von 7,1 auf 7,2 Millimeter zu – was aber natürlich niemand merkt. Eher schon das etwas geringere Gewicht von nunmehr 138 statt 143 Gramm. Für die Haptik entscheidend sind zudem die abgerundeten Kanten, die dem Probanden eine ungemein griffige Form verleihen. Was sich spürbar geändert hat, ist vielmehr der Home-Button, der nicht länger eine mechanische Taste ist, sondern ein kapazitiver Sensor wie der Touchscreen. Darunter sitzt eine taktile Einheit, die dem Nutzer ein Gefühl vermittelt, als habe er eine echte Taste gedrückt – zumindest halbwegs. Ein wenig merkwürdig fühlt sich das anfangs schon an, aber daran hat man sich schnell gewöhnt. Vorteil dieses Verfahrens: Die Software kann nun ermitteln, wie stark jemand auf den Button drückt und wie bei Force Touch jeweils angepasste Aktionen auslösen. Ein starker Druck startet beispielsweise Siri.

Der Wisch ist weg

Weggefallen ist überdies die ikonische Wischgeste zum Entsperren des Bildschirms. Ab Werk muss der Anwender stattdessen ein zweites Mal auf dem Home-Button klicken. Sinnvoller ist es jedoch, diesen Vorgang vom Fingerbadruck-Sensor erledigen zu lassen. Das muss allerdings erst einmal in den Einstellungen aktiviert werden. Wie das geht, zeigt das folgende Video ab Minute 6:14:

Fazit

Wieder einmal hat Apple sein Mobiltelefon nur dezent gepimpt, das iPhone 7 ähnelt seinem Vorgänger in Design, Ergonomie, Größe, Display und Bedienung weitgehend. Die Neuerungen von iOS 10 beeinflussen die grundsätzliche Bedienung nicht, da bleibt alles wie gewohnt. Selbst die Akkulaufzeit ist gleichgeblieben und sollte Normalnutzer über den Tag bringen, für Intensivnutzer wird es aber kaum reichen.

Auch multimedial hat der Novize nicht so deutlich zugelegt, wie man es durch die Einführung des optischen Bildstabilisators erwartet hätte. Immerhin schafft das iPhone 7 in der Foto-Wertung den Sprung zu einem knappen „Sehr gut“ anstelle des „Gut“ des Vorgängers. Videos werden zwar ruhiger, wirken aber oftmals milchiger, weshalb die Wertung hier im Vergleich zum iPhone 6S sogar leicht gesunken ist. Es reicht aber trotzdem noch zu einem hauchdünnen „Sehr gut“. Für den Hattrick sorgt der Klang am Kopfhörerausgang, der allerdings etwas weniger gefällt als noch beim Vorläufer, was am erforderlichen Adapterkabel liegen könnte.

Allein der Prozessor hat tüchtig zugelegt und liegt unfassbare 216 Prozent über dem Durchschnitt, ist also über dreimal schneller als die durchschnittliche Konkurrenz. Dennoch lohnt sich der Umstieg vom iPhone 6S nicht, das ebenfalls noch stolze 137 Prozent über dem Mittel rangiert, weshalb kaum jemand in der Praxis eine Verbesserung erkennen dürfte. Selbst die 6-er schippern immerhin noch 76 Prozent über dem Mittelwert, dürften also den Meisten völlig genügen.

Einen zwingenden Grund, von den jüngeren Modellen zu wechseln, dürfte sich daher nur für die Wenigsten ergeben. Besitzer älterer Generationen werden den Sprung hingegen deutlicher wahrnehmen.

Gesamtwertung_iphone-7