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Ukraine-Krieg lässt Deutsche umdenken: Fast die Hälfte hinterfragt frühere Meinung zu Rüstungsinvestments

05.09.2022 | 09:18

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Heidelberg. Der Krieg in der Ukraine hat bei vielen Menschen die Einstellung zur privaten Geldanlage in der Rüstungsbranche verändert. Fast die Hälfte der Deutschen (44 Prozent) haben ihre frühere Haltung dazu inzwischen geändert oder überdacht. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox.

60 Prozent der Gegner bleiben bei ablehnender Haltung

Vor Kriegsbeginn fand es demnach rund die Hälfte aller Deutschen (53 Prozent) moralisch verwerflich, wenn Privatanleger in Rüstungsunternehmen investieren. Etwa ebenso viele (47 Prozent) hielten das hingegen für vertretbar. Auf beiden Seiten haben die aktuellen Ereignisse zum Umdenken geführt.

Nur noch 60 Prozent der Personen, die vor Kriegsbeginn eine ablehnende Haltung zu Rüstungsinvestitionen hatten, halten daran auch heute noch fest. Jeweils ein Fünftel (21 Prozent) hält Geldanlagen in der Rüstungsbranche inzwischen für vertretbar oder hat zumindest Zweifel an seiner ursprünglichen Position (19 Prozent).

„In den Nachrichten hören die Menschen, dass die Ukraine zur Verteidigung dringend Waffen benötigt und auch die Bundeswehr ihre Ausrüstung modernisieren muss. Angesichts solcher Meldungen liegt es nahe, dass viele Menschen ihre ursprüngliche Ablehnung von Investitionen in die Rüstungsbranche mittlerweile überdenken“, sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. „Doch das Kriegsgeschehen hat die Wertmaßstäbe in allen Teilen der Bevölkerung ins Wanken gebracht.“

Meinungsumschwung auf beiden Seiten

Auch viele Menschen, die Rüstungsinvestments vor Kriegsausbruch noch vertretbar fanden, sind von dieser Position inzwischen abgerückt. Laut Verivox-Umfrage hat in dieser Gruppe sogar fast jeder Zweite seine vorherige Ansicht entweder komplett geändert (23 Prozent) oder mittlerweile Zweifel an seiner früheren Einstellung (25 Prozent). Nur noch gut die Hälfte (52 Prozent) ist nach wie vor davon überzeugt, dass die private Geldanlage in der Rüstungsbranche moralisch legitim ist. Damit fällt der Meinungsumschwung in dieser Gruppe sogar etwas stärker aus als bei den Personen, die sich vor Kriegsbeginn noch gegen Rüstungsinvestitionen ausgesprochen hatten.

Vor allem Jüngere haben ihre Einstellung geändert

Je älter die Menschen sind, desto eher halten sie an ihrem Werturteil fest: Knapp zwei Drittel (62 Prozent) der 50- bis 69-Jährigen vertreten immer noch dieselbe Position wie vor dem Krieg. Unter den Befragten von 18 bis 29 Jahren halten nur 42 Prozent immer noch an ihrer ursprünglichen Ansicht fest.

In dieser jungen Altersgruppe ist auch der Anteil der Befragten am größten, die ihre Einstellung infolge des Ukraine-Kriegs komplett geändert haben: 17 Prozent der Jüngeren fanden Rüstungsinvestments früher vertretbar und halten sie heute für verwerflich; 13 Prozent hatten vor dem Krieg eine ablehnende Haltung und sind inzwischen umgeschwenkt. Insgesamt haben also 30 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ihre Meinung komplett geändert. In den beiden höheren Altersgruppen tat das nur jeweils ein Fünftel der Befragten.

Methodik

Im Auftrag von Verivox hat das Marktforschungsinstitut Innofact Ende Juni 1.040 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren online befragt. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.

Gefragt wurde: Manche Menschen finden es moralisch verwerflich, wenn private Anleger ihr Geld in Unternehmen investieren, die Rüstungsgüter herstellen. Andere sehen darin kein Problem. Hat sich Ihre Position zu dieser Frage durch den Krieg in der Ukraine verändert?