DC-Ladestation

Mit einer DC-Ladestation lassen sich E-Autos deutlich schneller laden. Das DC-Laden ist bereits an öffentlichen Schnellladestationen mit dem CHAdeMO- und dem CCS-Anschluss sowie an einigen privaten Wallboxen für zu Hause möglich. Der Vorteil: Das E-Auto nimmt den Gleichstrom direkt aus der Ladesäule auf. Doch wie funktioniert das genau?

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine DC-Ladestation?
  3. DC-Ladestation vs. AC-Ladestation
  4. Vorteile
  5. Wann ist eine DC-Ladestation sinnvoll?
  6. Nachteile
  7. Warum geht das DC-Laden schneller?
  8. Jetzt Ladestrom sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine DC-Ladestation kann ein E-Auto mit etwa 20 kW bis 50 kW aufladen. Die neuesten DC-Schnellladestationen kommen sogar auf eine Ladeleistung von 150 kW.
  • Das DC-Laden ist mit den Steckertypen CHAdeMo und CCS Combo2 möglich.
  • DC-Ladestationen benötigen weitaus weniger Ladezeit als AC-Ladestationen. Der Grund: Bei einer DC-Ladesäule findet die Umwandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom direkt in der Ladestation statt.
  • Für die Umwandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom ist ein in der Ladesäule integrierter Gleichrichter zuständig.
  • Das DC-Laden kann ein E-Auto innerhalb einer Stunde mit bis zu 200 Kilometer Reichweite nachladen.

Was ist eine DC-Ladestation?

Eine DC-Ladestation ist eine Schnellladestation, die ein Elektroauto mit etwa 20 kW bis 50 kW aufladen kann. An ganz neuen, öffentlichen DC-Schnelladestationen sind inzwischen sogar Ladeleitungen bis zu 150 kW möglich. Die DC-Ladesäulen können, im Gegensatz zu AC-Ladesäulen, den Wechselstrom aus dem Stromnetz bereits in der Säule umwandeln. Dies ermöglicht der integrierte Gleichrichter, der den Strom direkt an die Batterie weiterleitet. Eine DC-Ladestation ist mit dem CHAdeMo- oder mit dem CCS Combo2-Steckersystem kompatibel. Auch der Tesla Supercharger lädt mit DC-Strom.

Was ist der Unterschied zwischen einer DC-Ladestation und einer AC-Ladestation?

Für das Laden von E-Autos gibt es zwei Lademöglichkeiten: das AC-Laden und das DC-Laden. Grundsätzlich kann ein E-Auto aber nur Gleichstrom (DC), also DC-Strom, aufnehmen. Aus diesem Grund muss der Wechselstrom (AC) aus dem Netz vorher noch umgewandelt werden. Bei einer AC-Ladestation findet diese Umwandlung von Wechselstrom (AC) zu Gleichstrom (DC) im E-Auto über ein On-Board-Ladegerät statt. Bei einer DC-Ladestation findet die Umwandlung direkt in einem Gleichrichter statt, der in der Ladestation integriert ist.

Die Vorteile einer DC-Ladestation

Eine DC-Ladestation überträgt wesentlich höhere Ladeleistungen und benötigen weniger Ladezeit als eine AC-Ladestation. Das DC-Laden kann innerhalb einer Stunde bis zu 200 Kilometer Reichweite nachladen. Wer wenig Zeit zur Verfügung hat und sein E-Auto so schnell wie möglich aufladen möchte, trifft mit einer DC-Ladestation die richtige Wahl. Eine schnelle Ladedauer, hohe Leistungen und ein praktisches Lademanagement machen das DC-Laden zu einer guten Alternative zur herkömmlichen Ladesäule. Aus den gleichen Gründen finden DC-Ladestationen auch immer häufiger Anwendung in Form von privaten Wallboxen für zu Hause.

Für welche Orte und Zielgruppen könnte eine DC-Ladestation sinnvoll sein?

Eine DC-Ladesäule ist von Vorteil für Fahrstrecken mit kurzen Zwischenstopps, bei denen die Zeit zum Laden grundsätzlich begrenzt ist. Daher könnten die folgenden Orte und Zielgruppen vom DC-Laden profitieren:

  • Flottenbetreiber
  • Autovermietungen
  • Anbieter von Car-Sharing
  • Parkhäuser
  • Parkplätze in Innenstädten
  • Parkplätze vor Einkaufszentren
  • Gemeinschaftsparkflächen vor Mietobjekten

Der Nachteil: DC-Ladestationen sind teurer

Auch wenn die DC-Ladestation in Sachen Effizienz überzeugen kann, beim Kostenfaktor kann das DC-Laden nicht unbedingt punkten. Eine DC-Ladesäule ist um ein Vielfaches teurer und hat höhere Anschaffungskosten als eine AC-Ladesäule. Das ist sowohl für öffentliche Schnellladesäulen als auch für private DC-Wallboxen der Fall. Wer vor dem höheren Kostenaufwand zurückschreckt, sollte aber auch den Kosten-Nutzen-Aspekt einbeziehen und die Zeitersparnis einer DC-Ladestation gegenrechnen. Einige Anbieter bieten inzwischen auch etwas preisgünstigere DC-Wallboxen an.

Warum geht das DC-Laden schneller?

Der Ladevorgang mit DC-Strom geht schneller, da der Strom bereits in der Ladesäule und nicht mehr im E-Auto umgewandelt werden muss. Noch einmal zum Vergleich: Herkömmliche AC-Ladestationen leiten den Strom aus dem Stromnetz, also den Wechselstrom, direkt an das E-Auto weiter. Da die E-Auto-Batterie aber nur Gleichstrom speichert, muss ein zusätzliches Ladegerät den Wechselstrom noch in Gleichstrom umwandeln. Dieser Prozess dauert einfach länger. Je nach Ladeleitung kann es mehrere Stunden dauern, bis der Akku wieder aufgeladen und das E-Auto fahrbereit ist. Bei DC-Schnellladestationen mit 150 kW dauert das Aufladen nur zwischen 30 und 60 Minuten.

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