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Wie funktionieren Warn-Apps? Mehr Sicherheit durch Smartphones

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Das Wichtigste in Kürze

  • Warn-Apps fürs Smartphone informieren bei Gefahren wie Hochwasser oder Bränden.
  • NINA und Katwarn sind die beiden bekanntesten Warn-Apps in Deutschland.
  • Künftig sollen auch Alarm-SMS ohne App an Mobiltelefone möglich sein.

Smartphone-Apps wie NINA oder Katwarn können deutschlandweit vor Gefahrensituationen wie Unwettern und Naturkatastrophen warnen. Außerdem sollen künftig auch Alarm-SMS ohne App möglich sein. Welche Anwendungen eignen sich für welche Gefahrenlage? Die Vor- und Nachteile der einzelnen Apps im Überblick.

NINA: Ein Dienst des Bundes

Bei Gefahren aus dem Bereich des Katastrophenschutzes – zum Beispiel Unwetter oder Hochwasser – sind die Bundesländer zuständig und können eigenständig Warnungen über NINA herausgeben. Die Wetterwarnungen bekommt NINA vom Deutschen Wetterdienst. In vielen Bundesländern warnt die App auch vor weniger großflächigen Gefahren, beispielsweise vor der Entschärfung von Weltkriegsbomben, Großbränden oder der Verbreitung von Gefahrenstoffen. Hier liegen die Verantwortungen je nach Bundesland unterschiedlich. Eine Karte mit den Landkreisen und Städten, die über eigene Leitstellen oder das jeweilige Innenministerium vor lokalen Gefahren warnen, ist auf der Webseite des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) verfügbar.

Bei NINA werden die Nutzerinnen und Nutzer im Umkreis einer Gefahrenstelle mit einer Push-Nachricht informiert und erhalten anhand einer Karte alle Informationen zu Ort und Ausbreitung des Unglücks. Die Anwendung kann auch ohne GPS genutzt werden. Wer standortbezogene Daten nutzen möchte, sollte jedoch den Zugriff auf den Standort aktivieren. Die Kategorie "Notfalltipps" enthält außerdem weitere Informationen über das richtige Verhalten im Notfall, auch unabhängig von einer akuten Gefahr.

NINA ist für die Betriebssysteme iOS ab Version 12.0 und Android ab Version 6.0 kostenlos verfügbar.

Katwarn: Direkter Draht zu lokalen Behörden

Im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelte das Fraunhofer-Institut Fokus die Applikation Katwarn als Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung. Das Prinzip ist recht einfach: Großbrände, Bombenfunde oder Wirbelstürme werden dem Warnsystem von verschiedenen Einrichtungen oder lokalen Behörden gemeldet. Katwarn leitet diese Informationen dann als Warnung direkt an jene Abonnenten der App weiter, die sich in der Nähe des Unglücks befinden. Das Programm verzichtet auf die Standortermittlung per GPS und lokalisiert die Geräte über Basisstationen oder WLAN-Zugangspunkte. Mit einer Push-Benachrichtigung auf dem Handydisplay werden die Nutzerinnen und Nutzer auf eine Warnung aufmerksam gemacht und erhalten anhand einer Karte einen Überblick der Gefahrenlage.

Katwarn bietet außerdem die Möglichkeit Themen-Abos zu bestimmten Anlässen und Veranstaltungen wie etwa Messen oder Festivals zu abonnieren. Die App ist für iOS, Android und Huaweis Betriebssystem HarmonyOS kostenlos verfügbar.

Vor- und Nachteile von NINA und Katwarn

Beide Apps können nicht nur Warnungen zum eigenen Standort anzeigen, sondern auch Informationen zu anderen Gebieten abrufen. Alle Hinweise lassen sich auch per E-Mail, SMS oder über soziale Netzwerke weiterleiten. Obwohl beide Apps grundsätzlich kostenfrei sind, können bei der Weiterleitung von Warnungen – je nach Netzanbieter – Kosten entstehen. Neben der Kartenübersicht im Unglücksfall bieten beide Applikationen Hinweise zum richtigen bzw. notwendigen Verhalten. So ist auch in einer panischen Situation klar, was zu tun ist. Diese Anweisungen können sogar dann abgerufen werden, wenn keine Netzverbindung besteht.

Wer sich mit einer dieser Warn-Apps sicherer fühlt, sollte nur zwei Dinge wissen: Katwarn ist lokal sehr stark vernetzt. NINA kann hingegen auf die Warnsysteme des Bundes zurückgreifen. Wer also alle Hinweise und Warnungen erhalten möchte, sollte beide Apps auf Smartphone oder Tablet installieren.

Weitere Warn-Apps: Biwapp und DWD Warnwetter

Biwapp steht für "Bürger-Info- und Warn-App". Hier wird nicht nur vor großen Katastrophen gewarnt, sondern auch vor Schulausfällen, bei Fahndungen oder Verkehrsunfällen – allerdings nur, wenn die zuständigen Schulen, Ämter oder Polizeibehörden die App mit den nötigen Informationen speisen. Sie können einzelnen Kategorien individuell an- und ausschalten. Außerdem lässt sich über die App ein Notruf an Polizei und Feuerwehr absetzen. Dabei werden die aktuelle Adresse und Position angezeigt.

Wer lediglich über das Wetter informiert werden möchte, trifft mit Warnwetter, der App des Deutschen Wetterdienstes, die richtige Wahl. Diese App warnt zum Beispiel bei Glatteis oder Sturm und informiert ausführlich über das aktuelle Wetter in Deutschland.

Alle Apps gibt es kostenlos für Android und iOS. Verlassen Sie sich am besten nicht auf eine einzige App, sondern nutzen Sie diese als sinnvolle Ergänzung zu Nachrichten im Internet, Fernsehen oder Radio.

Neues Alarm-System: SMS auf jedes Mobiltelefon

Seit der Flutkatastrophe im Sommer 2021 werden Warn-SMS diskutiert, die eine noch breitere Zielgruppe erreichen. Der sogenannte "Cell Broadcast" macht es Behörden möglich, allen Handynutzern, die sich gerade in einem bestimmten Gebiet aufhalten, eine Warnung zu schicken. Die Warnung funktioniert sowohl bei modernen Smartphones als auch bei einfachen Handys – unabhängig vom jeweiligen Handyanbieter. Cell Broadcasts sollen kein Ersatz für Alarmsirenen oder Warn-Apps sein, sondern diese ergänzen. Die Bundesnetzagentur gab im Februar 2022 grünes Licht für die Einführung des neuen Alarm-Systems.