Fünf Milliarden Euro aus Frequenzauktion erwartet

15.05.2015 | 13:59

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München - Laut Berichten könnte die am 27. Mai stattfindende Auktion von Mobilfunkfrequenzen bis zu fünf Milliarden Euro einbringen. Es geht dabei um Lizenzverlängerungen und neue Frequenzbelegungen.

Die Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen in Deutschland wird laut einem Pressebericht Milliarden einspielen. Bis zu fünf Milliarden Euro seien bei der Versteigerung, bei der es insbesondere um den Ausbau der leistungsstarken LTE-Technologie geht, erzielbar, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" am Freitag vorab unter Berufung auf einen Brancheninsider.

An dem Verfahren, das am 27. Mai in Mainz starte, nehmen dem Blatt zufolge die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica ("O2") teil. Sie dürfen sich vor und während der Auktion zu konkreten Beträgen nicht äußern.

Bundesnetzagentur steht Auktion vor

Das Verfahren selbst führt die Bundesnetzagentur durch. Sie ist dem Wirtschaftsministerium unterstellt. Das Mindestgebot für alle Frequenzen betrage 1,5 Milliarden Euro, hieß es. Dabei gehe es um die Verlängerung von Mobilfunk-Lizenzen wie auch um die neue Belegung von 700er-Frequenzen. Über diese wird bislang das terrestrische Fernsehen DVB-T gesendet.