Schnellladestation

Schnelladestationen für E-Autos haben ganz schön viel Power. Dank neuester Technik und dank einer immer größer werdenden Infrastruktur ist das Schnellladen von Elektroautos an öffentlichen Ladesäulen fast kein Problem mehr. Welche Voraussetzungen gibt es und wie schnell lädt eine Schnelladestation eigentlich?

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine Schnellladestation?
  3. Welche Steckertypen gibt es?
  4. Welche Steckertypen sind für welches Auto geeignet?
  5. Wie schnell lädt eine Schnellladestation?
  6. E-Auto aufladen: Die Kosten
  7. Wie finde ich die nächste Schnellladestation?
  8. Ist eine Schnellladestation zu Hause möglich?
  9. Jetzt Ladestrom sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Schnellladestation ermöglicht Ladeleistungen zwischen 50 und 150 Kilowatt.
  • Viele Schnelladestationen sind mit einem Stecker Combo 2 (CCS), einem Stecker CHAdeMO 1.0. sowie einem Stecker Typ 2 ausgestattet.
  • Die Ladezeit liegt zwischen 30 Minuten und einer Stunde.
  • Bei einem Strompreis von 27,79 Cent würde das Laden eines Renault Zero mit einem Verbrauch von 13,3 kWh rund 3,5 Cent pro gefahrenen Kilometer kosten.

Was ist eine Schnellladestation?

Eine Schnelladestation, auch bekannt als Schnellladesäule, zeichnet sich durch eine besonders kurze Ladezeit aus, um ein Elektroauto vollständig aufzuladen. Laut einer Definition der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen muss eine Schnellladestation eine Mindestleistung von 50 Kilowatt aufweisen können. Während an einer normalen Ladestation mit Wechselstrom nur rund 22 Kilowatt Ladeleistung erbracht werden, sind an einer Schnellladesäule mit Gleichstrom sogar bis zu 150 Kilowatt möglich.

Welche Steckertypen gibt es an der Schnellladestation?

In der Regel ermöglichen Schnellladestationen eine DC-Ladung, also eine Ladung mit Gleichstrom. Die Bundesregierung, die EU sowie einige Automobilhersteller haben gemeinsame Standards für die erforderlichen Steckerverbindungen definiert. Diese Standards geben vor, dass Ladestationen in Europa mindestens über einen IEC-Stecker Typ 2 verfügen müssen. Hierzulande haben die meisten Ladestationen einen Stecker Combo 2 mit einem integrierten Combined Charging System (CSS).

An manchen Schnellladestationen ist das Aufladen inzwischen mit drei verschiedenen Steckertypen möglich. Diese sind mit dem Stecker Combo 2 (CCS) und einem Stecker CHAdeMO 1.0. sowie einem Stecker Typ 2 ausgestattet, der das AC-Laden ermöglicht. Eine AC-Ladung hat zwar eine etwas längere Ladezeit, gehört aber trotzdem bei manchen Schnellladestationen mit dazu.

Welche Steckertypen an der Schnellladestation sind für welche E-Autos geeignet?

Nicht alle E-Autos bringen die technischen Voraussetzungen mit, um an einer Schnellladestation aufgeladen zu werden. Grundsätzlich müssen die E-Autos mit bis zu 50 Kilowatt laden können. Die drei Steckertypen Combo 2 (CCS), CHAdeMO 1.0 und Stecker Typ 3 sind zum Beispiel für die folgenden E-Autos geeignet.

  • Stecker Combo 2 (CCS): VW e-up!, VW e-Golf, BMW
  • Stecker CHAdeMO 1.0: Citroen C-Zero, Nissan Leaf, Peugeot iOn, Mitsubishi i-MiEV
  • Stecker Typ 2: Tesla S, Renault Zoé, Smart FORTWO ED, Mercedes B-Klasse Electric Drive

Wie schnell lädt eine Schnellladestation?

Eine Schnellladestationen kann eine Ladezeit von nur 30 Minuten bis zu einer Stunde erreichen. Ein Vergleich der verschiedenen Ladestationen und ihrer Ladezeiten macht deutlich: Das Laden an der Schnellladestationen spart extrem viel Zeit.

  • Haushaltssteckdose (2.3 Kilowatt Ladeleistung): 8 bis 14 Stunden Ladedauer
  • Haushaltssteckdose mit Wallbox (3.6 bis 22 Kilowatt Ladeleistung): 2 bis 6 Stunden Ladedauer
  • Öffentliche Ladesäulen AC-Laden (10 bis 22 Kilowatt Ladeleistung): 2 bis 4 Stunden Ladedauer
  • Öffentliche Schnelladestation DC-Laden (50 bis 150 Kilowatt Ladeleistung): 0,5 bis 1 Stunde Ladedauer

E-Auto aufladen: Die Kosten

Die Kosten für das Aufladen hängen vom Standort der Ladestation, von der Fahrweise und vom Preis pro Kilowattstunde ab. Ein Beispiel: Der Renault Zero mit einem Verbrauch von 13,3 kWh würde bei einem Strompreis von 27,79 Cent insgesamt 3,5 Cent pro gefahrenen Kilometer kosten. In der Regel ist das Auftanken eines Verbrenners doppelt so teuer. Ladestationen rechnen entweder nach der Strommenge oder nach der Ladezeit ab.

Wie finde ich die nächste Schnellladestation?

In der Regel lässt sich die nächste Schnellladestation schnell finden. Für die Suche nach einer Stromtankstelle gibt es inzwischen verschiedene Apps und Online-Suchportale, die das Netz an Schnellladestationen anzeigen. So können E-Auto-Fahrer die einzelnen Standorte der Ladestationen beispielsweise anhand einer deutschlandweiten Ladekarte ausfindig machen. Die meisten Schnellladestationen liegen an Autobahnen und in Innenstädten.

Manche Anbieter informieren auch aktuell über die Verfügbarkeit ihrer Schnellladestationen, also ob diese gerade frei sind oder nicht. Wer flexibler unterwegs sein möchte, kann sich auch über viele Navigationsgeräte zur nächsten Schnellladestationen navigieren lassen. Da sich das Netz an Schnellladestationen stetig vergrößert, lohnen sich hier regelmäßige Updates.

Ist eine Schnellladestation zu Hause als Wallbox möglich?

Eine Wallbox ist die schnellste Lademöglichkeit für zuhause. Wer sein E-Auto möglichst schnell aufladen möchte, wählt am besten eine Wallbox mit einer Leistung von 22 kW aus. Diese funktioniert mit einem 400 V, 3x32 A Anschluss und dem Steckertyp 2. Die Ladedauer von etwa zwei Stunden ist nicht ganz so schnell wie an einer öffentlichen Schnellladestationen, aber weitaus schneller als das Laden an der Haushaltssteckdose.

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