Rufumleitung

Eine Rufumleitung ist in vielen Fällen überaus praktisch. Doch obwohl sie sich prinzipiell sowohl für Mobiltelefone als auch fürs Festnetz innerhalb weniger Augenblicke aktivieren lässt, haben viele Probleme mit der Einrichtung. Wichtig: Eine Rufumleitung kann mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Das gilt insbesondere für die Umleitung von Anrufen ins Ausland.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine Rufumleitung?
  3. Rufumleitung einrichten: So funktioniert‘s
  4. Handy-Codes für die Rufumleitung
  5. Entstehen Kosten?
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Jetzt Handytarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Rufumleitung können Sie eingehende Anrufe an eine andere Nummer oder Ihre Mailbox weiterleiten.
  • Während eine bedingte Rufweiterleitung lediglich in vom Nutzer vordefinierten Fällen erfolgt, betrifft eine absolute Rufweiterleitung jegliche Anrufe.
  • Eine Rufumleitung lässt sich meist sowohl über das Einstellungsmenü des jeweiligen Geräts einrichten als auch mithilfe spezieller Handy-Codes.
  • Die anfallenden Kosten unterscheiden sich je nach Provider und Vertragsmodell.

Was ist eine Rufumleitung?

Die Rufumleitung (oft auch als Rufweiterleitung bezeichnet) stellt eine Funktion von Handys und Telefonanlagen dar. Sie ermöglicht es, eingehende Anrufe umzuleiten. Den Nutzern stehen dabei verschiedene Optionen der Weiterleitung zur Verfügung: So kann die Rufumleitung sowohl auf ein anderes Smartphone erfolgen als auch auf die Mailbox der entsprechenden Rufnummer oder auf ein Festnetztelefon.

Bedingte und absolute Rufweiterleitung

Es gibt zwei Formen der Rufumleitung: Die bedingte Rufweiterleitung aktiviert sich lediglich in vordefinierten Fällen, beispielsweise nach einer gewissen Zeitspanne, bei Nichterreichbarkeit oder wenn die Leitung aufgrund eines Gesprächs besetzt ist. Meist leiten Smartphones das eingehende Gespräch dann auf die Mailbox um, wohingegen beim Festnetz meist eine Weiterleitung zum Anrufbeantworter erfolgt.

Eine absolute Rufweiterleitung betrifft dagegen sämtliche Anrufe. Ein typisches Beispiel dafür ist die Weiterleitung auf das Telefon eines Kollegen, wenn ein Angestellter längere Zeit Urlaub hat.

Rufumleitung einrichten: So funktioniert‘s

Wie sich eine Rufweiterleitung einstellen lässt, hängt vom verwendeten Endgerät ab. Wichtig ist insbesondere, ob es sich um ein Smartphone oder ein Festnetztelefon handelt. Darüber hinaus spielt auch das Modell beziehungsweise das Betriebssystem eine Rolle.

Bei Android-Geräten können Sie eine Rufumleitung wie folgt einrichten:

  1. Telefon-App (Hörersymbol) öffnen
  2. Auf das Feld mit den drei Punkten tippen
  3. "Einstellungen" auswählen
  4. Auf „Anrufeinstellungen“ klicken
  5. Auf "Rufumleitung" klicken
  6. "Sprachanruf" auswählen

Bei iPhones und anderen iOS-Geräten funktioniert es dagegen folgendermaßen, eine Rufweiterleitung zu aktivieren:

  1. "Einstellungen" öffnen
  2. Nach unten scrollen und "Telefon" aufrufen
  3. "Rufweiterleitung" auswählen
  4. Bei Option "Weiterleiten an" die entsprechende Rufnummer angeben

Das Gerät bestätigt Ihnen durch ein kleines Symbol links neben der Akkuanzeige, dass die Rufumleitung nun aktiv ist. Sie sollten jedoch berücksichtigen, dass es sich hierbei um eine universelle Rufweiterleitung handelt, die alle eingehenden Anrufe betrifft.

Handy-Codes für die Rufumleitung

Nutzer eines Mobiltelefons können eine Rufweiterleitung mithilfe verschiedener Steuerungscodes einrichten. Dazu müssen Sie lediglich die Tastatur öffnen und den entsprechenden Code eintippen. Daraufhin erscheint auf dem Display ein Fenster, das die Ausführung des entsprechenden Befehls bestätigt. Bei der Eingabe des Steuerungscodes sollten Sie beachten, dass Sie die entsprechende Rufnummer zusammen mit dem Ländercode angeben müssen. Die nachfolgende Liste zeigt, welche Befehle für die Einrichtung einer Rufweiterleitung zur Verfügung stehen:

Funktion Code zum Einschalten Code zum Ausschalten Status überprüfen
Rufumleitung nach vordefinierter Zeitspanne **61*Rufnummer**Zeit#  (Zeit in 5-Sekunden-Intervallen) ##61# *#61#
Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit **62*Rufnummer# ##62# *#62#
Rufumleitung, wenn gerade telefoniert wird **67*Rufnummer# ##67# *#67#
Sämtliche bedingte Rufumleitungen gleichzeitig steuern **004*Rufnummer**Zeit#  (Zeit in 5-Sekunden-Intervallen) ##004# *#004#
Rufumleitung für alle Anrufe **21*Rufnummer# ##21# *#21#
Alle Rufumleitungen deaktivieren ##002#

Anrufe vom Festnetz aufs Handy umleiten

Schnurlose Telefone verfügen für gewöhnlich über ein Menü, über das Sie die Rufumleitung einstellen können. Darüber hinaus besteht bei manchem Provider die Möglichkeit, Rufweiterleitungen über das Kundencenter einzurichten. Außerdem lassen sich die Steuerungscodes auch mit den meisten Festnetztelefonen nutzen.

Welche Kosten entstehen durch eine Rufumleitung?

Während Sie eine Rufweiterleitung für gewöhnlich kostenlos einrichten und deaktivieren können, hängen die eventuellen Kosten für die Weiterleitungen selbst im Wesentlichen von dem jeweiligen Smartphone-Vertrag beziehungsweise dem gewählten Tarif ab. Außerdem spielt es eine Rolle, an welches Gerät Sie den Anruf weiterleiten und ob Sie im In- oder Ausland unterwegs sind.

Im Regelfall entstehen innerhalb des Mobilfunknetzes des Providers keine zusätzlichen Gebühren. Häufig – aber nicht immer – decken zudem Flatrates oder Minutenpakete die entsprechenden Kosten bereits ab. Bei der Weiterleitung zu einer Smartphone- oder Festnetznummer zahlen Sie andernfalls den Preis, der auch für einen abgehenden Anruf anfallen würde.

Die höchsten Kosten fallen bei einer Rufweiterleitung ins Ausland an, was insbesondere auf Staaten außerhalb der Europäischen Union zutrifft. Schließlich muss der Angerufene in diesem Fall für die Verbindungskosten ins entsprechende Land aufkommen.

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