Freisprecheinrichtung

Seit 2001 ist es für Autofahrer und Radfahrer gleichermaßen Pflicht, beim Telefonieren im Straßenverkehr das Handy unberührt zu lassen. Trotz einer Fülle von Modellen und Varianten sieht man leider immer noch viele Verkehrsteilnehmer mit Handy am Ohr, die oft durch unachtsames Fahren auffallen und damit zur Gefahr für sich und andere werden. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Freisprecheinrichtung sorgt beim Telefonieren im Straßenverkehr für erhöhte Sicherheit.
  • Seit 2001 ist es untersagt als aktiver Teilnehmer des Straßenverkehrs eine Hand zum Telefonieren (z.B. mit Smartphone) zu nutzen.

Auch bei der Freisprecheinrichtung gilt: Qualität hat ihren Preis

Der Auto-Innenraum eignet sich aufgrund der Hintergrundgeräusche von Reifen, Wind und Fahrbahnbelag denkbar schlecht als akustische Kulisse, sodass die Tonqualität bei günstigen Modellen mitunter stark leiden kann. Von einer Verwendung des Mobilfunkgeräts mit angeschaltetem Lautsprecher als „Freisprecheinrichtung“ ist aufgrund der Distanz zum Mikrofon und der durch Nebengeräusche entstehenden Rückkopplung gänzlich abzuraten. Da ein schwer zu verstehendes Gespräch mehr Aufmerksamkeit fordert als das verbotene Handy am Ohr, liegt es an der Qualität der Freisprecheinrichtung die störenden Nebengeräusche herauszufiltern. Am wichtigsten ist beim Kauf daher die bestmögliche Sprachqualität. Erst der zweite Blick sollte dem Preis gelten, wobei es sich hierbei verbietet, allzu sehr auf Schnäppchen und Angebote zu achten.

Position des Mikrofons ist sehr wichtig

Keine Freisprechanlage im eigentlichen Sinn ist das Headset. Trotzdem findet es rege Verwendung. Durch die Tonabnahme direkt am Mund und die Wiedergabe am Ohr bietet es zum Teil sehr gute Sprachqualität und ist mit Kabel- oder Bluetooth-Verbindung anschließbar. Problematisch kann jedoch sein, dass Kabellängen nicht gut abgemessen sind und die Übertragung von Daten über Bluetooth streiken kann. Festinstallierte Freisprecheinrichtungen bieten sowohl sicheren Halt für das Smartphone als auch gute Sprachqualität durch kluge Positionierung des Mikrofons. Eine moderne Freisprecheinrichtung kann dank digitaler Schaltungen auch unerwünschte Rückkopplungen vom eigentlichen Signal des Telefonats trennen und die Klangqualität dadurch abermals erhöhen. An die Übertragungsqualität eines normalen Telefonats kommen übliche Freisprecheinrichtungen indes nicht heran.

Feste Freisprecheinrichtung ab Werk

Wer sich für eine Freisprecheinrichtung ab Werk entscheidet, muss zum Teil tief in die Tasche greifen: Vom Hersteller verbaute Modelle können sich im Preis erheblich von Nachrüstsätzen unterscheiden. Der erhöhte Kaufpreis ist jedoch auch gerechtfertigt, da man sich auf die optimale Positionierung des Mikrofons und beste Abnahmequalität – auch bei hohen Geschwindigkeiten und lauten Hintergrundgeräuschen – verlassen kann. Zudem stören keine offen herumliegenden Kabel den Griff an den Schaltknüppel und keine Halterung den Blick auf die Straße.

Freisprecheinrichtung selbst einbauen

Wer eine Freisprecheinrichtung im Auto nutzen und nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann sich über einen Nachrüstsatz weiterhelfen. Hierbei werden Handy-Halterung und Mikrofon an der Frontscheibe, A-Säule oder Armaturenbrett mittels Saugnapf befestigt und sind damit sowohl flexibel und schnell einzurichten. Sogenannte Plug-in-Modelle stehen dank Stromversorgung via Akku oder Zigarettenanzünder auch kleineren Geldbeuteln zur Verfügung. Da sie jedoch Lautsprecher für Sprachausgabe und Mikrofon nutzen, kann auch hier die Sprachqualität und damit die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr sinken. Da sie zudem ungünstig positioniert werden und teilweise zur Sprachaufnahme direkt das Mobilfunkgerät nutzen, sind diese Freisprechanlagen nur bedingt empfehlenswert. Vor einem Kauf sollte, sofern nicht selbst getestet werden kann, auf Erfahrungen anderer Käufer und detaillierte Testberichte geachtet werden.

SIM Access Profile als bequeme Lösung

Dank Freisprecheinrichtung einfach ins Auto setzen und telefonieren – der Gedanke erscheint einfach, die Umsetzung denkbar schwer. SIM Access Profile verspricht jedoch genau dies. Beim Einsteigen erkennt die Freisprecheinrichtung das Mobilfunkgerät und übernimmt dank Bluetooth die Verbindung ans Telefonnetz und den Zugriff auf das Telefonbuch. Anrufe laufen dadurch nicht mehr über das Handy, sondern werden von der Freisprecheinrichtung übernommen – und das ohne Steckverbindung, Headset und Kabelsalat. Das Handy bleibt die ganze Zeit dort, wo es während der Autofahrt hingehört: In der Tasche.

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