Was kostet eine Solaranlage?

Solaranlage Kosten 2020

Die Aufwendungen für eine Solaranlage lassen sich in Anschaffungs- und laufende Kosten unterteilen.

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Inhalt dieser Seite
  1. Solaranlage-Kosten: Das müssen Sie bedenken
  2. Die Kosten günstig finanzieren
  3. Mit welchen Photovoltaik-Kosten müssen Hausbesitzer rechnen?
  4. Welche Möglichkeiten gibt es, Kosten zu senken?
  5. Geringere Kosten durch das Mieten einer Photovoltaikanlage?
  6. Weitere Photovoltaik-Themen

Solaranlage-Kosten: Das müssen Sie bedenken

Vor der Anschaffung einer Solaranlage sollten Sie überschlagen, welche Kosten anfallen. Dadurch finden sie heraus,

  • welches Budget für die Anschaffung und den Betrieb der Anlage nötig ist.
  • ob die Anlage realistisch finanzierbar ist.
  • ob die Anlage sich in einem überschaubaren Zeitraum rechnet.

Solaranlagen sind ökologisch und finanziell sinnvoll. Sie liefern kostengünstigen Strom (Photovoltaikanlage) oder werden zur Warmwasserbereitung genutzt (Solarthermie). Hausbesitzer, die eine solche Anlage auf dem Dach installieren, sollten nach einer angemessenen Zeit von deutlichen Einsparungen profitieren oder Einkünfte aus der Vergütung des eingespeisten Solarstroms erzielen. Mit dem Photovoltaik-Rechner von Verivox können Sie ein individuelles Angebot für eine Solaranlage für Ihr Haus erstellen. Dies erleichtert es, die Rentabilität abzuschätzen.

Die Kosten günstig finanzieren

Wenn die Kosten der neuen Anlage die vorhandenen Ersparnissen überschreiten, können Verbraucher einen Kredit aufnehmen. Bei Kosten unter 30.000 Euro bieten einige Banken für Immobilienbesitzer besonders günstige Wohnkredite ohne Grundbucheintrag. Über einen solchen Finanzierungspartner können Verbraucher auch einen KfW-Kredit aufnehmen: Mit dem Förderprogramm Erneuerbare Energien – Standard 270 unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau u. A. die Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Solaranlagen.

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Mit welchen Photovoltaik-Kosten müssen Hausbesitzer rechnen?

Die Art der Kosten richtet sich unter anderem danach, ob Hausbesitzer sich für Photovoltaik zur Stromerzeugung oder Solarthermie für Warmwassererzeugung entscheiden. Die Höhe der Kosten hängt von den verwendeten Materialien ab und davon, wie groß die Anlage werden soll. Für einen ersten Überblick ist es sinnvoll, die Kosten in Anschaffungs- und Betriebskosten zu unterteilen. Ein wichtiger Punkt sind auch die Einsparungen, mit denen Anlagenbetreiber rechnen dürfen, wenn sie Strom oder Warmwasser selbst erzeugen.

Anschaffungskosten der Solaranlage

Wer sich für eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem eigenen Dach entscheidet, muss einige Anschaffungen tätigen und Dienstleister bezahlen. Die Ausgaben unterscheiden sich ja nach Anlagetyp:

Bei einer PV-Anlage fallen Kosten für folgende Anschaffungen und Dienstleistungen an:

Für eine Solarthermieanlage müssen Ausgaben für diese Posten eingeplant werden:

  • Solarmodule
  • Montage
  • Wärmespeicher

Wenn Hausbesitzer für den Kauf einer Anlage einen Kredit aufnehmen, müssen sie auch die Raten in die Anschaffungskosten einrechnen.

Betriebskosten der Solaranlage

Die laufenden Kosten für eine Solaranlage sollten ebenfalls durchgerechnet werden; dadurch sehen Hausbesitzer, ob das Betreiben einer Solaranlage eine tragbare finanzielle Belastung ist. Regelmäßige Kosten entstehen bei einer Solaranlage durch:

Welche Möglichkeiten gibt es, Kosten zu senken?

Die Kosten für eine Solaranlage lassen sich durch staatliche Förderung senken. Der Bund unterstützt die Anschaffung von Solartechnik vor allem durch Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Zusätzlich dazu haben einige Bundesländer Programme aufgelegt, die bei der Planung und dem Bau einer Solaranlage finanziell unterstützen. Sogar eine regionale Förderung auf kommunaler Ebene ist möglich. Für Interessenten ist es empfehlenswert, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren, bevor sie den Kauf einer Solaranlage angehen. Manche Programme übernehmen nämlich bereits die Kosten, die bei der Planung entstehen.

Indirekt senkt auch die Einspeisevergütung die laufenden Kosten: Solaranlageneigentümer, die Strom einspeisen, erhalten dafür eine Vergütung vom Netzbetreiber. Deren Höhe ist für einen Zeitraum von zwanzig Jahren staatlich festgelegt und bildet somit eine verlässliche Einnahmequelle. Sie hilft, die laufenden Kosten für eine Photovoltaikanlage zu decken. Wichtig ist hierbei, dass sich die Höhe der zugesicherten Vergütung nach dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage richtet.

Geringere Kosten durch das Mieten einer Photovoltaikanlage?

Wem die Anschaffungskosten für eine Anlage zu hoch sind, kann auch eine Solaranlage mieten. Die monatliche Gebühr beträgt dann inklusive der Montagearbeiten, der Versicherung und Reparaturen nur einen Bruchteil der sonst fälligen Anschaffungskosten. Ob das Mieten auf die gesamte Lebenszeit einer Solaranlage allerdings weniger Kosten verursacht als der Kauf, lässt sich nicht sicher sagen. Das liegt unter anderem daran, dass der Strompreis für die nächsten zwanzig Jahre schwer einzuschätzen ist. Einsparungen durch Selbstversorgung mit Strom sind aber ein wichtiger Faktor um herauszufinden, wann und ob sich der Kauf einer Solaranlage rechnet.

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