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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. So funktioniert der Wechsel der Krankenkasse
  3. Krankenkassenwechsel durch ordentliche Kündigung
  4. Wie oft kann ich die Krankenkasse wechseln?
  5. Mögliche Nachteile
  6. Von der privaten Krankenkasse in die gesetzliche wechseln
  7. Als Rentner die Krankenkasse wechseln

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Krankenkassenvergleich lohnt sich, vor allem bei den Zusatzbeiträgen.
  • Krankenversicherungspolicen sind nur zum Vertragsende oder bei Sonderkündigungsrecht kündbar.
  • Bei den gesetzlichen Krankenkassen beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate.
  • Für private Krankenversicherungen beträgt sie drei Monate.

So funktioniert der Wechsel der Krankenkasse

Wenn Sie eine gesetzliche Krankenversicherung gefunden haben, die Ihnen bessere Konditionen bietet als Ihre bisherige Krankenkasse, müssen Sie für einen Krankenkassenwechsel nur zwei formlose Schriftstücke verfassen:

  • ein Kündigungsschreiben an Ihre alte Krankenkasse,
  • eine Anmeldung für Ihre neue Kasse.

Musterkündigungsschreiben

Achtung: Weil in Deutschland die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse eine Pflichtversicherung ist, gilt Ihre Kündigung erst in dem Moment als vollzogen, in dem die Mitgliedsbescheinigung Ihrer neuen Versicherung innerhalb der Kündigungsfrist bei Ihrer alten Kasse eingeht.

Krankenkassenwechsel durch ordentliche Kündigung

Für alle gesetzlichen Krankenkassen gilt eine Mindestvertragslaufzeit von 18 Monaten. Ein Wechsel in eine andere Krankenkasse durch ordentliche Kündigung ist erst nach Ablauf dieser 18 Monate möglich.

Achtung: Für Wahltarife gelten oft eigene Vertragslaufzeiten, die länger als 18 Monate sein können. Die Mindestlaufzeit Ihrer Krankenversicherung finden Sie im Versicherungsvertrag.

Kündigungsfristen beachten

Die Kündigungsfrist beträgt bei ordentlicher wie außerordentlicher Kündigung zwei Monate zum Monatsende. Wenn Sie Ihre Mitgliedschaft beispielsweise zum 1. Juni kündigen möchten, muss Ihr Kündigungsschreiben bis zum 31. März bei der alten Krankenkasse eingehen.

Krankenkassenwechsel mit Sonderkündigung

Wenn sich der bisher geltende Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse erhöht oder Ihr Anbieter den Zusatzbeitrag neu erhebt, erhalten Sie als Versicherter automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Das gilt auch, wenn die Mindestlaufzeit Ihres Vertrags noch nicht erreicht ist. Kürzt oder streicht die Versicherung hingegen vertraglich festgelegte Zusatzleistungen, entsteht für die Versicherten kein Sonderkündigungsrecht.

Die Versicherung muss den Versicherten auf sein Sonderkündigungsrecht hinweisen, bevor sie einen gestiegenen Zusatzbeitrag erhebt. Das Sonderkündigungsrecht beginnt in dem Moment, in dem der Versicherungsnehmer die schriftliche Mitteilung zum Zusatzbeitrag erhält. Das Kündigungsschreiben muss spätestens zum Ende des Monats, in dem die Versicherung den Zusatzbeitrag erstmalig erhebt oder erhöht, beim Versicherer eingegangen sein.

Wenn die Benachrichtigung der Versicherung zum Zusatzbeitrag zu spät beim Kunden eingeht, verlängert sich die Sonderkündigungsfrist. Dadurch hat der Versicherte das Recht, rückwirkend zu kündigen.

Die Kündigung tritt jeweils erst nach einer Zweimonatsfrist in Kraft. Bis die Kündigung wirksam ist, muss der Versicherte den neuen oder erhöhten Zusatzbeitrag der alten Krankenkasse bezahlen. Auch bei Wahltarifen gilt das Sonderkündigungsrecht, nur Krankengeld-Wahltarife können erst nach der Mindestlaufzeit gekündigt werden.

Das Sonderkündigungsschreiben

Geben Sie bei einer außerordentlichen Kündigung den Kündigungsgrund an: "Aufgrund des von Ihnen erhobenen Zusatzbeitrags mache ich von meinem Sonderkündigungsrecht nach § 175 Abs. 4 Satz 5 des SGB V Gebrauch."

Wenn Sie wechseln möchten, nutzen Sie das Kündigungsschreiben von Verivox für gesetzliche Krankenkassen. Der alte Anbieter ist verpflichtet, Ihnen innerhalb einer Frist von zwei Wochen eine Kündigungsbetätigung zu zustellen.

Wie oft kann ich die Krankenkasse wechseln?

Sie können Ihre Krankenkasse so häufig wechseln, wie Sie es wünschen. Wenn Sie die Rahmenbedingungen für eine Kündigung von 18 Monaten Vertragslaufzeit oder Sonderkündigungsrecht einhalten, gibt es keine Höchstanzahl für Wechsel des Krankenversicherers.

Mögliche Nachteile

Wenn die formellen Bedingungen zum Wechsel erfüllt sind, hat jeder Versicherte das Recht, seine Krankenkasse zu wechseln. Gerade für Menschen mit Behinderungen, mit chronischen Erkrankungen oder während einer genehmigungspflichtigen Behandlung kann ein Wechsel der Mitgliedschaft aber eventuell negative Folgen haben:

Krankengeld

Wer zum Zeitpunkt des Wechsels von der Krankenversicherung Krankengeld bezieht, sollte überlegen, ob er den Wechsel eventuell verschieben kann. Obwohl der Anspruch auf Krankengeld bei einem Wechsel weiterbesteht, kann es in der Praxis zu Verzögerungen bei der Zahlung des Krankengeldes kommen. Eventuell müssen Unterlagen neu eingereicht und bearbeitet werden.

Hilfs- und Heilmittel

Hilfsmittel wie Rampen für Rollstuhlfahrer oder Rollatoren stellt die Krankenkasse dem Versicherten nur leihweise zur Verfügung. Bei einem Wechsel der Kasse müssen die Hilfsmittel zurückgegeben und beim neuen Versicherer wieder neu beantragt werden. Das dauert oft eine gewisse Zeit - eventuell mit Einschränkungen für den Patienten. Das gilt auch für Medikamente für chronisch Kranke. Weder für Heil- noch für Hilfsmittel gibt es eine Garantie, dass die neue Kasse der bisherigen Behandlung auf jeden Fall zustimmt.

Rezepte für Rehasport oder ähnliches

Wer zur Vorbeugung oder Unterstützung der Heilung langfristige Rezepte wie für Rehasport, Wasser- oder andere Gymnastik von seiner Krankenkasse nutzt, läuft bei einem Kassenwechsel Gefahr, dass die neue Krankenkasse das Rezept nach Ablauf nicht übernimmt oder verlängert, da dies im Ermessen der einzelnen Krankenkassen liegt.

Pflegeleistungen

Da mit der Krankenkasse auch die Pflegekasse gewechselt wird, wirkt sich der Wechsel auch auf den Bezug von Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, also zum Beispiel Pflegegeld, aus. Die Leistungen der Pflegekasse müssen nach dem Wechsel beim neuen Krankenversicherer neu beantragt werden. Die neue Pflegekasse ist dabei nicht verpflichtet, die bisherigen Leistungen fortzusetzen. Eine Herabstufung der Pflegestufe ist daher durchaus möglich.

Wichtig beim Wechsel

Damit Ihnen keine Nachteile aus einem Krankenkassenwechsel entstehen, sollten Sie vor einem Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse unbedingt überlegen, ob Sie aktuell Hilfs- und Heilmittel, langfristige Rezepte, Krankengeld oder Pflegeleistungen von Ihrer alten Krankenkasse beziehen, die genehmigungspflichtig oder Zusatzleistungen sind. Wenn ja, klären Sie auf jeden Fall vor einem Wechsel mit Ihrer neuen Krankenkasse, ob sie die Leistungen der alten Kasse übernimmt und lassen Sie sich Zusagen schriftlich bestätigen.

Von der privaten Krankenkasse in die gesetzliche wechseln

Grundsätzlich ist es möglich, aber nicht immer einfach, von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Ab 55 Jahre sinken die Chancen für einen Wechsel in die GKV erheblich, daher sollte man nicht bis zum Ende des Arbeitslebens mit dem Wechsel warten. Während gerade junge Versicherte bei privaten Krankenversicherungen (PVK) von günstigeren Wahltarifen und einem großen Leistungsspektrum profitieren, steigen die Kosten für die private Krankenversicherung von Versicherten ab 50 Jahren deutlich an.

Um die günstigeren GKV-Beiträge für ältere Arbeitnehmer und besonders Rentner in Anspruch nehmen zu können, sucht mancher Privatversicherte dann den Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Die Rückkehr funktioniert aber nur in Ausnahmefällen. Lohnende Wechsel-Strategien können sein:

  • Arbeitnehmer, die mit ihrem Bruttoeinkommen durch Sabbatical oder Teilzeit die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) unterschreiten, fallen automatisch in die Zuständigkeit der GKV.
  • Selbstständige können nur in eine angestellte Tätigkeit als Haupt-Job unter der JAEG wechseln.
  • Familienversicherung durch den Ehepartner

Mit der ordentlichen Kündigung können Sie Ihre private Krankenversicherung innerhalb einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres schriftlich kündigen. Beim Wechsel in die Familienversicherung der GKV oder bei Unterschreiten der PKV-Grenze haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Als Rentner die Krankenkasse wechseln

Wer aus dem Erwerbsleben in die Rente wechselt, braucht weiterhin verpflichtend eine Kranken- und Pflegeversicherung. Die Rentenversicherung übernimmt dabei einen Teil der Beitragszahlungen zur gesetzlichen Krankenversicherung für Pflichtversicherte und zahlt Beitragszuschüsse für private Krankenversicherte. Ihre Krankenkasse wechseln können Sie unter folgenden Bedingungen:

Krankenkassenwechsel für pflichtversicherte Rentner

Wer eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung erhält und eine bestimmte Vorversicherungszeit in der GKV nachweisen kann, wird als Rentner zu günstigen Beiträgen pflichtversichert. Pflichtversicherte Rentner können zu den üblichen Kündigungsfristen und -voraussetzungen – wie nach 18 Monaten Laufzeit bei ordentlicher Kündigung oder mit Sonderkündigungsrecht etwa bei Beitragserhöhung – zu folgenden Krankenkassen wechseln:

  • zur zuständigen AOK
  • zur Krankenversicherung des Ehepartners
  • zu einer Ersatzkasse
  • zur Knappschaft
  • zur Innungs- oder Betriebskrankenkasse der ehemaligen Arbeitsstelle
  • zu einer Innungs- oder Betriebskrankenkasse, deren Satzung dies gestattet

Krankenkassenwechsel für privatversicherte Rentner

Zu einem Wechsel aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung sind Rentner berechtigt, die mindestens 90 Prozent der zweiten Hälfte ihres Erwerbslebens in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren. Um diese Zeiten zu erreichen, können auch Kindererziehungszeiten gewertet werden. Pro Kind, Stief- oder Pflegekind werden pauschal drei Jahre für alle Elternteile angerechnet. Privatversicherte, die als Rentner in die GKV wechseln möchten, sollten prüfen, ob sie von Kindererziehungszeiten profitieren können. Wer eine Betriebsrente bezieht, ist allerdings auch als Rentner trotz hoher Beiträge in einer privaten Krankenkasse eventuell besser aufgehoben, weil die GKV im Gegensatz zur PKV auf Betriebsrenten den vollen Krankenkassenbeitrag erhebt.

Krankenkasse wechseln und günstigere Versicherung finden

Obwohl circa 90 bis 95 Prozent der Kassenleistungen identisch sind, lohnt der Vergleich der Angebote bei Bonusprogrammen und freiwilligen Zusatzleistungen, denn darin unterscheiden sich die gesetzlichen Krankenkassen zum Teil ganz erheblich. Auch die Höhe der Zusatzbeträge ist ein wichtiges Unterscheidungskriterium zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Mit dem Verivox-Vergleichsrechner erkennen Sie leicht die lohnenden Unterschiede und finden aus dem Angebot der AOK und zahlreicher BKK mit bekannten Anbietern – wie DAK, HKK oder Techniker – ganz einfach die gesetzliche Krankenkasse, die am besten zu Ihnen passt und die Ihre Gesundheit optimal schützt.

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