Krankenkasse kündigen

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. So funktioniert die Kündigung
  3. Kündigungsfrist der gesetzlichen Krankenkasse
  4. Wechsel von GKV zu PKV
  5. Private Krankenkasse kündigen
  6. Musterkündigungsschreiben
  7. Günstigere Versicherung finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Krankenkassen unterscheiden sich bei Bonusprogrammen und Zusatzleistungen deutlich.
  • Krankenversicherungsverträge können zum Vertragsende oder mit Sonderkündigungsrecht gekündigt werden.
  • Die Kündigungsfrist beträgt bei den gesetzlichen Krankenkassen zwei Monate.
  • Bei privaten Krankenversicherern beträgt die Frist drei Monate.

Kündigung und Wechsel lohnen sich

Zwar bietet jede gesetzliche Krankenkasse zu 90 bis 95 Prozent die identischen, gesetzlich garantierten Leistungen an. Um Kunden zu gewinnen, versuchen die Kassen aber die freien 5 bis 10 Prozent ihrer Leistungen so zu gestalten, dass sie handfeste Vorteile für die Versicherten bieten. Es lohnt sich also, bei einem Krankenkassenvergleich Bonusprogramme, freiwillige Zusatzleistungen und die Höhe der Zusatzbeiträge unterschiedlicher Kassen zu prüfen.

So funktioniert die Kündigung

Wenn Sie mit den Leistungen Ihrer Kasse nicht hundertprozentig zufrieden sind, sollten Sie einfach mit dem Verivox Vergleichsrechner nach einer Krankenversicherung suchen, die optimal zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt.

Haben Sie diese gefunden, müssen Sie Ihrer alten Krankenkasse ein Kündigungsschreiben und Ihrer neuen Wahlversicherung einen schriftlichen Antrag auf Mitgliedschaft zuschicken. Dabei bitte beachten: Weil in Deutschland Krankenversicherungspflicht besteht, ist Ihre Kündigung bei Krankenkassenwechsel erst vollständig vollzogen, wenn innerhalb Ihrer Kündigungsfrist die Mitgliedsbescheinigung der neuen Krankenkasse bei Ihrer alten Kasse eingegangen ist.

Kündigungsfrist der gesetzlichen Krankenkasse

Der Vorgang der eigentlichen Kündigung ist unkompliziert, allerdings können Sie Ihre gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nicht einfach jederzeit kündigen. Diese Kündigungsfristen und Mindestlaufzeiten müssen Sie beachten:

Krankenkassenwechsel: ordentliche Kündigung und reguläre Kündigungsfrist

Für die Mitgliedschaft in den gesetzlichen Krankenkassen besteht eine Mindestvertragslaufzeit von 18 Monaten. Ein Krankenkassenwechsel durch ordentliche Kündigung ist erst nach dieser 18-monatigen Laufzeit möglich.

Die Kündigungsfrist bei ordentlicher Kündigung beträgt zwei Monate. Wenn Sie also beispielsweise zum 1. Januar kündigen möchten, muss Ihr Kündigungsschreiben bis zum 31. Oktober bei der alten Kasse vorliegen.

Vertragslaufzeiten und Kündigungsfrist im Wahltarif

Für Wahltarife werden häufig eigene Vertragslaufzeiten von mehr als 18 Monaten vereinbart. Um bei einer Kündigung sicherzugehen, können Sie die Mindestlaufzeit Ihrer Krankenversicherung jederzeit in Ihrem Versicherungsvertrag nachlesen.

Auch bei Wahltarifen gilt übrigens Sonderkündigungsrecht, wenn der Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse neu erhoben wird oder steigt. Krankenversicherungen mit Krankengeld-Wahltarifen können dagegen nur zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt werden.

Sonderkündigungsrecht

Für Versicherte gilt ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Zusatzbeitrag ihrer Krankenkasse steigt oder der Versicherer erstmalig einen Zusatzbeitrag erhebt. Das heißt, Sie können dann Ihren Vertrag mit der Krankenversicherung kündigen, auch wenn dessen Mindestlaufzeit (in der Regel von 18 Monaten) noch nicht erreicht ist. Wenn Ihre Krankenkasse vertraglich festgelegte Zusatzleistungen streicht oder kürzt, besteht jedoch kein Sonderkündigungsrecht.

Die Versicherung ist verpflichtet, den Versicherten über sein außerordentliches Kündigungsrecht zu informieren, wenn sie ihm einen gestiegenen Zusatzbeitrag ankündigt. Das Recht auf außerordentliche Kündigung beginnt mit dem Erhalt der schriftlichen Mitteilung über den Zusatzbeitrag. Das Kündigungsschreiben muss spätestens am Ende des Monats, in dem der Zusatzbeitrag erstmalig (erhöht) erhoben wird, bei der Versicherung vorliegen.

Geht die schriftliche Benachrichtigung der Versicherungsgesellschaft über die Erhebung oder Erhöhung des Zusatzbeitrags zu spät beim Kunden ein, verlängert sich dadurch nach Paragraf 175 Abs. 4 SGB V die Sonderkündigungsfrist. Der Versicherungsnehmer hat nun das Recht auf rückwirkende Kündigung.

Die außerordentliche Kündigung tritt erst nach einer Frist von zwei Monaten in Kraft. Bis dahin muss der Versicherungsnehmer den neuen oder erhöhten Zusatzbeitrag bezahlen.

Das Sonderkündigungsschreiben

Geben Sie bei außerordentlicher Kündigung den Kündigungsgrund an. Verwenden Sie dafür einfach folgende Formel: "Aufgrund des von Ihnen erhobenen Zusatzbeitrags mache ich von meinem Sonderkündigungsrecht nach § 175 Abs. 4 Satz 5 des SGB V Gebrauch." Die Krankenkasse ist übrigens verpflichtet, Ihnen im Lauf von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung zukommen zu lassen.

Musterkündigungsschreiben

Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung

Bei einem Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) entfällt die Mindestlaufzeit des Vertrags von mindestens 18 Monaten, es muss nur die übliche zweitmonatige Kündigungsfrist eingehalten werden. Die Möglichkeit, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln, besteht aber nur für:

  • Freiberufler
  • Selbstständige
  • Beamte
  • Studierende über 30 Jahren beziehungsweise 14 Studiensemestern
  • Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen, das seit mindestens einem Jahr über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Arbeitnehmer, deren Einkommen unter der PKV-Grenze liegt, sind automatisch in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig.

Private Krankenkasse kündigen

Während eine Kündigung bei der gesetzlichen Krankenversicherung eine gute Möglichkeit ist, um sich günstige und optimale Konditionen zu sichern, ist diese Methode bei der privaten Krankenkasse nur für Versicherte zu empfehlen, die in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln möchten. Denn wenn ein Versicherter der privaten Krankenversicherung kündigt, gehen ihm damit Anteile der angesammelten Altersrückstellungen verloren, die helfen sollen, Tarifanstieg im Alter zu bremsen. Für vor 2009 abgeschlossene Policen entfallen die Altersrückstellungen sogar komplett. Auch die Berechtigung zum Wechsel in den eingeschränkten Auffangtarif der PKV für Versicherungsnehmer, die die höheren Tarife nicht mehr bedienen können, geht verloren. Bei Kündigung der privaten Krankenversicherung ist diese ebenfalls erst dann gültig, wenn der Nachweis der neuen bei der alten Versicherung eingegangen ist.

PKV: Ordentliche Kündigung

Mit einer ordentlichen Kündigung können Sie Ihren Vertrag mit Ihrer privaten Krankenversicherung (PKV) zum Ende des Versicherungsjahres innerhalb einer Kündigungsfrist von drei Monaten schriftlich beenden (Paragraph 205 VVG). Da das Versicherungsjahr bei vielen Versicherungen mit dem Kalenderjahr übereinstimmt, müsste das Kündigungsschreiben entsprechend spätestens am 30. September bei der Versicherung eingegangen sein. Den Kündigungstermin Ihrer Krankenversicherung finden Sie in Ihrem Vertrag.

PKV: Sonderkündigungsrecht

Wenn der private Versicherer den Beitrag erhöht oder die Leistung ändert, haben die Versicherten automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Die Kündigungsfrist für diese außerordentliche Kündigung gilt für zwei Monate und beginnt mit dem Erhalt der schriftlichen Mitteilung über die Änderung.

Kündigung durch Versicherer bei Vertragsverletzung

Grundsätzlich ist eine reguläre Kündigung durch den Versicherer gemäß Paragraph 206 des Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ausgeschlossen. Die private Krankenversicherung darf Versicherten nur bei schwerer Vertragsverletzung die sofortige, außerordentliche Kündigung aussprechen.

Eine schwere Vertragsverletzung ist es zum Beispiel, eine Vorerkrankung bei der Gesundheitsprüfung zu verschweigen. Das entspricht einer Anzeigepflichtverletzung und der Versicherer kann den Versicherungsvertrag ab dem Zeitpunkt, an dem er davon erfährt, innerhalb eines Monats fristlos kündigen.

Wenn die Versicherung vorsätzlich oder grob fahrlässig fehlinformiert wurde, hat sie das Recht, vom Versicherungsvertrag zurückzutreten und den Vertrag rückabzuwickeln. In diesem Fall müssen die beiden Vertragsparteien sich die erhaltenen Leistungen zurückzahlen. Diese Rückabwicklung kann der Versicherer bei grober Fahrlässigkeit innerhalb von fünf Jahren ab Vertragsschluss fordern, bei Vorsätzlichkeit sogar für 10 Jahre ab Vertragsschluss.

Hat der Versicherte sich weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verhalten, kann der Versicherer den Versicherungsvertrag mit einer Frist von einem Monat außerordentlich kündigen. Dies kann er tun, wenn der Vertrag nicht zustande gekommen wäre, hätten dem Versicherer bei Vertragsabschluss die Informationen vollständig und richtig vorgelegen.

Krankenkasse richtig kündigen

Den Vertrag mit der Krankenkasse richtig zu kündigen, ist nicht unbedingt schwierig: Sie müssen dafür nur ein Kündigungsschreiben an Ihre alte Krankenkasse und eine Anmeldung für Ihre neue Kasse zu verfassen.

Musterkündigungsschreiben

Alte GKV kündigen und günstigere Versicherung finden

Auch wenn ein großer Teil der Kassenleistungen identisch ist, lohnt sich der Vergleich mit dem Verivox Vergleichsrechner, denn bei Bonusprogrammen und freiwilligen Zusatzleistungen unterscheiden sich die Angebote der gesetzlichen Krankenkassen deutlich. Und bei der Höhe der Zusatzbeträge können Sie richtig sparen!

Der Verivox Vergleichsrechner zeigt Ihnen die lohnenden Unterschiede. Einfach und schnell finden Sie hier im Angebot aus AOK und vielen BKK mit bekannten Versicherern wie Techniker, DAK oder HKK die optimale Krankenkasse für Sie und Ihre Gesundheit.

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