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Das Ziel des Asset-Managements (Deutsch: Vermögensverwaltung) ist, ein bestehendes Vermögen weiter zu vergrößern – und das möglichst effizient und risikoarm. Das englische Wort „Asset“ bedeutet dabei „Anlagevermögen“. Asset-Manager betreuen sowohl private als auch Firmenvermögen und versuchen diese durch verschiedene Anlageformen zu vergrößern. Investiert wird im Regelfall in Fonds. Dies setzt ein umfassendes Know-how und ein geschicktes Risikomanagement voraus. Traditionell wird die Finanzdienstleistung des Asset-Managements in erster Linie von Anlegern mit größerem Kapitalvermögen (ab 50.000 Euro) in Anspruch genommen. Kleinanleger dagegen haben nur geringe Chancen, einen privaten Vermögensverwalter zu finden.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was bringt Asset-Management?
  3. Diese Aufgaben übernehmen Asset-Manager
  4. Die Rolle von Fonds im Asset-Management
  5. Seriöses Asset-Management: Unabhängigkeit und Transparenz
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Jetzt Depots vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der entscheidende Vorteil eines seriösen Asset-Managements liegt im Know-how-Vorsprung von Vermögensverwaltern gegenüber Privatleuten und Unternehmen.
  • Während reine Anlagen- beziehungsweise Vermögensberater ausschließlich eine beratende Funktion übernehmen, treffen Asset-Manager in der Regel auch Anlageentscheidungen.
  • Im Rahmen des Asset-Managements wird das Vermögen von privaten Anlegern und Businesskunden üblicherweise in Fonds angelegt.

Was bringt Asset-Management?

Der entscheidende Vorteil eines seriösen Asset-Managements liegt im Know-how-Vorsprung von Vermögensverwaltern gegenüber Privatleuten und Unternehmen. Dank ihrer Marktkenntnis können Asset-Manager auch in sich schnell verändernden Märkten langfristig profitable Anlageentscheidungen treffen. Sie haben einen guten Überblick und sind – im Gegensatz zu Privatanlegern, die nicht selten zu impulsiven Entscheidungen neigen – in der Lage, langfristig besonnene Entscheidungen zu treffen.

Diese Aufgaben übernehmen Asset-Manager

Während reine Anlagen- beziehungsweise Vermögensberater ausschließlich eine beratende Funktion übernehmen, treffen Asset-Manager in der Regel auch Anlageentscheidungen. Sie nehmen Firmen und privaten Anlegern dabei eine ganze Reihe von Aufgaben ab. Das klassische Aufgabenspektrum einer Vermögensverwaltung umfasst insbesondere die folgenden Punkte:

  • Information und Beratung: Asset-Managern kommt zunächst eine beratende Funktion zu. Sie informieren ihre Kunden über lukrative Anlagemöglichkeiten.
  • Individuelle Strategieausarbeitung: Vermögensverwalter arbeiten gemeinsam mit Kunden eine individuelle Anlagestrategie aus. Dies ist deshalb essenziell, weil jeder Kunde ganz eigene Bedürfnisse hat. Insbesondere die Risikobereitschaft und die persönlichen Ziele des Anlegers entscheiden über die Anlagestrategie.
  • Marktbeobachtung: Marktbeobachtung oder Marktanalyse ist ein zentraler Bestandteil des Asset-Managements. Die jeweiligen Manager müssen nicht nur über tiefgreifende wirtschaftliche Kenntnisse verfügen, sondern auch aktuelle Marktentwicklungen kennen und Trends möglichst frühzeitig ausmachen.
  • Prüfung der Anlageoptionen: Asset-Manager prüfen Anlageprodukte entweder individuell oder mittels statistischer Verfahren. Auf diese Weise ermitteln sie die Anlageoptionen, die möglichst gut zu den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden passen – seien es Aktien, Immobilien oder Lebensversicherungen.
  • Diversifikation und Risikomanagement: Ziel des Asset-Managements ist es, eine möglichst hohe Rendite des eingesetzten Vermögens zu einem vergleichsweise geringen Risiko zu erwirtschaften. Risikomanagement gehört folglich zu den grundlegenden Aufgaben der Vermögensverwaltung. Zur Begrenzung des Risikos einer Anlage steht Vermögensverwaltern eine Reihe von Methoden zur Verfügung. Neben einer Beurteilung der Sicherheit und Profitabilität bestimmter Anlageprodukte auf Basis des eigenen Know-hows spielt Diversifikation eine entscheidende Rolle im Rahmen des Risikomanagements. Diversifizieren heißt: Das anzulegende Vermögen wird auf mehrere vielversprechende Anlageformen verteilt. Dies macht die Anlagestrategie weniger krisenanfällig und lässt Raum, um möglichen Fehlentscheidungen entgegenzuwirken.

Die Rolle von Fonds im Asset-Management

Im Rahmen des Asset-Managements wird das Vermögen von privaten Anlegern und Businesskunden üblicherweise in Fonds angelegt. Ein Fonds ist nichts anderes als eine Sammlung unterschiedlicher Aktien, Immobilien oder Anleihen, die mit dem Kapital verschiedenster Anleger finanziert werden.

Wer sich mit Eigenkapital an einem Fonds beteiligt, wird Miteigentümer und bekommt gegebenenfalls Gewinnanteile ausgeschüttet. Wird in ein Aktienpaket investiert, findet – im Gegensatz etwa zum Kauf von Aktien eines einzelnen Unternehmens – automatisch schon eine Risikostreuung statt. So besteht ein Fonds stets aus einem Wertpapier-Bündel. Entwickeln sich die Wertpapiere einiger Unternehmen nicht wie erwartet, kann dies durch die positive Entwicklung anderer ausgeglichen werden. Eine hundertprozentige Anlagesicherheit kann aber auch durch Fonds nicht gewährleistet werden.

Prinzipiell wird zwischen Publikumsfonds und Spezialfonds unterschieden. Während sich Spezialfonds an Unternehmen, Banken und Co. richten, können Publikumsfonds von allen Anlegern genutzt werden.

Seriöses Asset-Management: Unabhängigkeit und Transparenz

Seriöses Asset-Management zeichnet sich durch Unabhängigkeit aus. Im Idealfall ist ein Asset-Manager nicht an bestimmte Produkte gebunden, sondern trifft die Anlageauswahl einzig nach den Bedürfnissen des Kunden. Auch Provisionen oder sonstige Vergütungen sollten bei der Vermittlung bestimmter Fonds nicht gezahlt werden. Vermögensverwalter von Banken sollten zumindest auf die gesamte Produktpalette des jeweiligen Instituts zugreifen können.

Ganz gleich, ob die Dienste eines unabhängigen Asset-Managers oder des Vermögensverwalters einer Bank in Anspruch genommen werden: Asset-Management sollte von Transparenz geprägt sein. Das bedeutet, dass Renditemöglichkeiten und Risiken offen thematisiert werden. Zudem sollten etwaige Kosten und Verwaltungsgebühren transparent vermittelt werden.

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