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Wärmepumpenstrom-Preisentwicklung

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Das sagen unsere Kunden über uns
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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Schwankungen bei der Preisentwicklung
  3. Faktoren für die Wärmepumpenstrom-Preisentwicklung
  4. Preisentwicklung der letzten Jahre
  5. Wie wird sich der Strompreis für Wärmepumpen entwickeln?
  6. Große Preisunterschiede zwischen den Anbietern
  7. Günstigsten Strompreis für Wärmepumpen finden
  8. Tipp: Unterlagen für Vergleich bereitlegen

Das Wichtigste in Kürze

  • Wärmepumpenstrom kostet im Durchschnitt rund 10 bis 20 Prozent weniger pro Kilowattstunde als Haushaltsstrom.
  • Die Preisentwicklung wird von zahlreichen Variablen beeinflusst, etwa von der Energie- und Klimapolitik, von Abgaben und Steuern sowie von außenpolitischen Entwicklungen.
  • 2026 kostet 1 kWh Wärmepumpenstrom für Neukunden im Durchschnitt 20,7 Cent.

Preisentwicklung bei Wärmepumpenstrom unterliegt Schwankungen

Der Wärmepumpenstrompreis ist an den Haushaltsstrompreis gekoppelt und schwankt wie dieser je nach Marktlage. Im Durchschnitt fallen die Preise für Wärmepumpenstrom rund 10 bis 20 Prozent niedriger aus als die Haushaltsstrompreise. Während konventioneller Strom für Neukunden momentan rund 25 Cent pro Kilowattstunde kostet, liegt der Strompreis bei der Wärmepumpe aktuell unter 21 Cent. Durch einen speziellen Wärmepumpenstromtarif spart man also mehrere hundert Euro pro Jahr an Stromkosten.

Warum ist Wärmepumpenstrom günstiger?

Der Umstand, dass die Versorger Wärmepumpenstrom günstiger anbieten als Haushaltsstrom, lässt sich vor allem auf niedrigere Abgaben und Steuern zurückführen. Einerseits verlangen die Netzbetreiber für den Transport von Wärmepumpenstrom ein niedrigeres Netznutzungsentgelt. Andererseits fällt die von der Stadt oder Gemeinde erhobene Konzessionsabgabe in der Regel deutlich geringer aus. Wenn Ihre Wärmepumpe mit einem separaten Zähler ausgestattet ist, können Sie zudem eine Befreiung von der KWK- und der Offshore-Umlage beantragen. Darüber hinaus zahlen Sie natürlich auch dementsprechend weniger Mehrwertsteuer.

Welche Faktoren beeinflussen die Wärmepumpenstrom-Preisentwicklung?

Angebot und Nachfrage

Wie sich die Preise für Strom – und damit auch für Wärmepumpentarife – langfristig entwickeln, hängt von verschiedenen Variablen ab. Allgemein gilt: Der Strompreis wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Er erhöht sich, wenn die Nachfrage bei gleichbleibendem oder sinkendem Angebot steigt. Wenn der Bedarf hingegen niedriger als die angebotene Menge an Strom ausfällt, kommt es zu einem Preisrückgang.

Energiepolitik und politische Krisen

Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählt die Energie- und Klimapolitik. So zieht die Energiewende, die für die Erreichung der deutschen Klimaziele erforderlich ist, unter anderem umfangreiche Investitionen nach sich, die zu einem Anstieg des Strompreises beigetragen haben. Zeitgleich führte der planmäßige Ausstieg aus der Kernkraft zu einer Lücke, die durch andere Energieträger geschlossen werden muss. Maßgeblichen Einfluss auf die Strom- und Wärmepumpenstrom-Preisentwicklung haben auch staatlich veranlasste Steuern, Abgaben und Umlagen. Diese machen fast ein Drittel des Strompreises aus. Ferner werden die Energiepreise auch durch außenpolitische Entwicklungen wie Russlands Krieg gegen die Ukraine beeinflusst.

Weitere Faktoren für die Wärmepumpenstrom-Preisentwicklung

Es gibt aber auch zahlreiche Variablen, die kurzzeitig Einfluss auf die Strompreise ausüben. Das gilt beispielsweise für das Wetter, das beeinflusst, wie viel Energie Solar- und Windanlagen produzieren. Auch die Tageszeit, der Wochentag, Schulferien oder ein ungeplanter Kraftwerksausfall können für temporäre Preisausschläge nach oben oder unten verantwortlich sein.

Wie hat sich der Strompreis für Wärmepumpen entwickelt?

Nachdem die Strompreise in der Vergangenheit kontinuierlich angestiegen waren, explodierten sie im Jahr 2022 aufgrund der Inflation und des Kriegs in der Ukraine förmlich. Da sich die Großhandelspreise vervielfachten, stiegen die Beschaffungskosten der Versorger deutlich und damit ebenso der Kilowattstundenpreis für Wärmepumpenstrom. Auch die zum 1. Juli 2022 abgeschaffte EEG-Umlage und die Strompreisbremse konnten die Preisanstiege nur teilweise abfedern. 2023 erfolgte dann eine recht deutliche Kurskorrektur, die dazu führte, dass zahlreiche Stromanbieter ihre Preise wieder gesenkt haben. In den letzten Jahren waren die Preise für Wärmepumpenstrom relativ stabil. 2026 führte der Krieg im Nahen Osten zu einem Anstieg der Energiepreise. Die Strompreise waren jedoch weit weniger von den Preissteigerungen betroffen als Öl- und Gaspreise. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Wärmepumpenstrom-Preisentwicklung der letzten Jahre auf:

Jahr
Durchschnittlicher Strompreis für Wärmepumpen pro Kilowattstunde
2020 20,63 Cent
2021 22,86 Cent
2022 44,53 Cent
2023 27,51 Cent
2024 20,44 Cent
2025 20,55 Cent
2026 20,66 Cent

Durchschnittliche Neukundenpreise (günstigster Tarif mit verbraucherfreundlichen Bedingungen) bei einem Verbrauch von 7.500 kWh.
Stand: 13.07.2026

Wie wird sich der Strompreis für Wärmepumpen entwickeln?

Während die Preise für Gas und Öl starken Schwankungen unterliegen, sind Nutzerinnen und Nutzer von Wärmepumpen weniger von geopolitischen Entwicklungen abhängig. Expertinnen und Experten rechnen nicht damit, dass die Strompreise wieder so stark ansteigen wie in der Vergangenheit. Immer mehr Strom stammt aus erneuerbaren Energien, was die Stromerzeugung günstiger macht. Die Kosten für die Stromnetze und den Transport bleiben jedoch wahrscheinlich hoch. Als Betreiberin oder Betreiber einer Wärmepumpe profitieren Sie aber von reduzierten Netzentgelten. Wie sich die Strompreise jedoch genau entwickeln werden, lässt sich natürlich nicht vorhersagen.

Große Preisunterschiede zwischen Anbietern für Wärmepumpenstrom

Wie viel sich mit einem Stromtarif für Wärmepumpen tatsächlich sparen lässt, kann je nach Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Einige Stromversorger verlangen fast oder sogar genauso viel wie für Haushaltsstrom. Das gilt vor allem für Grundversorgungstarife. Andere Energielieferanten bieten Heizstrom für Wärmepumpen deutlich günstiger an und manche Versorger unterscheiden zwischen einem Hochtarif und einem günstigen Niedertarif. Wenn Sie möglichst wenig für Wärmepumpenstrom ausgeben möchten, empfiehlt es sich daher, einen Tarifvergleich durchzuführen.

Seit 2024 gibt es zudem verschiedene Preismodule für Wärmepumpentarife. So können Sie als Betreiberin oder Betreiber einer Wärmepumpe wählen, ob Sie eine pauschale Vergünstigung der Netzentgelte wünschen oder ob die Netzentgelte prozentual reduziert werden sollen. Letzteres lohnt sich in der Regel ab einem Verbrauch von ca. 5.000 kWh pro Jahr. Somit können Sie durch die Wahl des richtigen Tarifs vergleichsweise günstigen Wärmestrom beziehen und das trotz eventuellen Preissteigerungen bei einzelnen Versorgern.

Auf Verivox den günstigsten Strompreis für Wärmepumpen 2026 finden

Im Internet die Preise der verschiedenen Anbieter für Wärmepumpenstrom einzeln zu prüfen, ist mühselig und langwierig. Auf Verivox können Sie die in Ihrem Wohngebiet verfügbaren Stromtarife für Wärmepumpen mit wenigen Klicks vergleichen und das optimale Angebot ausfindig machen. Das funktioniert wie folgt:

  1. Geben Sie an, ob Ihre Wärmepumpe über einen eigenen Stromzähler verfügt.
  2. Postleitzahl (gegebenenfalls auch den Stadtteil) und Stromverbrauch der Wärmepumpe eingeben. Wenn Sie einen Zweitarifzähler haben, brauchen wir den Verbrauch in Hoch- und Niedertarif.
  3. Installationsdatum: Teilen Sie mit, ob Ihre Wärmepumpe ab 2024 installiert wurde, oder davor.
  4. Jetzt können Sie Tarife vergleichen und dabei Filter nutzen, um das Suchergebnis zu optimieren. Für eine genaue Angabe der Ersparnis können Sie auch noch Ihren aktuellen Versorger und Tarif auswählen.
  5. Abschluss: Buchen Sie Ihren Wunschtarif unkompliziert online. Der neue Versorger kümmert sich um alle weiteren Schritte.

Tipp: Unterlagen für Vergleich bereitlegen

Alle benötigten Daten finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung für Ihre Wärmepumpe. Legen Sie sich diese für den Vergleich bereit.

Marlis Wagner

Geprüft von:
Marlis Wagner, Online-Redakteurin Energy

Junge blonde Frau sitzt mit Kaffeetasse auf dem Sofa und schaut aus dem Fenster in die Schneelandschaft

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