Rürup-Rente im Vergleich

Rürup-Rente

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Von der Abwicklung her alles okay
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k.A.
Gut ist die komplexe Übersicht zu den Angeboten. Zu beachten sind die tatsächlichen Kosten bei einer Vertragsverlängerung ohne Sonderbonus oder Rabatte. Eine längere Vertragslaufzeit ist oft teurer und das Servicepersonal ist hartnäckig bemüht diese abzuschließen. Also aufpassen was man wie lange abschließt.

Was ist die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente, benannt nach dem Ökonomen Bert Rürup, dient der privaten Vorsorge und kann als Zusatzrente oder alleinige private Rentenabsicherung gewählt werden. Mit dieser Zusatzrente können Verbraucher in den Genuss staatlicher Förderungen in Form von steuerlichen Vergünstigungen kommen. Im Gegensatz zur Riester-Rente kann die Rürup-Rente von jedem Verbraucher gleichermaßen genutzt werden.

Deshalb richtet sich dieses Rentenmodell nicht nur an Bundesbürger, welche die Riester-Rente nicht abschließen können, beispielsweise Selbstständige oder Freiberufler. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, sodass diese Rente auch noch kurz vor Renteneintritt abgeschlossen werden kann.

Voraussetzungen für die Rürup-Rente

Um in den Genuss der staatlichen Förderung zu kommen, müssen bei der auch als Basisrente bekannten Rentenversicherung einige Voraussetzungen erfüllt werden. Zu diesen zählt zunächst, dass der geschlossene Vertrag eine monatliche Zahlungsweise vorsieht. Die Auszahlung des ausgezahlten Kapitals in einem Betrag ist bei der Rürup-Rente nicht vorgesehen, sondern es besteht nur die Möglichkeit, sich monatlich eine lebenslange Rente auszahlen zu lassen. Weitere Einschränkungen sehen vor, dass für eine Auszahlung ein Mindestalter erreicht werden muss.

Wurde der Vertrag ab dem Jahre 2012 geschlossen, dann kann die Auszahlung frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres erfolgen. Bei früheren Verträgen ist die Auszahlung frühestens mit Vollendung des 60. Lebensjahres möglich.

An wen richtet sich die Basisrente?

Die Basisrente richtet sich an

  • Personen, die pflichtversichert sind und ihre Rente aufstocken wollen
  • Selbstständige oder Freiberufler ohne Pflichtversicherung, die eine private Altersvorsorge aufbauen wollen

Für wen lohnt sich die Rürup-Rente besonders

Auf Grund der teilweise hohen Abschlusskosten lohnt sich die Versicherung insbesondere für Sparer, welche die Steuervorteile bis zur Höchstgrenze ausschöpfen. Personen mit hohem Einkommen und hoher Steuerlast, sollten Angebote für eine Rürup-Rente unbedingt prüfen.

Steuervorteile der Rürup-Rente

Mit Abschluss einer Rürup-Rente erhält der Versicherte die Möglichkeit, Steuern zu sparen. Anderweitige Zulagen sind nicht vorgesehen. Die Steuerersparnis wird während der Ansparphase auf die Sparbeträge gewährt. Denn die Beiträge zum gewählten Rentenprodukt können steuerlich als Sonderausgaben mit der Einkommensteuererklärung abgesetzt werden. Dadurch sinkt das zu versteuernde Einkommen und somit reduziert sich die zu zahlende Steuerlast. Insbesondere mit der Höhe der steuerlichen Belastung des Steuerzahlers steigt das Sparpotenzial der Rürup-Rente. Die Ansparphase beginnt mit dem Vertragsabschluss und endet mit dem gewählten Renteneintritt.

Allerdings können nicht alle Beiträge bei der Rürup-Rente berücksichtigt werden, denn es gibt Höchstgrenzen zu beachten. Diese liegen für ledige Steuerzahler bei 23.362 Euro im Jahr und bei verheirateten Sparern mit gemeinsamer Veranlagung bei 46.724 Euro (Stand 2017). Zudem wird es erst ab dem Jahre 2025 möglich sein, den vollen Sparbetrag bis zum Höchstbetrag steuerlich geltend zu machen. Im Jahre 2005 lag dieser Anteil noch bei 60 Prozent. Dieser wurde schrittweise angehoben und beträgt 2017 exakt 84 Prozent. Damit steigt für Sparer im Laufe der Jahre das Einsparpotenzial.

Leistungen beim Todesfall

Stirbt der Versicherte noch während der Ansparphase ist eine Vererbung der Rente zunächst nicht vorgesehen. Die eingezahlten Beiträge der Rürup-Rente würden in diesem Fall an die Versicherungsgesellschaft übergehen. Jedoch gibt es die Möglichkeit, eine Vererbbarkeit durch eine an den Rentensparvertrag gekoppelte Hinterbliebenenversicherung zu schaffen. Dadurch können Ehepartner oder Kinder, für welche noch Kindergeld bezogen wird, im Todesfall des Versicherten eine Hinterbliebenenrente erhalten.

Beim Tod während der Auszahlungsphase können die restlichen Rentenzahlungen nicht direkt vererbt werden. Auch hier verfallen sie und gehen an die Versicherungsgesellschaft. Bei manchen Versicherungen lässt sich jedoch die Auszahlungsdauer auf einen bestimmten Zeitraum festlegen. Wird die sogenannte Rentengarantiezeit auf 10 Jahre festgesetzt und der Versicherte stirbt nach 2 Jahren, wird die Rürup-Rente noch die folgenden 8 Jahre ausgezahlt. In beiden Fällen müssen Verbraucher jedoch mit zusätzlichen Kosten rechnen.

Versteuerung der Rürup-Rente

Mit Beginn der Rentenphase müssen für die Rentenbeträge aus der Rürup-Rente Steuern gezahlt werden. Wie hoch die Versteuerung ist, hängt insbesondere davon ab, in welchem Jahr der Rentenbeginn lag. Denn erst ab dem Jahre 2040 wird zur Besteuerung der volle Rentenbetrag zugrunde gelegt. Im Jahr 2017 liegt der zu versteuernde Anteil bei 74%.

Rürup-Rente: klassisch oder fondsgebunden?

Je nachdem, ob ein Sparer eher sicherheits- oder eher renditeorientiert ist, bieten sich für die Altersvorsorge mit der Rürup-Rente zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit bildet die klassische Anlageform. Hier sind sowohl die Verzinsung als auch die Höhe der späteren Rente bei Vertragsabschluss garantiert.

Die fondsgebundene Rentenversicherung ist eine Kombination aus Fondssparplan und klassischer Rente. Dabei legen Versicherungsnehmer ihr Geld zunächst in einem oder mehreren Investmentfonds an. Bei Rentenbeginn wird daraufhin das angesparte Kapital in eine Versicherung umgewandelt. Da die Investmentfonds den Schwankungen der Börse unterliegen, ist diese Form der Rürup-Rente sehr viel risikoreicher als die klassische und es kann keine garantierte Rente angegeben werden. Allerdings sind im Gegenzug auch die Renditeerwartungen höher. Sowohl für die klassische als auch für die fondsgebundene Rürup-Rente gilt die Regelung, dass Rentenzahlungen erst ab dem 60. bzw. 62. Lebensjahr erfolgen dürfen.

Kündigung der Rürup-Rente nicht möglich

Ob man die Rürup-Rente als Form der Altersvorsorge wählt sollte gut überlegt sein. Denn anders als bei beispielsweise der Riester-Rente kann eine Rürup-Police nicht gekündigt werden. Das bedeutet aber nicht, dass man die Beiträge bis zum Lebensende zahlen muss. Es besteht stets die Möglichkeit die Rürup-Rente beitragsfrei zu stellen. So fallen zwar ab diesem Zeitpunkt keine Beiträge mehr an, aber an das bereits eingezahlte Geld kommt man auch nicht heran. Diese werden weiter verzinst und dann als Rente ausgezahlt.

Rürup-Rente - Vergleich der Tarife

Die zugesagte Garantierente bei der Rürup-Rente unterscheidet sich je nach Anbieter. Es ist daher ratsam Angebote zu vergleichen. Mit dem Renten-Rechner von Verivox können Sie die Anlageform, Risikoklasse und Höhe der Rente einfach und unkompliziert vergleichen.

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Riester-Rente

Die Riester-Rente bietet staatlich geförderte Altersvorsorge für Arbeitnehmer.

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