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Ambulante Zusatzversicherung

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Ambulante Zusatzversicherung: Welcher Tarif lohnt sich?
  3. Wozu dient eine ambulante Zusatzversicherung?
  4. Was beinhaltet eine ambulante Zusatzversicherung?
  5. Voraussetzungen für eine ambulante Zusatzversicherung
  6. Wechsel der Krankenkasse in Betracht ziehen

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer ambulanten Zusatzversicherung wird die GKV zu einer PKV aufgestockt.
  • Entscheiden Sie, welche Leistungen abgedeckt werden sollen: von Vorsorgeuntersuchungen über Sehhilfen bis hin zu Naturheilverfahren.

Ambulante Zusatzversicherung: Welcher Tarif lohnt sich?

Mit einer ambulanten Zusatzversicherung sind deutlich mehr Leistungen abgedeckt als im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ärzte behandeln Besitzer einer ambulanten Zusatzversicherung wie Privatpatienten. Welche Leistungen sie genau umfasst, ist von Tarif zu Tarif unterschiedlich. Häufig können Versicherungsnehmer die ambulante Zusatzversicherung individuell zusammenstellen.

Um die angebotenen Leistungen der verschiedenen Versicherer zu vergleichen und sich zu informieren, wie viel die Tarife jährlich kosten, können Sie den Vergleichsrechner von Verivox nutzen.

Wozu dient eine ambulante Zusatzversicherung?

Grundsätzlich erhöhen ambulante Zusatzversicherungen den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung. In deren Leistungskatalog sind viele Behandlungen nicht enthalten oder auf das Nötigste beschränkt. Wer beispielsweise hochwertige Zahnfüllungen wünscht, umfangreichere Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen will oder regelmäßig ein zuzahlungspflichtiges Medikament benötigt, wünscht sich sicher hin und wieder, privat versichert zu sein.

Ambulante Zusatzversicherungen können Patienten für die Behandlungen bei niedergelassenen Ärzten in eben diesen Status erheben. In der Regel müssen die Patienten dafür jedoch dem Kostenerstattungsprinzip zustimmen. Der Arzt behandelt sie dann wie Privatpatienten. Unter anderem profitieren sie von einer schnelleren Terminvergabe, müssen die Leistungen aber zunächst privat zahlen. Im Anschluss können Patienten sich das Geld allerdings von der gesetzlichen Krankenkasse sowie weitere Restkosten von der Zusatzversicherung zurückholen. Auch Behandlungen bei einem Arzt ohne Kassenzulassung sind mit dieser Zusatzversicherung möglich.

Was beinhaltet eine ambulante Zusatzversicherung?

Eine ambulante Zusatzversicherung übernimmt jedoch nicht immer die gesamten Kosten. Oftmals werden Leistungen nur anteilig übernommen, in der Regel aber deutlich über den Rahmen der GKV hinaus. Als Orientierung für die Kosten ziehen die ambulanten Zusatzversicherungen die für Kassenärzte verbindliche Gebührenordnung heran. Für die Leistung von Heilpraktikern beispielsweise ist das Hufelandverzeichnis ausschlaggebend, das Orientierung hinsichtlich der Kosten naturheilkundlicher Behandlungen bietet. Meist können Versicherte aus verschiedenen Leistungspaketen wählen und diese gezielt anpassen.

Folgende Kosten kann eine ambulante Zusatzversicherung unter anderem übernehmen:

  • Medikamente
  • Heilpraktiker und verschiedene Naturheilverfahren
  • Zahnbehandlungen und Zahnersatz
  • Sehhilfen
  • Hörhilfen
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Schutzimpfungen
  • Reha-Maßnahmen
  • Auslandskrankenschutz

Voraussetzungen für eine ambulante Zusatzversicherung

Vor dem Abschluss einer ambulanten Zusatzversicherung ist eine Gesundheitsprüfung notwendig. Die Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand sollten Versicherte immer ehrlich beantworten. Denn stellt sich später heraus, dass bestimmte Vorerkrankungen verschwiegen wurden, kann das den nachträglichen Verlust des Versicherungsschutzes bedeuten. Der ist wiederum mitunter mit hohen Kosten verbunden, die man dann selbst zu tragen hat. Wer sich aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht in Sicherheit wiegt, liegt falsch: Mit der Unterschrift unter den Versicherungsvertrag entbindet man in der Regel seine Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber der Versicherung.

So kann der Versicherer theoretisch auch überprüfen, ob eine Erkrankung möglicherweise bereits vor Vertragsabschluss bekannt gewesen ist und eine Behandlung mit dem Arzt schon zum damaligen Zeitpunkt vereinbart worden war. Die meisten Zusatzversicherungen schließen in diesen Fällen eine Kostenübernahme aus. Um einem solchen Missbrauch vorzubeugen, geben die meisten Verträge zudem eine Wartezeit vor, vor deren Ablauf Patienten noch keine Leistungen in Anspruch nehmen können.

Alles in einem oder einzelne Policen?

Der Leistungsumfang einer ambulanten Zusatzversicherung kann demzufolge sehr groß sein. Versicherungsnehmer sollten jedoch nicht einfach nur Leistungen hinzufügen, weil sie eventuell irgendwann einmal nützlich sein könnten. Wer beispielsweise bisher nie Naturheilverfahren genutzt hat, braucht dafür auch keine monatlichen Beiträge zu zahlen. Auch die Zuzahlungen zu einer Brille oder Kontaktlinsen sind häufig so gering, dass die gesamten Versicherungsprämien des Jahres eine höhere Summe ergeben. Separate Zahnzusatzversicherungen decken zudem häufig deutlich mehr Leistungen in diesem medizinischen Bereich ab.

Bevor Sie mit einer ambulanten Zusatzversicherung ein Komplettpaket buchen, das sämtliche Lücken der gesetzlichen Krankenversicherung schließt, sollten Sie umfassend vergleichen. Denn unter Umständen ist es unter dem Strich doch günstiger, wenn Sie die Leistungen der ambulanten Zusatzversicherung reduzieren und beispielsweise Ihre Zahngesundheit über einen anderen Anbieter gesondert versichern.

Wechsel der Krankenkasse in Betracht ziehen

Wenn Sie mit dem Umfang der Leistungen Ihrer Krankenversicherung unzufrieden sind, sollten Sie sich vor dem Abschluss einer ambulanten Zusatzversicherung informieren, ob andere Kassen womöglich besser zu Ihnen passen. Denn bereits der Wechsel der Krankenkasse liefert häufig Einsparpotenzial.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben zwar einen verbindlichen Leistungskatalog, darüber hinaus bietet aber jede Kasse weitere Leistungen an, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Manche Versicherungen legen den Schwerpunkt dabei zum Beispiel auf alternative Heilmethoden.

Nach einem Wechsel der Krankenkasse sind dann beispielsweise regelmäßige Besuche beim Osteopathen oder Akkupunktur-Behandlungen bereits vom regulären Beitrag abgedeckt.Auch wenn der umfassende Vergleich Zeit kostet – um langfristig zu sparen, sollten Sie alle Möglichkeiten überprüfen und gut vergleichen. Praktische Onlinerechner wie der von Verivox erleichtern diese Arbeit.

Apothekerin im Kundengespräch

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