Zu Weihnachten Apples iPhone verschenken?

08.12.2010 | 11:30

Heidelberg - Apples iPhone 4 ist derzeit eines der beliebtesten Handys – und damit wohl auch eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr. Wenn man das Kulthandy mit passendem Vertrag verschenken möchte, sollte man in jedem Fall die dazugehörigen Tarife genau unter die Lupe nehmen und vor allem nicht gleich beim erstbesten Angebot zugreifen, sonst kann es teuer werden. Bei der Auswahl des Tarifes sollten in erster Linie die Nutzungsgewohnheiten des Beschenkten beachtet werden, damit der Tarif weder über- noch unterdimensioniert ist.

Expertentipp: Handy und Tarif separat auswählen

Auch wenn viele Mobilfunkanbieter mit Verträgen locken, die praktischerweise das iPhone gleich beinhalten – man sollte immer genau nachrechnen. Das vermeintliche Schnäppchen kann sich auf den zweiten Blick als teuer erweisen, da diese Angebote häufig eine sehr hohe Grundgebühr enthalten, über die die Subventionierung des Handys wieder hereingeholt wird.

Deshalb kann es sich lohnen, iPhone und Vertrag separat zu beschaffen. Christof Zinkgräf, Tarifexperte bei Verivox, rechnet vor: „Normaltelefonierer, die monatlich rund 160 Minuten telefonieren und etwa 40 SMS versenden, kommen am günstigsten weg, wenn das iPhone 4 im Apple-Onlineshop gekauft und dazu der 7,5-Cent-Tarif mit mobiler Internetflatrate von Discoplus gewählt wird. Dann liegen die rechnerischen Kosten für zwei Jahre bei rund 1125 Euro, das sind etwa 45 Euro pro Monat.“

Zum Vergleich: Wer das iPhone zusammen mit dem Tarif Complete Mobil M Festnetz bei der Telekom kauft, zahlt bei gleicher Nutzung insgesamt 1314 Euro über zwei Jahre, also 55 Euro pro Monat. Somit spart man, wenn man Tarif und iPhone separat ordert, rund 240 Euro.

Angebote vergleichen, dann erst entscheiden

Diese Rechnung geht nicht nur beim iPhone auf: Auch wer sich für ein anderes Handy entscheidet, fährt mit einem separat gebuchten Tarif meistens besser. Bei der Entscheidung für den richtigen Tarif hilft der Handy-Preisvergleich von Verivox.