Tagesgeld – Die kurzfristige Geldanlage

Tagesgeld/Festgeld-Vergleich

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Tagesgeld-/Festgeld

Tagesgeld steht für Flexibilität

Das Tagesgeld hat keine Laufzeiten, keine Kündigungsfristen und einen Zinssatz, der nicht selten 200 Prozent über dem eines Sparbuches liegt. Gleichzeitig ist die Rendite auf Sparbüchern wenig erfreulich und die Guthabenverzinsung auf dem Girokonto allenfalls eine Ausnahme. Viele Sparer sehen sich deshalb nach alternativen Anlagemöglichkeiten um und entdecken das Tagesgeld.

Mit einem Tagesgeldkonto können sie jederzeit uneingeschränkt über ihre Ersparnisse verfügen. Die Konditionen für Tagesgeld unterscheiden sich je nach Anbieter allerdings stark. So gewähren Direktbanken im Vergleich zu Filialbanken häufig höhere Zinsen aufs Tagesgeld. Welches Angebot für Sie die höchste Rendite abwirft, zeigt ein aktueller Tagesgeld-Vergleich.

Variable Tagesgeldzinsen und Neukunden-Angebote

Tagesgeld wird variabel verzinst. Eine variable Verzinsung bedeutet, dass die Zinsen jederzeit an die Marktentwicklung angepasst werden können. Um ihren Tagesgeldzins zu sichern, können sich Sparer für ein Angebot mit Zinsgarantie entscheiden. Anbieter mit Zinsgarantie erkennen sie im Tagesgeldrechner am Vermerk "Aktionszins". Sie wird normalerweise nur Neukunden gewährt. Die Dauer der Zinsgarantie beträgt meist mehrere Monate.

Um neue Kunden für sich zu gewinnen, bieten einige Banken neben der Zinsgarantie auch Gutschriften auf das Tagesgeld – den sogenannten Neukunden-Bonus. Als "neu" gelten dabei normalerweise nur Sparer, die mindestens 12 Monate lang kein Kunde der Bank waren. Aber: Ein Tagesgeldkonto mit dauerhaft hohem Zinssatz kann auch ohne Boni das bessere Angebot sein.

Wie häufig ist die Zinsgutschrift?

Auch wenn zwei Banken den gleichen Tagesgeldzins anbieten, kann sich der berechnete Ertrag geringfügig unterscheiden. Einer der Gründe dafür ist die Häufigkeit der Zinsgutschrift. Werden die Zinsen dem Tagesgeldkonto zum Beispiel quartalsweise gutgeschrieben, so wird der erste Zinsertrag nach drei Monaten auf das Konto ausgezahlt. Nach drei weiteren Monaten wird er als Teil der Anlagesumme mit verzinst. Der Zinseszinseffekt greift häufiger als bei einer jährlichen Zinsgutschrift und die Ersparnisse wachsen schneller. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Zinsen nicht auf das Referenzkonto, sondern auf das Tagesgeldkonto ausgezahlt werden.

Die Einlagensicherung: Das Tagesgeld ist vor Bankenpleite geschützt

Die drohende Zahlungsunfähigkeit von Banken in Zeiten der Finanzkrise hat private Anleger zutiefst verunsichert und die Frage nach der Sicherung von Geldanlagen wie beispielsweise dem Tagesgeld in den Mittelpunkt gerückt. Wer sein Tagesgeld im Inland anlegen möchte, darf jedoch darauf vertrauen, dass gesetzliche und freiwillige Sicherungssysteme mögliche Bankenpleiten weich auffangen können. Die Absicherung der Ersparnisse ist durch unterschiedliche Einrichtungen garantiert:

  • Private Banken: Die gesetzliche Einlagensicherung schützt jedes Konto EU-weit bis zu einem Anlagebetrag von 100.000 Euro pro Sparer und Bank. In Deutschland ist dafür die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), eine Tochter des Bundesverbands deutscher Banken e. V., verantwortlich. Um höhere Summen abzusichern, können sich private Banken dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken anschließen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und der Maximalbetrag variiert.
  • Öffentliche Banken: Hier ist für die gesetzliche Einlagensicherung die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (VÖB) zuständig. Der freiwillige Einlagensicherungsfonds des VÖB sichert für teilnehmende Banken auch Guthaben, die mehr als 100.000 Euro betragen, ab.
  • Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken müssen sich der gesetzlichen Einlagensicherung nicht anschließen. Sie bieten eine eigene, freiwillige Einlagensicherung an, wobei die maximale Höhe der geschützten Anlagesumme unbegrenzt ist.

Tagesgeldkonten sind fast immer kostenlos

In der Regel ist die Kontoführung kostenlos, auch Buchungsgebühren fallen für Tagesgeldkonten nicht an. In Einzelfällen erheben Banken Gebühren für die postalische Zusendung von Kontoauszügen. Die Führung eines Tagesgeldkontos ist auf verschiedenen Wegen möglich – etwa über das Onlinebanking, das Telefonbanking, per Post oder persönlich in einer Filiale der Bank.

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