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Angebote für die Wohngebäudeversicherung vergleichen

Mit dem Kauf oder dem Bau eines Eigenheims erfüllen sich viele deutsche Bürger einen lang gehegten Traum. Neben Ersparnissen wird für die Baufinanzierung oft ein Darlehen aufgenommen. Das neu geschaffene Eigentum muss natürlich sehr gut geschützt werden. Dafür bietet sich die Wohngebäudeversicherung an. Der Abschluss dieser Versicherung wird oft auch von den Kreditgebern gefordert. Eine Wohngebäudeversicherung ist immer sinnvoll, denn ein unvorhergesehenes Ereignis, zum Beispiel durch Wetterkapriolen, kann sonst zu einem finanziellen Ruin führen.

Kosten der Wohngebäudeversicherung

Dieser Versicherungsschutz muss nicht teuer sein. Gute Angebote für das Eigenheim beginnen schon ab 200 Euro Jahresbeitrag. Natürlich müssen dabei die individuellen Besonderheiten der Immobilie und die zu versichernden Schäden berücksichtigt werden. Eine Selbstbeteiligung wird bei Wohngebäudeversicherungen in der Regel nicht fällig.

Die Immobilie

Vor Abschluss des Versicherungsvertrages wird der Zustand und die Bauweise der Immobilie und die Ausstattung genau abgefragt, um die Versicherungssumme, auch bekannt als Deckungssumme, zu bestimmen. Je höher die Versicherungssumme ist, desto höher ist natürlich der Jahresbeitrag.

Hochwertige Baumaterialien und Einbauten sollten beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung unbedingt bedacht werden. Auch die Art der Dachung spielt für die Berechnung der Kosten eine entscheidende Rolle, da das Dach bei Unwettern häufig in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Schäden

Standardmäßig sind in der Versicherung Feuer-, Leitungswasser und Sturmschäden mitversichert. Elementarschäden sind dabei nicht automatisch versichert. Besteht der Wunsch einer Allgefahrendeckung, fallen höhere Kosten an.

Außerdem spielt die Lage des Wohngebäudes und das Risiko für Unwetter und Schäden eine wichtige Rolle. Dazu teilen die Versicherer Gebiete in verschiedene Gefahrenklassen ein.

Wesen der Wohngebäudeversicherung

Während eine günstige Hausratversicherung den Inhalt eines Hauses oder einer Wohnung versichert, ist mit der Wohngebäudeversicherung die äußere Hülle des Bauwerkes geschützt. Dazu zählen natürlich das Mauerwerk, das Dach, eingebaute Fenster und Türen. In den Versicherungsschutz eingeschlossen sind aber auch alle Ein- und Anbauten, die mit dem Wohngebäude fest verbunden sind. Hierzu zählen etwa die Terrasse, der Treppenlift oder die Einbauküche. Auch Nebengebäude wie die Garage oder der Carport können mit der Wohngebäudeversicherung geschützt werden. Fußbodenheizungen und Solaranlagen lassen sich ebenfalls gegen etwaige Schäden mitversichern.

Verglasung muss extra abgesichert werden

Die Verglasung am Gebäude muss allerdings bei einigen Policen durch eine separate Glasversicherung geschützt werden. Die Glasversicherung deckt die Bereiche ab, die von der normalen Hausratversicherung nicht übernommen werden.

Typische Schäden an Wohngebäuden

Beschädigungen am Wohngebäude können eintreten, wenn Brandschäden durch Feuer, Explosionen oder Blitzschlag entstanden sind oder Hagel und Sturm (ab Windstärke 8) toben. Versichert sind auch Wasserschäden nach einem Rohrbruch durch austretendes Leitungswasser. Damit ist der Wasseraustritt aus dem defekten Geschirrspüler oder der Waschmaschine ebenfalls abgedeckt. Gerade bei starkem Schneefall kann der Schneedruck zu stark werden und Dächer beschädigen. Bei einigen Policen muss als Zusatzschutz eine extra Elementarschadenversicherung abgeschlossen werden, um gegen Elementarschäden wie Erdrutsche, Hochwasser, Überschwemmung oder gar Erdbeben vorzusorgen.

Die Versicherung ersetzt in der Regel alle Kosten, die für eine Wiederherstellung des alten Gebäudezustandes notwendig sind. Erstattet werden in diesem Zusammenhang auch Aufwendungen für eine Ersatzwohnung oder die Hotelunterbringung. Begrenzt ist der Schadenersatz aber durch die vorher vereinbarte Versicherungssumme.

Versicherungsbedingungen regelmäßig prüfen

Haben Sie bereits eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen, sollten Sie regelmäßig prüfen, ob die Versicherungssumme noch ausreichend ist. Gerade wenn zusätzliche An- oder Einbauten am Wohngebäude vorgenommen worden sind, ändert sich die Versicherungssumme. Auch bei teuren Anschaffungen, wie hochwertigen Böden oder eines Whirlpools, sollte der Versicherungsschutz erneut geprüft werden.

Dann lohnt sich ein Blick in die Versicherungsbedingungen, denn eine Unterversicherung muss bei Schäden in jedem Fall vermieden werden. Der Versicherer zahl dann nur einen Teil der entstandenen Schäden.

Wohngebäudeversicherung wechseln

Möchten Sie Ihre Police wechseln, weil Sie ein attraktiveres Angebot gefunden haben, achten Sie auf die korrekte Kündigung Ihrer Wohngebäudeversicherung. Oft werden Jahresverträge abgeschlossen, die sich ohne Kündigung automatisch verlängern. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel 3 Monate vor Ablauf der Wohngebäudeversicherung. Bei einer Beitragserhöhung oder einem Schadensfall besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Gern übernimmt auch der neue Versicherer die Kündigungsmodalitäten. Fragen Sie gezielt danach. Versicherte sollten darauf achte, dass nach der Versicherungsschutz zu keinem Punkt aussetzt. Vor dem Abschluss einer neuen Police lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich der Gebäudeversicherung.

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